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Unterschied zwischen PIR und Antagonistischen Hemmung


jojo420

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Geschrieben

Hallo ihr Lieben :)
Kann mir jemand den unterschied zwischen PIR und Antagonistischen Hemmung erklären? Ich steh kurz vor dem Examen und bring gerade alles durch einander

Wäre sehr lieb, vielen Dank :)


Geschrieben

Hallöchen!

Also bei der PIR wird der zu dehnende Muskel angespannt und bei der AGH der Muskel, der die eingeschränkte Bewegung selbst macht, sprich der Antagonist des zu dehnenden Muskels

Gruß

Geschrieben

Hallo! Es geht noch einfacher ;-) stell dirs direkt am Muskel vor. Bsp Quatriceps. Den willst du dehnen . Es steckt schon im Wort. Antagonisten Hemmung = du spannst den Antagomist also Gegenspieler an ( hier die Ischius) PIR ist das was noch übrigbleibt also den Muskel den du dehnen willst spannst du auch an. So musst du dir eigentlich nur die Antagonistenhemmung merken und nicht mal dass denn den Muskel wo du anspannen musst sagt ja schon der Name. Der Gegenspieler und Pir ist halt dann einfach das Gegenteil!

Geschrieben

Hallo,
PIR (Postisometrische Relaxation) wird zur Dehnung verkürzter Muskeln eingesetzt. Hierbei werden die intrafusalen Spindelfasern "ausgetrickst" und es entsteht keine Gegenspannung durch die belastungsabhängige, muskuläre Refraktärzeit.
Zunächst wird der Muskel im entspannten Zustand durch eine von außen auf ihn einwirkende Kraft gedehnt, z.B. durch einen Trainingspartner oder mit dem eigenen Körpergewicht gegen den Erdboden, eine Wand oder ähnliches. Die Stellung, in der zunächst keine weitere Dehnung mehr möglich zu sein scheint, wird nun etwa 30 Sekunden gehalten. Dabei wird jedoch der Muskel mit maximal 90% der Kraft angespannt. Der Muskel wird schließlich wieder entspannt und sofort weitergedehnt, was nun wieder leicht möglich ist.

Sherrington 1 ist eine Dehntechnik über Ermüdung der Antagonisten: an die Anspannung des antagonistischen Muskels am Bewegungsende anschließende Entspannung, dann aktiv oder passiv weiter in die eingeschränkte Richtung bewegen; dient der Bewegungserweiterung bei eingeschränkter Beweglichkeit.

Sherrington 2 ist eine Dehntechnik über Reziproke Hemmung: an die statische Anspannung des Agonisten am Bewegungsende anschließende Weiterbewegung in die gewünschte Richtung durch nachlassenden Widerstand des Therapeuten; dient der Bewegungserweiterung durch Tonussenkung der Antagonisten bei eingeschränkter Beweglichkeit.

Antagonistische Hemmung ist keine Dehntechnik, sondern ein physiologischer Vorgang bei dem Dehnungsreflexe des Agonisten durch Anspannung des Antagonisten unterdrückt werden. Diese antagonistische Hemmung macht man sich bei der PIR und Sherrington 1 zunutze.


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Gast
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  • Beiträge

    • Marvin4321
      Hallo  Ich führe eine Übung aus bei der ich auf dem Bauch liege, die Beine schulterbreit, auf den Zehenspitzen stehend, ausstrecke. Der Kopf ist angehoben, so dass er sich horizontal über den Boden befindet. Dabei sind die Arme mit , mit 90 Grad zum Boden gedrehten Händen nach vorne gestreckt - Das ist die Ausgangsposition. Im Anschluß werden die Ellenbogen zum Oberkörper gezogen, sodass der Kopf und die Arme quasi eine W-Form bilden , die Oberarme zeigen dabei weiterhin nach vorne und die Schulterblätter werden dabei auch zusammengezogen im Anschluß geht es wieder in die Ausgangsposition.   Leider kann ich mich nicht mehr daran ob die 90 Grad Position der Hände korrekt ist in der Ausführung oder ob die Position der Hände dabei so sein muss, das die Handflächen zum Boden zeigen. Zudem bin ich mir unsicher, wie weiß die Arme nach vorne gestreckt werden sollen ? Bis auf die Höhe der Ohren oder doch weiter nach vorne noch ?   Beste Grüße   Marvin
    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!

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