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Sporadisch Luftnot und taube Hand

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Geschrieben

Hallo,

 

ich bin Dennis, 29 Jahre alt und habe seit 2 Jahren ein Problem, was ich noch nicht so ganz verstanden habe woher es rĂŒhrt bzw. wie ich das finden und lösen kann.

 

Ich habe alle paar Tage Momente, wo ich schlecht Luft bekomme. Dies war am Anfang damit verbunden, dass mein Herz auf einmal schneller schlug oder stolperte (Extrasystolen). Ich war damit einmal im Krankenhaus, da ich das GefĂŒhl hatte mein Herz hört gleich auf zu schlagen. Dort wurden alle nötigen Untersuchungen gemacht (Echo, Belastungs-EKG, Blutwerte gecheckt usw.). Alles ist in bester Ordnung. Man ging davon aus, dass das eine Panikattacke war.

Das Problem war danach erst einmal weg, trat dann aber nach einigen Wochen wieder auf. Ich war dann nochmal beim Hausarzt vorsichtshalber. Dort habe ich ein 24 Stunden EKG bekommen. Auch dort alles ok. Erneute Blutabnahme zeigte auch 0 Probleme. Nun die Vermutung: Stress.

 

Naja, dann habe ich das erst einmal so hingenommen. Eines Abends war es dann wieder so schlimm als ich schlafen wollte, dass ich dachte ich ersticke. Egal ob ich saß oder lag. RTW und Krankenhaus, wieder keinen Befund. Vermutlich Panikattacke


Ich sollte nochmal zum Hausarzt. Gemacht, getan. Da mein eigentlicher Hausarzt im Urlaub war, meinte die Vertretung, dass er glaubt, dass das eher vom RĂŒcken ausgeht. Da ich Softwareentwickler bin und viel sitze, geht er von einer Verspannung (BWS-Syndrom) aus. Dies löse genau solche Symptome aus die ich habe. Er empfahl mir Osteopathie. Habe ich auch 2x gemacht aber keinerlei Unterschied bemerkt. Die Osteopathin meinte, ich solle tĂ€glich 7.500 Schritte machen, um einfach Bewegung zu erlangen, dann wĂŒrde das schnell besser. Ich gehe nun 2 Monate tĂ€glich zu Fuß zur Arbeit und zurĂŒck (8.000 Schritte und mehr tĂ€glich anstatt meine bisherigen 2.000). Einen Unterschied merke ich leider bis heute nicht.

 

Es ist wirklich schwierig zu greifen, was nun das Problem auslöst. Es tritt mal auf der Arbeit von einer Sekunde auf die andere auf und ist dann nach wenigen Minuten wieder weg, wenn ich mich strecke und etwas bewege.

 

Seit wenigen Tagen fÀngt nun meine linke Hand an nicht richtig durchblutet zu werden. Sie wird von einem Moment auf den anderen ganz weiss, eiskalt und leicht taub. Man denkt die stirbt gleich ab. Ich halte sie dann unter warmes Wasser und bewege die Hand. Dann wird sie nach kurzer Zeit wieder durchblutet und alles ist gut. Mein Herzstolpern ist aktuell weg. Akut ist gerade nur die Durchblutung der Hand und die sporadische Atemnot.

 

Hat jemand Tipps was ich probieren kann, um das Problem ausfindig zu machen und zu beheben?

Ich bin mir sicher, dass das tatsĂ€chlich vom RĂŒcken aus kommt. Ich kann das Problem teilweise reproduzieren, wenn ich aufrecht sitze und mit den Schultern eine Rotation nach links ind rechts mache. Das fĂŒhlt sich dann so an, als ob ein Band ĂŒber das Herz geschoben wird oder ob irgendwas zu kurz wĂ€re im Brustkorb und etwas einengt. Schwierig zu erklĂ€ren. Irgendwas sitzt bei mir nicht 100% richtig. Ein Physiotherapeut hatte mich vor kurzem auch einmal eingerenkt, da hatte ich 2 Wochen kein einziges Mal das Problem gehabt. Das war ein ganz anderes LebensgefĂŒhl, kein Druck mehr im vorderen Bereich.

organisch ist alles ok, wie nun mehrfach geprĂŒft wurde.

 

Vielen Dank im Voraus fĂŒr Tipps!

Dennis

Geschrieben

Guten Abend Gast Dennis! Ich habe da einen Verdacht  was deine Beschwerden verursacht. Vermutlich hast du ein TOS Syndrom. Thoracid Outlet. Das bedeutet dass verschiedene GefĂ€ĂŸe und Nerven von  Strukturen  zwischen Hals und SchultergĂŒrtel eingeklemmt sind. Verschiedene GefĂ€ĂŸe und Nerven teilen sich oft die selbe Durchtrittsstelle. So kommen mir der Zeit zwar Verschiedene Symptome vor, die aber alle dieselbe Ursache haben. 
Angefangen hat alles ja mit den Herzrhythmusstörungen und der Atemnot. Herzuntersuchunngen waren alle ok. Von der HalswirbelsÀule kommen Nerven die durch die seitliche Halsmuskeln  ziehen und das Zwerchfell (Nerv phrenicus) sowie Herz (n.vages)versorgen. 

SpĂ€ter hat sich dann das TOS erweitert und es wurden auch noch Arterien komprimiert was zu den Durchblutungsstörungen in der Hand fĂŒhrte. Das Krippeln in den Fingern kommt dann durch eine Kompression des Plexus. Das ist ein Nervengeflecht im Bereich unter dem SchlĂŒsselbein wo sich mehrere Nerven die aus dem Hals kommen. Eine TOS Behandlung besteht immer aus dem Eröffnen von allen Anatomischen  Engstellen die die Strukturen einklemmen mit speziellen Grifftechniken. Um die einzelnen Engstellen herauszufinden bedarf es einer Untersuchung am Anfang der Behandlung. I.d.R. WĂŒrde man am Hals anfangen dann weitergehen an die seitlichen Halsmuskeln bis in dem Bereich unter dem SchlĂŒsselbein und 1.Rippe. Womöglich mĂŒsste auch der kleine Brustmuskel mit entspannt werden da auch dieser eine Engstelle fĂŒr nerven und GefĂ€ĂŸe ist. 

Am besten nochmal ein Rezept fĂŒr eine Manuelle Therapie holen 

Geschrieben

Hallo bbgphysio,

 

vielen Dank fĂŒr die schnelle Hilfe!

Das hört sich logisch an! Ich merke auch, dass es auf der linken Seite jeweils nur auftritt. Ich werde dann noch einmal einen Termin beim Arzt machen, auch wenn ich mir etwas blöd dabei vorkomme mittlerweile, aber was soll’s 😂

 

Wie kann ich dem denn vorbeugen?

ich habe mich ja einmal einrenken lassen, das half fĂŒr 2 Wochen. Ist sowas dauerhaft lösbar?

 

Vielen Dank nochmals!

LG Dennis!

Geschrieben

đŸ‘đŸŒgenau! Nein nur einrenken bringt keine befriedigenden Erfolg da auch alle anderen Engstellen manuell erweitert werden mĂŒssen. Außerdem rate ich ab ob. Zuviel und zu oft einrenken. Da besteht die Gefahr einer dauerhaften InstabilitĂ€t. Blockaden in der HWS lassen sich auch sanfter lösen 

Da besteht 

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Gast
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  • BeitrĂ€ge

    • Hallo Phillip. Leider ist das schwierig dir so helfen zu können und wir  kommen eigentlich nicht weiter. Ich könnte dir da viele Ursachen aufzĂ€hlen was sein kann, was man sich anschauen sollte. Solange Ich dich nicht gesehen habe und befundet kann Ich Dir leider auch nicht sagen was sinnvoll ist, da es immer der Gesammteindruck ist und sich alle maßnahmen, -zusammenhĂ€nge daran orientieren was Ich als Therapeut festgestellt hab. Ich habe schon Patienten aus dem Physioforum hier gehabt die zu Mir persönlich gekommen sind. Wenn sie weiter weg kamen haben die sich hier in der Region ein Hotel genommen.  Gruß Thomas
    • Huhu, ich hab mich mal hier angemeldet weil ich genau die gleichen Probleme habe.   Nach ISG einrenken ging der Spaß los. GesĂ€ĂŸschmerzen, Genitalschmerzen, Muskelschmerzen um das Becken. Manchmal RĂŒckenschmerzen.   Bin bei gefĂŒhlt 20 Ärzten und KrankenhĂ€usern gewesen. Die finden nix. Nur eine Bandscheibenvorwölbung S1 L5 und minimal L4 L5. Sollte aber nicht davon kommen.   Kann nicht mehr arbeiten und gehe gefĂŒhlt allen Leuten auf die Nerven damit.   Ich hatte da einen Beitrag in einem Forum entdeckt der sich mit meinen Beschwerden deckt.  Leider hat diese Person dort nicht mehr berichtet wie die Sache ausgegangen ist. Link: https://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=129100   Hab keine chronische Darmerkrankung.
    • Hallo Ich hatte vor 3 1/2 Wochen eine Knie-Arthroskopie, bei der eine Meniskektomie und  ein Knorpeldebridement vorgenommen wurde. Ich hatte einen Knorpelschaden posterolateral nach ICRS Grad 2-3, ca. 3 x 3 mm und am lateraler Meniskus einen Horizontalriss im Hinterhornbereich sowie im Bereich der Pars intermedia (LĂ€ngsriss mit disloziertem Meniskusanteil). Es verblieben 50-60 % an Meniskusgewebe. Zudem wurde ein KnorpeldĂ©bridement im Bereich des retropatellaren Knorpels sowie im Bereich der posterolateralen Tibia vorbenommen, wobei lose anhaftende Knorpelschuppen entfernt werden. Zum Schluss wurde Endoret in den Knorpel gespritzt. Ich benötige seit etwa 11 Tagen keine KrĂŒcken mehr, aber kann noch nicht flĂŒssig gehen. Es ist eher ein Humpeln und schnell komme ich auch nicht vorwĂ€rts. Ich habe seit etwa 3 Tagen nach OP ca. 2 mal pro Woche fĂŒr 30 Minuten Physiotherapie. Zuerst war der Scherpunkt bei abschwellenden Massagen (wobei pro Sitzung ca. 15 Minuten Massage/Lympdrainage am Knie gemacht wurde), seit ca. 2 Wochen sind auch Übungen und Gangschulung hinzugekommen. Aber eben, ich kann noch nicht gehen ohne zu humpeln. Nun meine Fragen: Ist dieser Verlauf noch im Rahmen des "Normalen"? Wie lange kann eine solche Schwellung anhalten. Und ab wann sollte ich weitere AbklĂ€rungen veranlassen? Danke und LG

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