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Verspannte Hinterkopfmuskeln bis zu den Augen

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Geschrieben

Hallo zusammen,

 

vielleicht könnt ihr mir mit eurem Wissen weiterhelfen wie ich meine Beschwerden behandeln kann.

 

Ich habe seit Monaten ein Spannungsgefühl direkt in der Mitte des  Kopfes, ganz oben am Atlasansatz - so als wären die kurzen ganz tief liegenden Muskeln verspannt. Dort reindrücken bringt Erleichterung, sowie den Kopf stark in den Nacken pressen ebenso. Außerdem fühlt sich intensives Dehnen (Doppelkinn, Nacken lang machen und Kopf nach unten) ganz angenehm an. Ist alles jedoch nicht nachhaltig und die Beschwerden kommen rasch wieder.

Diese Stelle meine ich, ganz tief drin:

 

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Außerdem fühlen sich die flachen Muskeln an Hinterkopf (occipitofontalis) verspannt an und auf jeder Seite fühle ich eine extrem schmerzhafte Stelle (ca. 3cm zu jeder Seite ganz obenvon der HSW raus) wenn ich dort drücke. Ist es ein Triggerpunkt und ich sollte dort massieren oder ist das normal, dass es dort empfindlicher ist?

spacer.png

 

Wenn ich den Kopf in den Nacken lege und am Hinterkopf dort drücke merke ich auch Druckveränderungen in der Nasehöhle unterhalb der Augen - gibt es hier eine Verbindung?

Auch fühlt sich der Kopf vorne an der Stirn verspannt an und ich sehe oft verschwommen bzw. die Augen sind ständig müde weil ich mich konzentrieren muss, um scharf zu sehen.

 

Vielen Dank

 

 

Geschrieben

Hallo Jan, 

 

Danke für den Hinweis, habe ich mir angeschaut. 

Vielleicht kannst du mir trotzdem kurz ein Tipp geben wie ich die flachen Kopfmuskeln am Hinterkopf massieren oder dehnen kann? Mann kann diese ja kaum bewußt anspannen. 

 

Aus den anderen Beiträgen lese ich raus, dass der Atlas der Übeltäter sein könnte. Wenn Kopf in Nacken legen (kurze Nackenmuskeln stauchen) entspannt, heißt das er ist nach vorne verschoben? Wie ist hier die Anatomie? Kann man Atlas vor und zurück schieben? Natürlich der Physio... 

 

Vielen Dank 

Geschrieben

Hallo Sina,

 

dehnen ist schwer und hilft selten langfristig.
Zum Massieren, da hakt man sich mit den Fingern hinten am Ansatz des Schädelübergangs ein und streift die Finger zueinander.
Das nennt sich,"Kätzchengriff" als würde man eine Jungkatze am Nacken packen. Wie es die Muttertiere oft tun.
Bewusst anspannen klappt meist über Augenbewegungen.
Die oberen Halswirbel können möglicherweise ein Problem darstellen - das kann der Physio testen.
Es können aber auch Muskeldysbalancen sein, das kommt auch auf die Anamnese an.
Wie ist deine Haltung? Hast ob Arbeiten bei denen du oft nach oben oder unten gucken musst? Oder musst du den Kopf oft auf eine Seite drehen?
Wie ist es denn wenn du das Kinn anziehst und nach unten guckst?
Ist es nur ein einseitiger Schmerz oder strahlt er aus? Probleme im Gesicht/Kiefer/ Armen & Händen?
 

Geschrieben

Hallo, vielen Dank für die ausführliche Antwort. 

Ich arbeite den ganzen Tag am PC, habe aber keinerlei Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen im Nacken oder Rücken, nur zieht dieses Verspannungsgefühl vom Hinterkopf bis vor an die Schläfen, Augen und Nase. So, dass ich manchmal auch geschwommen sehe. 

Fühlt sich so an als wären sämtliche flachen Muskeln am Kopf verspannt. Massieren und Dehnen soweit man dehnen kann tut gut. 

 

Ich habe das Gefühl die kurzen Nackenmuskeln irgendwie stauchen zu müssen indem ich den Kopf in den Nacken drücke. 

 

Kinn anziehen geht, drückt etwas im Hals / Kehlkopf. 

 

 

 

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  • Beiträge

    • Nachtrag: Ich bin Informatiker und arbeite viel am PC, der Klassiker eben. Und: Ich habe ein aktives Morbus Bechterew Gen, bisher wurde aber ein Ausbruch der Krankheit nicht bestätigt. Die Symptome sind auch nicht so stark in die Richtung, zumindest laut den Fragebögen die man dazu im Netz ausfüllen kann...
    • Hallo zusammen,   ich leide schon seit mind. 10 Jahren an starken Verspannungen im HWS und auch im Rückenbereich. Hinterkopfschmerzen begleiten mich ebenso lang und so richtig helfen konnte mir bisher niemand, so dass ich selbst durch Eigeninitiative Schmerztage (Kopfschmerzen) von 10 auf 1-2 pro Monat herunterschrauben konnte. Das habe ich vor allem durch starkes Dehnen, Kopf-Gegendruck, Mobilisierung geschafft.    Nun ist es aber so, dass seit einigen Monaten meine Symptome immer schlimmer werden und ich nicht mehr ganz unterscheiden kann zwischen möglichen Auswirkungen einer HWS Problematik (die bisher strukturell nicht bestätigt wurde, nur dass Verspannungen vorhanden sind und auch muskuläre Defizite) oder zB meiner Borrelioseinfektion, die ich vor 2 Jahren durchmachen musste. Ich hatte damals diffuse Symptome, die laut meinen Recherchen aber durchaus auch durch die HWS Probleme getriggert worden sein könnten. Seit 6-7 Wochen flammen diese Symptome Tag für Tag unterschiedlich auf:   Gelenkschmerzen (Hände, Hüfte) Nicht lange sitzen können Hinterkopfschmerzen Augendruck und müde Augen Kopfjucken Tinnitus linksseitig Bewegungseinschränkung Kopfrotation (Blockade) Schmirgelgeräusch bei Kopfrotation Krankheitsgefühl ohne krank zu werden (wie Gliederschmerzen bei anfliegendem Infekt), am nächsten Tag plötzlich wieder weg, dann wieder da... Kribbeln Gänsehaut Hinterkopf   Manche Sachen könnten theoretisch auch die Borreliose sein (Gelenkschmerzen, Kopfjucken). Infekt ist schon abgeklärt, pauschal 10 Tage Antibiose schon abgeschlossen, um das auszuschließen. Zähne alles OK, heute geprüft. HNO findet auch nichts, soweit unauffällig.    Jetzt hatte ich in einem anderen Forum von einer Dame gelesen, die einen HWS Bandscheibenvorfall hatte und sehr ähnliche Symptome, vor allem das mit dem immer wieder aufflammenden Krankheitsgefühl, bei dem man sich schlapp und wie kurz vor einem Infekt fühlt. Auch der Augendruck und Kribbeln. Ich denke für einen Bandscheibenvorfall sind die Symptome nicht heftig genug, aber klingt das plausibel nach HWS Syndrom?   Ich habe in 2 Wochen einen Orthopäden-Termin, erwarte aber nicht viel, weil ich bei Orthopäden schon zu oft ohne Ergebnis und ohne Mühe des Arztes abgefertigt wurde.    LG René
    • Guten Morgen Freddy Ja da bin Ich ja mal gespannt, klingt aufjedenfall interessant. Berichte uns darüber. 

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