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Tonusveränderung von RL zum Sitz an Bettkante

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Geschrieben

Hallo zusammen,

Im Rahmen meiner Bobath fobi muss ich eine Projektarbeit erstellen. Thema ist unter anderem, welche tonusveränderungen bzw welche muskelspannungen stattfinden müssen damit ein Patient von der Rückenlage aus, an die Bettkante sitzen kann. Theoretisch geschieht dies ja über die seitlage. Ich tu mich damit gerade sehr schwer, vielleicht kann mir jemand helfen? 

Vielen lieben Dank 

Geschrieben

Hallo Anja82,

uns wurde früher immer folgender Satz eingetrichtert: "Rumpf ist Trumph". 

Und da bei Bobath viel mit der Rumpfrotation gearbeitet wird, sind die schrägen und geraden Bauchmuskeln, sowie die Rückenmuskulatur unabdingbar. Durch die zusätzliche Stützaktivität (sofern der Patient kein Hemi, Para oder sonstig gelähmt ist) der Arme, auch diese. Der M. Iliopsoas wäre beim geraden Hochkommen zudem wichtig.

Aber wenn du mich fragst, wird jemand der es bereits schwer hat und es versucht, "alles" anspannen.

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Gast
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  • Beiträge

    • Das wundert mich nicht. Das wäre auch die absolut verkehrte Behandlung, schon eine Kontraindikation. Sogenannte HWS Traktionen und weichteiltechniken der Hiinterhauptmuskulatur gehören oft zur Standardbehandlung bei HWS pat. und wird oft gemacht, was ja auch in Ordnung ist solange keine Instabiliät vorliegt. Sobald die Beschwerden aber durch manuelle Maßnahmen schlimmer werden muss man umswitchen. Bei einer HWS traktion,also HWS streckung behandelt man voll in die Pathologie rein. Durch das ziehen am Kopf leiert man die Bandstrukturen ja noch mehr aus. Ich würde ehrlich gesagt keine passiven Maßnahmen mehr hier machen lassen, sondern versuchen deine HWS durch übungen gezielt zu stabilisieren. Da hat der Gianni ja oben schon eine gute Stabiübungen gezeigt. Der N.phrenicus und alle anderen Nervenstrukturen werden ja durch die Instabilität irritiert weil die oberen Halswirbel hin und herrutsche. Hast du Beschwerden auch hauptsächlich bei Überstreckung des Kopfes?
    • Gast Anna_83
      Hallo Harald, das klingt jetzt vielleicht ungewöhnlich, aber hast du mal nachgedacht, eine langzeit-Messung über dein bewegungsverhalten zu machen? Das wird Z.b. bei eversion.tech angeboten. Dort gibt es einen Experten, der schon vieler solcher Komplexen Fälle helfen konnte. LG Anna
    • Ja genau, einfach um die HWS unter natürlicher Belastung und bei bestimmten Bewegungen zu untersuchen.  Das wäre die Funktionsaufnahme im Upright-MRT. Das gibt es auch beim Röntgen. Da könnte man z.B. eine Bandinstabilität der ATLAS/AXIS Wirbel entlarven. Das sollte aber, am besten der Neurochirurg entscheiden - das ist eigenentlich sein Fachgebiet!   ...bitte nicht mehr machen und auch kein Strecken der HWS!!!   Zum aktivieren der Tiefenmuskulatur, könnte manz.B. auf reflektorische Übungen gehen, das ist sehr effektiv.  Das kann man z.B. über die Augen oder über die Zunge machen, so wie dieses Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=L_73Nl3xBeE  

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