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Hallöchen.
Ich muss mir einfach mal ein wenig was von der Seele schreiben^^
Heute hatte ich den ersten Teil meines praktischen Examens in der Klinik. Und leider habe ich den Bereich gezogen, wo ich mich persönlich am unsicherstenfühle/gefühlt habe: Die Neurologie.
Jetzt ist meine Frage, ob ihr mir eure Meinungzu dem Patienten bzw. meinen Behandlungsansätzen geben könntet (würde mich ein wenig beruhigen, da ich noch bis Ende Juni auf die Ergebnisse warten muss und ich es absolut nicht einschätzen kann).

Zum Patienten:
59 Jahre alter Mann, Z.n. Hirninfarkt re., art. Hypertonus, Sturzrisiko.
Lebt mit seiner Ehefrau in einer Wohnung im erdgeschoss, 3 Stufen zur Haustür.
Eingeliefert in die Klinik am 07.05.2014. Nachdem er am Vorabend schon Beschwerden (Schwindel, Gleichgewichtsstörungen) hatte und diese am nächsten Tag nicht verschwunden waren, rief seine Frau den Rettungsdienst.
Als ich ins Zimmer kam, lag der Pat. mit erhöhtem Oberkörper im Bett. Er ist bei vollem Bewusstsein, orientiert und reagiert adäquat auf Ansprache. Transfer von RL->Sitz->Stand konnte er selbstständig ausführen. Auch waschen, ankleiden und Schuhe anziehen erledigt er selbstständig. Zu Hause hat er keine Hilfsmittel.
Der linke Arm und das linke Bein sind paretisch, jedoch rückläufig
Im Stand zeigt sich eine Fallneigung zur linken Seite.
Zielgerichtete Bewegungen (Fingerfolge-Versuch, Finger-Nase-Versuch,etc...) sind ataktisch (rückläufig).
Beim gehen weißt der Patient auch eine ausgeprägte Gangataxie auf.
Ohne Hilfsmittel und Unterstützung läuft der Patient ca. eine Strecke von 10m. Das freie gehen ist noch sehr unsicher und der Patient zeigt auch hier eine Fallneigung zur linken Seite
Für weitere Gehstrecken benutzt er den Rollator.

Das ist erst einmal alles, woran ich mich noch erinnern kann^^

Meine Behandlung/Behandlungsziele sahen folgendermaßen aus:
-Schulung des Gleichgewichts
-Koordination
-Rumpfstabilisation
Anbahnung des physiologischen Ganges

Um auf die Ziele zu erreichen habe ich folgende Maßnahmen verwendet:
-Bridging aus RL (Stabilisaion)
-Spielbeinpattern 8Flex/Add/Aro) aus RL, erst nicht-betroffene Bein, danach betroffene (Stabilisation+Koordination)
-Armpattern (Flex/Add/Aro -> Ext/Abd/Iro) im Sitz, erst nicht-betroffene Arm, dann betroffene Arm, dann gleichzeitig beidseits (Stabilisation+Koordination)
-Gangfacilitation Spielbeinphase linkes Bein im Stand an der Bettkante (Koordination+Gangfacilitation)
(-Gs am Rollator zur Gehstreckenerweiterung und Förderung des Sicherheitsgefühls beim Patienten
=> Nicht mehr in der Prüfungszeit geschafft)

Ich weiß es ist schwierig so etwas zu beurteilen.
Aber denkt ihr, dass ich mit dieser Behandlung und den Zielen diesen Teil bestanden haben könnte.
Ich würde gerne eure Meinungen dazu hören und mich wirklich sehr über Antworten von euch freuen.
Wie gesagt, Neurologie ist das Fach, wo ich mir am unsichersten bin und das überhaupt nicht einschätzen kann, obwohl der Patient während der Prüfung gesagt hat, dass ihm die Übungen gefallen und er merkt für sich schon einen kleinen Erfolg merkt (im Beisen der Prüfer).

Vielen vielen dank fürs durchlesen.

  • 7 months later...

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    • Hallo zusammen,   ich hab seit einigen Monaten mit LWS Schmerzen zu kämpfen, ich bin das grundsätzlich "gewohnt" von Krafttraining und Überlastung, bzw. vom sitzenden Job, Stichwort Piriformis und Hüftbeuger, sind die verkürzt, drückt es auf den Ischias, Resultat LWS Schmerzen, geht mit Dehnen und wenn es mal schlimmer ist, mit Faszienrolle/Lacrosse Ball wieder weg.   Bedingt durch einen Radsturz und Teilruptur linkes Sprunggelenk war ich einige Monate schlecht mobil, entsprechend enorme Schmerzen weil irgendwas überkompensiert hat, war auch 12x Physio, selber viel gemacht, Schmerzen wurden aber immer mehr, und auch nach langem Dehnen gehen sie einfach nicht vollständig weg (entlang der Rückenstrecker etwas tiefer drin bleibt immer ein "Restschmerz").   ich kenne mich selber eig. ganz gut aus, auch viel mit dem Physio Konzept erarbeitet und zuletzt auch mit chatGPT wenn ich festgestellt habe, dass es wo verkürzt ist was ich bis dato nicht kannte. mache tgl 2x kurz und abends 1x länger eine Routine, darunter hab ich auch von Liebscher & Bracht den Ischiasretter, das hilft auch alles immer gut, aber am nächsten Tag tut es wieder neu weh. Auch viel mit Teufelskralle, Shakti Matte und Kissen, bzw. seit ich auch wieder Krafttraining mache, wird es generell auch besser (wobei Kniebeugen etc. unmöglich sind, das zieht so in den LWS Bereich).   Kassen Orthopäde hat nur eingerichtet und eingespritzt, half kurz 2 Wochen. jetzt bei Privat Orthopäde gewesen mit etwas mehr Konzept, warte jetzt auf MRT Termin, danach sehen wir, er meint nach der  Schilderung dass es nicht wirklich was haben kann, zudem ich gar kein Trauma gehabt hätte, das war einfach die lange Fehlhaltung und das lange nichts tun.   auf jeden Fall bin ich soweit eigentlich (auch lt. pyhsio) gut beweglich, weil ich eben viel mache, tlw. nach dem Dehnen komme ich mir fast wie so ein zappelnder Fisch vor im Hüftgelenk  die Schmerzen gehen aber einfach nicht weg.   was mir jetzt zuletzt vermehrt aufgefallen ist, dass ich entlang vom IT-Band überall ziemlich verklebt sein dürfte, mit dem ischiasretter hier drücken (nur leicht) tut trotzdem enorm weh und bringt aber sofort Druck raus und damit Erleichterung. auch die Oberschenkelvorderseite, sowie der obere TFL Ansatz, der sticht wie Sau wenn ich da nur leicht drauf drücke. und eine Stelle die ich nicht benennen kann, eigentlich müsste dass der Ansatz vom IT-Band sein, also quasi genau 90° seitlich auf der schmalen Körperseite, auf Höhe des Gluteus, irgendwie ist da auch TFL Verbindung, jedenfalls dieser ganze Strang sticht auch total schlimm. wenn ich diese Sachen etwas weg drücke, ist sofort enorme Besserung. und noch eine Stelle die ich auch nicht wirklich definieren kann: auf der Rückseite LWS bereich, wenn ich entlang dem Rückenstrecker nach unten fahre, wo dann der "hüftknochen" spürbar wird, über dieser noch drüber, im Prinzip ist man da dann am Gluteus, da sticht es auch enorm rein.   lt. ChatGPT ist das kein einzelnes Band wie TFL oder so, sondern siehe hier im Bild:   außerdem meint chatgpt, dass meine konsequente Dehnroutine wieder Normalität reingebracht hat, und der LWS wegen einer Schutzspannung der Faszien so weh tut. mag vielleicht auch sein, jedoch kann ich derzeit klar sagen dass die oben genannten Punkte viel helfen. aber jeden Tag tut es aufs Neue weh.    Vielleicht kann mir bitte jemand einen Tipp geben, wäre sehr dankbar danke   Gruß Lukas
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