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6 Ergebnisse gefunden

  1. Verbände

    Hey , Was für Verbände für Physiotherapeuten gibt es? Welche Verbände haben in den letzten Jahren was erreicht und vorallen hab ich gehört das es verschiedene Verbände gibt warum ist das so und wieso arbeiten die nicht alle zusammen ? Vielen Dank für die Antwort
  2. Die Grundlohnsumme bildet die hauptsächliche Bemessungsgrundlage für die Einkommen und die Einkommensentwicklung der im Gesundheitswesen Beschäftigten. Konkret wird dabei aus dem beitragspflichtigen Arbeitsentgelt aller in Deutschland Beschäftigten – also der Grundlohnsumme - zunächst der Beitrag der Arbeitnehmer zur gesetzlichen Krankenversicherung berechnet. Wie setzt sich die Grundlohnsumme zusammen? Die so festgesetzten monatlichen Beiträge zur Krankenversicherung seitens der Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden von den Krankenkassen im Rahmen der Lohn- und Gehaltsabrechnungen eingezogen und direkt an den Gesundheitsfonds weitergeleitet. Anschliessend weist der Gesundheitsfonds den Krankenkassen Gelder wieder zu. Diese Zuweisungen berechnen sich nach einem bestimmten Schlüssel, zum Beispiel entsprechend der durchschnittlichen Risikoklassifizierung der Krankenkassenmitglieder wobei unter anderem die Morbidität der Mitglieder berücksichtigt wird (Risikostrukturausgleich). Aus diesen Geldern müssen dann seitens der Krankenkassen die Kosten für Heilmittel und Behandlungen sowie die Vergütungen der Ärzteschaft und der Heilberufe wie für uns Physiotherapeuten bestritten werden, wobei der Grundsatz der Beitragsstabilität gilt. Große Nachteile für Physiotherapeuten durch Grundlohnsummen-Bindung Gerade für Physiotherapeuten und Krankengymnasten als sonstige Leistungserbringer im Heilmittelbereich, hat dies in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Einkommen mehrfach einer realen Schrumpfung unterlagen. Die Ursache hierfür liegt im Wesentlichen in der Beitragsstabilität und damit in nur geringfügig veränderten Grundlohnsummen. Die Anpassung der an die Grundlohnsumme gebundenen Preise für Physiotherapeuten und für Krankengymnasten an die Veränderung der Grundlohnsumme lag bereits mehrfach unter der Inflationsrate, was einen realen Einkommensverlust der in der Branche Beschäftigten darstellt. Einzig eine Entkoppelung der Vergütung für Physiotherapeuten von der Grundlohnsumme kann hier Abhilfe schaffen. Unterschied zur Ärzteschaft Im Gegensatz zu Ärzte- bzw. Zahnärtzeschaft, bei denen die Grundlohnsumme und deren Veränderung nur ein Baustein der Gesamtvergütung darstellt, ist die Veränderungsrate der Grundlohnsumme im physiotherapeutischen Bereich wesentlicher Parameter für die Einkommensanpassung. Erste Erfolge Trotz zwischenzeitlicher Erfolge, wie die kürzlich zum 1. Februar bzw. 1. März 2016 in Hamburg geschlossene Vereinbarung zwischen dem Verband für Physiotherapie (ZVK) und den Primärkassen (AOK, IKK u.a.) mit der wichtige Preiserhöhungen für Physiotherapien und Krankengymnastik durchgesetzt werden konnten, bleibt die generelle Bindung der Einkommen in der Physiotherapie insgesamt ein grosses Problem. Im Rahmen der Gespräche und Verhandlungen über die Entkoppelung von der Grundlohnsumme vermeldet der Bund vereinter Therapeuten e.V. (BvT), als bundesweite Interessenvertretung von Ergotherapeuten, Logopäden, Masseuren, Physiotherapeuten und Podologen nun, dass erste wichtige Etappenziele auf dem Weg in greifbare Nähe gerückt sind und ruft seine Mitglieder zur weiteren Untermauerung und um den Forderungen Nachdruck zu verleihen zu einer Unterschriftenaktion auf. Ausblick Nach Einschätzung des BvT besteht die realistische Chance, das die Bindung an die Grundlohnsumme in absehbarer Zeit fallen und ebenso, dass die Länge der Schiedsverfahren in Anlehnung an §89 SGB V auf nur drei Monate reduziert werden könnte. Der Verein beruft sich dabei auf Verlautbarungen aus Gesprächen, die durch die Vertreter der unterschiedlichen Verbände auf Bundes- und Landesebene geführt wurden. Zugleich wird betont, wie wichtig der Schulterschluss zwischen den verschiedenen Verbänden im Heilmittelbereich ist und wie wichtig die Zukunftsperspektiven der Physiotherapeuten davon abhängen, dass die unterschiedlichen Interessenvertreter und Verbände eine gemeinsame Linie und Vorgehensweise in den Gesprächen mit den politischen Verantwortlichen finden. Im Falle der in Aussicht stehenden Entkoppelung der Vergütung für Physiotherapeuten von der Grundlohnsumme kann es laut BvT endlich zu einer gerechteren Entlohnung kommen, in der unter anderem die allgemeinen Kostensteigerungen mit berücksichtigt werden und somit die reale Einkommensverluste zukünftig vermieden werden. Copyright: DOC RABE Media | Fotolia.com
  3. Physiotherapie Verbände ziehen nicht mit

    Nach unserem letzten Newsletter wurden wir gefragt, warum jetzt 2 Demonstrationen am 21.03.2015 in Leipzig stattfinden. Die Demo des Bund vereinter Therapeuten ist bereits seit Dezember angemeldet und bekannt gegeben – und auf einmal noch eine weitere? In der tat, nach etwas Recherche sind wir auf den Spitzenverband der Heilmittelverbände e.V. (SHV) gestoßen, die kurzerhand für den Samstag zusätzlich noch direkt auf dem Messegelände eine Veranstaltung angesetzt haben. Da Physiowissen keinem Verband angehört, sind wir natürlich auch nicht informiert worden. WAS SOLL DAS? Wir Heilmittelerbringer, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden haben längst gemerkt, dass es nur gemeinsam voran gehen kann, unsere Verbände offensichtlich leider nicht. Sollten wir nicht maximale Unterstützung durch unsere mitgliedsbeitragsfinanzierten Vertreter erwarten können? Scheinbar nicht. Warum eine zweite Demo? Fakt ist, dass der BvT seine Demonstration am 16. Dezember 2014 auf seiner Webseite öffentlich bekannt gegeben hat; der SHV erst am 06. Februar 2015. Auf Nachfrage beim Bund vereinter Therapeuten auf der Therapie Messe in Leipzig, haben nahezu alle Verbände ihre Mitglieder informiert und unterstützen den Demo-Aufruf ausdrücklich. Unangehenehme Ausnahme sind die im SHV organisierten Verbände: IFK, DVE, Physio-Deutschland (ZVK) und VPT, von denen weder eine Rückmeldung noch eine Unterstützung zu vernehmen war. Stattdessen wurde hier lieber ein eigenes Süppchen gekocht. Wir werden in der kommenden Woche versuchen hierzu eine Stellungnahme des SHV zu bekommen. Demo in der Glashalle auf der Messe in Leipzig? Einen besonders faden Beigeschmack hinterlässt der gewählte Ort für die "interne Demo" des SHV. Warum intern? Nun, zum einen muss man im Besitz eines Besucherausweises (Online-Tageskarte €13 – vor Ort €18.-) sein, um die Glashalle der Messe (Verbindungsgebäude zwischen den Messehallen) betreten zu können. Verbandsmitglieder haben hierfür offenbar über die Geschäftsstellen Freikarten erhalten. Protest außerhalb der Öffentlichkeit Kommt da nicht unweigerlich die Sinn-Frage auf? Sollte eine Demo nicht in der Öffentlichkeit stattfinden, sodass die Allgemeinheit um die Sorgen und Probleme des Berufsstands erfährt? Wir Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten kennen die Problematik gut genug, was fehlt ist die Patienten und Mitmenschen aufzuklären. In der Glashalle warten sie sicher nicht. Schaut man auf den Geländeplan der Messe wird ein weiterer Irrsinn offensichtlich: Die Messe findet maßgeblich in Halle1 sowie den Konferenz- und Kongressräumen statt. Die Halle dient nur als Zugang und Verbindung zum Congress Center. Bei unserem Besuch heute morgen war die Glashalle nahezu komplett verwaist, einzig ein paar Besucher, die hektisch zur Halle 1 drängten und 2 Imbissstände im oberen Zugang waren zu sehen. Woher soll so selbst unter den Messebesuchern Aufmerksamkeit aufkommen? Ich fürchte, das wissen die Verbände selbst nicht. Für das mitgliedsbeiträgefinanzierte Verbandsgewissen wird es reichen um sich am Ende des Tages zurück zu lehnen, in der Gewissheit überhaupt irgend etwas versucht zu haben.   Copyright: Titelbild: (c) 76440828 - fotomek - Fotolia.com | Geländeplan: Messe Leipzig GmbH
  4. BvT Demo in Frankfurt - Rückblick

    Am 11.10.2014 fand in Frankfurt am Main eine Kundgebung des Bundes vereinter Therapeuten für Ärzte, Heilmittelerbringer sowie Patienten statt. Ab 10 Uhr trafen sich Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Studenten und Schüler, Ärzte und Patienten zusammen auf dem Römer, um gemeinsam zu demonstrieren. Insgesamt waren 350 aktive Demonstranten an der Veranstaltung beteiligt. Ziele der Demonstration Die zentralen Ziele bzw. Kernthemen des Bund vereinter Therapeuten sowie der Bewegung selbst waren zum einen eine angemessene Vergütung aller Therapeuten bundesweit, der Unterlass von Strafzahlungen für alle Ärzte sowie die Aufhebung der bürokratischen Verkomplizierungen des deutschen Rezeptformats. Die Demonstranten forderten jedoch auch die Ärztebudgets für Heilmittel abzuschaffen. Auch der Fachkräftemangel stellte ein Kernproblem der Demonstration dar. Der Demonstrationszug Die 350 versammelten Demonstranten zogen vom Römer über den Römerberg an der Paulskirche vorbei. Von hier ging der Zug über die Hauptwache bis hin zum Roßmarkt, auf dem von 11 Uhr bis 12:30 Uhr eine Kundgebung stattfand. Die Demonstranten fielen vor allem durch Pfeifen, Ratschen und Schlachtrufe wie „Auf geht’s Therapeuten, lasst Euch nicht ausbeuten!“ oder „Volksgesundheit schafft ihr nie, ohne unsre Therapie!“ auf. Auch mitgebrachte Banner wurden auf dem gesamten Zug in die Höhe gehalten und sorgten für viel Aufmerksamkeit. Die Kundgebung der Demonstration Auf der Kundgebung, die nach dem Demonstrationszug stattfand, wurden sämtliche Kernthemen des BvT behandelt. Einige wichtige Menschen der Demonstration, wie David Lopez, 1. Vorsitzender des Bund vereinter Therapeuten e.V., kamen zu Wort. Er betonte, dass man an einem Punkt angelangt sei, an dem alle Heilmittelerbringer sowie deren Vertreter zusammenhalten sollten. Er erklärte, dass es wichtig sei, Patienten, aber auch Ärzte zu informieren und die breite Masse über die derzeitige Situation aufzuklären, damit sich endlich etwas in Bewegung setzt. Lopez berichtete über die reale Lohnentwicklung in den letzten 10 Jahren, die bei den Therapeuten bei über minus 6% liegt, dabei werden diese Berufe in der Ausbildung nicht vergütet. Dieser Fakt wurde mit lautem Pfeifen der Menge kommentiert. Der 1. Vorsitzende führte den Demonstranten vor Augen, dass der Aufwand für den Administrationszweig der Krankenkassen fast zweifach so hoch sei wie die Ausgaben für alle Heilmittelerbringer insgesamt. Forderungen nach einer angemessenen Vergütung waren ebenfalls Teil der Kundgebung. Auch Dr. Roy Kühne, ein Mitglied im deutschen Bundestag und selbständiger Physiotherapeut, wurde bei der Kundgebung angehört. Er bestärkte die Anwesenden, zusammenzuhalten und gemeinsam vorzugehen, damit man für alle Heilmiitelerbringer etwas durchgesetzt werden kann". Dr. Kühne erzählte zum Thema "Entbürokratisierung/Retaxierung" von einer aktuellen Gesetzesvorlage , bei der geplant wird, dass die Software in Arztpraxen eine Rezeptausstellung nur noch nach den aktuellen Heilmittelverordungen garantieren soll. Weiteres Programm Eine musikalische Umrahmung der Veranstaltung bot die Band "Niteshift" mit der Frontfrau Natascha Grin, die mit der treffenden Auswahl der Lieder für eine tolle Stimmung sorgten.  Ein Kamerateam um Thorsten Breitbach der UNSMEDIA aus Köln, hat die Demonstration sowie die Kundgebung den ganzen Tag über begleitet und arbeitet aktuell daran, einen Film über die Veranstaltung zusammenstellen, der nach Fertigstellung auf der Homepage des BvT zu finden sein wird. Physiowissen Kommentar Wir freuen uns, dass es den BvT gibt, der sich für uns Physiotherapeuten einsetzt. Fakt ist aber auch, dass 350 noch viel zu wenige sind um in der Politik Aufsehen für uns zu erzeugen.  Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn wir Reaktionen aus Berlin zur Demonstration vermelden können. Copyright: BvT - Bund-vereinter-Therapeuten.de
  5. Der Bund vereinter Therapeuten e.V. (BvT) um David Lopez, Thomas Etzmuß und Matthias Ullmann hat sich die Bundesweite Interessenvertretung aller medizinischen Heilberufe zum Ziel gesetzt. Insbesondere die berufspolitischen Interessen der Deutschen Masseure, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten sollen in der Öffentlichkeit vertreten werden. 11.10.2014 - Demonstration der Therapeuten in Frankfurt/Main Den bestehenden Problemen und Missständen von uns Physiotherapeuten kann nur entgegengetreten werden, wenn die Öffentlichkeit informiert und mit ins Boot geholt wird. Erst, wenn jeder Patient weiß, unter welchen Rahmenbedingungen an seiner Gesundheit gearbeitet wird, besteht die Möglichkeit, dass sich etwas grundlegend ändert. Hierfür hat die Interessenvertretung am Samstag, dem 11.10.2014 von 10:30 bis 12:30 wird in Frankfurt eine Demonstration angesetzt, zu der alle Therapeuten (Praxisinhaber, genau wie Angestellte und Schüler) herzlich eingeladen sind. Darüber hinaus natürlich auch alle, die sich informieren und/oder uns unterstützen möchten. Besonders wurde darauf hingewiesen, dass man sich lautstark äußern möchte. Erlaubt ist also alles, was Aufmerksamkeit erzeugt (Trillerpfeifen, Banner, Plakate, ... ). Ziele der Demonstration Reelle Vergütung für reale Arbeit Ende des Bürokratiewahnsinns Ein Mitbestimmungsrecht im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) Abschaffung der Richtgrößen, Budgetierung und Regresse Zukunft sichern für Heilmittelerbringer und Patienten Alle, die mitmachen möchten, sollten sich daher um 10.30 Uhr am Römer in Frankfurt eintreffen, von wo aus der Umzug sich bis zum Roßmarkt bewegen wird. Alle Informationen könnt ihr natürlich auch direkt auf Facebook verfolgen: Bund vereinter Therapeuten bei Facebook Erfreulicherweise wird die Demonstration auch von ersten Vertretern der Politik mit getragen, so hat Herr Dr. Roy Kühne (MdB - CDU) sein Kommen angekündigt. Demoaufruf (Video) Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen stark machen Sieht man es einmal ganz nüchtern, sollten Aktionen wie diese von den Verbänden ausgehen – erwarten dies doch ihre (zahlenden) Mitglieder. Sinnvollerweise wurden die größten Verbände über die bevorstehende Demo auch informiert. Die Reaktionen fallen jedoch sehr unterschiedlich aus. So meldete sich der Bundesverband für Ergotherapeuten, der seine Mitglieder gern informiert, die Aktion unterstützt und noch einmal ausdrücklich darauf hinweist, dass eine Verdänderung nur bei gemeinsamen agieren aller Verbände möglich ist. Völlig anderer Meinung ist der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e.V., der die Forderungen wohl teilt, jedoch eine Demonstration für den falschen Weg hält und somit seine Mitglieder auch weder darüber informiert noch zu einer Teilnahme aufrufen wird. Hier wäre natürlich eine konkrete Aussage schön gewesen, wie man die Probleme stattdessen angehen möchte. Soweit der Webseite des Verbandes zu entnehmen ist, haben sich die Physiotherapie-Verbände mit Stellungnahmen vornehm zurück gehalten. Wir werden natürlich nachfragen, wie die darüber denken und dies hier veröffentlichen. Interview mit David Lopez – 1. Vorsitzender des BvT Hallo Herr Lopez. Können Sie uns kurz ein paar Worte über Sie und den Bund vereinter Therapeuten erzählen? Der BvT ist ein eingetragener Verein der sich für die Verbesserungen der Rahmenbedingungen aller Heilmittelerbringer (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Masseure und Podologen) einsetzt. Die Heilmittelerbringer werden im Gesundheitssystem gleichermaßen benachteiligt daher bietet der BvT als einzige Interessenvertretung in Deutschland eine Dachorganisation für alle Heilmittelerbringer.   Wie sind Sie dazu gekommen einen Verein zu gründen? Gab es dafür einen besonderen Anlass? Die Gründung des BvT basiert vordergründig auf der Unzufriedenheit der berufspolitischen Rahmenbedingungen und der passiven Vorgehensweise der bestehenden Verbände. Im Vorfeld der Gründung haben wir Interviews mit den Geschäftsführern der drei größten Verbände der Physiotherapie geführt, hierbei wurde schnell deutlich, dass die Verbände im Großen und Ganzen mit ihrer Arbeit sehr zufrieden sind. Eine notwendige und richtungsweisende Kursänderung ist nicht zu erkennen gewesen. Daher haben wir uns entschlossen unabhängig einen Verein zu gründen der wachrüttelt und Politik und Kostenträger gleichermaßen mit den Problemen zu konfrontieren.   Bei welchen Zielen sehen Sie für uns Therapeuten persönlich den dringendsten Handlungsbearf? Abkopplung der Vergütung an der Grundlohnsummenbindung welche seit Jahren eine negative Lohnentwicklung mitsichbringt, Abschaffung des ausufernden Bürokratiewahnsinns welcher bislang kostenlos durchgeführt werden muss und zu Lasten der Heilmittelerbringer und Patienten fällt, Mitbestimmungsrecht im gemeinsamen Bundesausschuß, Abschaffung der Richtgößen (Budget´s) der niedergelassenen Ärzte Wir Therapeuten müssen nach Jahren der Lethargie aktiv werden. Wir fordern alle Kollgen auf, mit uns zusammen laut zu werden. Es ist bereits kurz vor 12, der Fachkräftemangel in den Ballungszentren ist allgegenwertig und kaum noch aufzuhalten. Wir fordern auch diejenigen Kollegen die bereits in Verbänden Mitglied sind sich unseren Demonstrationen anzuschliessen, ebenso gehen wir auf die Verbände zu und bitten Sie gemeinsame Aktionen mit uns abzuhalten. Wir sind der Meinung, dass wir nur gemeinsam erfolgreich sein können und werden.   Wie sind die Reaktionen auf die Demo? Mit wie vielen Personen rechnen Sie bei der Demo am Samstag in Frankfurt? Die Demo in Berlin war unsere erste Kundgebung. Hierzu haben wir lediglich über soziale Netzweke und in unserem persönlichen Umfeld aufgerufen. Dennoch war selbige sehr erfolgreich. Die Resonanz hieraus strahlt noch bis heute. Wir erhalten beinahe täglich Anfragen per Email oder Telefon bezüglich unserer Arbeit und Zielen. Wir haben in Berlin einen gewichtigen Partner und Verbündeten gewinnen können. Mitglied des Bundestages Herr Dr. Roy Kühne ist unserer Einladung nach Berlin gefolgt und hat unsere Infoveranstaltung aktiv mitgestaltet. Seitdem kämpft er u.a. mit uns Schulter an Schulter auf der politischen Bühne um unsere Forderungen an richitiger Stelle entsprechend zu transportieren. Er wird auch in Frankfurt dabei sein und sowol bei der Demonstration mitgehen als auch an der Infoveranstaltung einen Redebeitrag erhalten. Abzuschätzen wie viele Menschen unserer Einladung in Frankfurt folgen werden ist nur ganz schwer zu beziffern, Da sich aber bereits im Vorfeld namenhafte Medienvertreter wie die neue Frankfurter Presse und der Thieme Verlag angemeldet haben und viele Kollegen Ihr kommen zugesagt haben gehen wir davon aus, zahlreich vertreten zu sein.   Unterstützung aus der Politik hat sich ja mit MdB Herr Dr. Roy Kühne angekündigt. Gibt es schon weitere Gesprächsangebote aus Berlin? Wir haben mit Herrn Dr. Kühne ein Sprachrohr in Berlin und somit einen Fuß in der Tür. Mittelfristig gibt es eine Menge Redebedarf an welchem das Bundesgesundheitsministerium nicht mehr vorbeikommt. Bedingt durch den Fachkräftemangel ist bereits jetzt keine flächendeckende Versorgung im Heilmittelbereich gesichert. Alleine diese Tatsache bringt die Politik in Zugzwang und hier stehen wir bereit um kontruktiv und zielorientiert Lösungen zu liefern und umzusetzen.   Haben Sie weitere Demos oder Aktionen geplant? Wie geht es weiter? Selbstverständlich sind noch viele weiteren Aktionen geplant, wir stehen erst am Anfang und werden nicht kleinbei geben bis wir Veränderungen herbeigeführt haben. Wir werden in weiteren Städten Deutschlands Kundgebungen, Demonstrationen und Infoveranstaltungen abhalten. Wir werden auf Messen present sein, z.B. auf der Therapie in Leipzig. Man wird von uns hören, in Patientenkreisen, in der Ärzteschaft, in der Politik und bei den Kostenträgern. Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Zeit. Viel Glück und Erfolg für Samstag.
  6. Physiotherapie Verbände Umfrage

    Hallo! Hier ein Aufruf an meine lieben Physiokollegen: Der folgende Link bringt euch zu einer kurzen Umfrage zum Thema Physiotherapie Verbände! Sind nur 4 Fragen, also wird es wohl nicht so lange dauern! Auch noch nicht ausgelernte Physios dürfen gerne mitmachen :) Danke Thomas Papageorgiou Zur Umfrage Die Ergebnisse werden in eine Hausarbeit einfließen, die ich euch dann nach Fertigstellung auch gerne hier hochladen kann!