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Schulter Impingement


cucki

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Geschrieben

Hallo zusammen,

befinde mich noch in der Ausbildung und habe heute bei einer Bekannten einen Befund an der Schulter erstellt, da meine Bekannte seid 8 Wochen starke Schmerzen hat. Ich hoffe auf eine kurze Einschätzung eurerseits, damit ich meiner Bekannten evtl. einige Übungen mitgeben kann.

Anamnese

Ende Dezember 2015: starke Schmerzen in rechter Schulter und im Oberarm ( sie kann sich an kein Trauma erinnern, ebenfalls hat sie keine "über Kopf" Tätigkeiten ausgeführt)

Arzt aufgesucht der ihr ein Impingement diagnostizierte, Vorschlag einer direkten OP, keine Information dazu dass sie den Arm versuchen soll wie gewohnt weiter zu bewegen.

Meine Bekannte hat danach, weil sie es nicht besser wusste, für 4 Wochen die Schulter geschont, -> Schmerzen haben zugenommen; Bewegungseinschränkung ist gestiegen

Anderen Arzt aufgesucht -> der hat ihr 2 Cortison Spritzen gegeben, außerdem Diclofenac und Physiotherapie verschrieben
Danach hatte sie erstmal fast keine Schmerzen mehr, Beweglichkeit ist aber gleichbleibend schlecht.

Die Patientin hat einen Bürojob, ist sonst aber recht aktiv und Beweglich. Hausfrau. Macht keinen Sport.


Sichtbefund:

keine Atrophien, kein Schulter Hochstand,Scapula fast nicht zu sehen auch keine sonstigen Auffälligkeiten ( -> Schmerzen "erst" seid 8 Wochen)

Kopf translation nach vorne, Patientin relativ dünn.


Heute habe ich bei ihr einen Befund nach Cyriax gemacht:

im linken Arm hat sie eine volle Beweglichkeit, die folgenden Werte beziehen sich also nur auf den Betroffenen.

1. Aktive Elevation: nach vorne: bis 90°, dann schmerz im Oberarm
zur Seite : bis 100° dann schmerz im Oberarm

Scapula ist fast nicht zu sehen, hat aber nicht die Bewegung eingeleitet

2. Passive Elevation: nach vorne: ca. um 10° weiter, dann durch Schmerz bedingte Ausweichbewegung (Rumpfex, Ellbogen flex)
zur Seite : ebenfalls 10° mehr beweglichkeit

3. kein Painful Arc , da schmerz ab 90° und Pat. geht dann in die Ausweichbewegung

4. Passive Außenrotation: rechts: bis ca. 40° möglich, dann wieder Schmerz im oberarm

5. Passive IR: Patientin kann Arm auf den Bauch legen, kommt aber nicht auf den Rücken

6. Horizontale AD: Patientin kann mit viel Mühe den rechten Arm auf die linke Schulter legen, hat aber schmerzen den Arm länger dort zu halten


Widerstandstest:

Alle Widerstandstest waren ohne Befund. Auch beim Überdruck hatte die Patientin keine Schmerzen






Wenn ich irgendwas vergessen haben sollte gerne nachfragen.
Habt ihr eine Idee auf welche Struktur das hinweist.
Evtl ein Kapsuläres Problem?
Muss ich noch andere Tests anführen?
Habt ihr Übungen oder andere Ideen die Patientin zu erleichtern?

Jetzt schonmal vielen Dank für alle antworten.
Liebe Grüße


Geschrieben

Hallo cucki! Um die Betroffene Struktur nochmal genauer rauszufinden würde ich noch eine schmerzpalpation machen. Am besten In der seitlage, betr.arm oben. So kannst du dann auch gut behandeln mit triggerpunkten schultermobis und gleichzeitiger weichteilbehandlung mit masagegriffen. Oft ist auch die bicepssehne betr. Die Schulter ist sehr komplex. Um ein inpingment Genauer herauszufinden kann auch eine Kompression im ghg mit Druck von unten am Ellenbogen und andere Hand am Carolin durchführen und den schulterkopf gegen das acromion schieben

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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