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bbgphysio

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Alle erstellten Inhalte von bbgphysio

  1. Hallo Michaela? Ein Schmerz kommt nicht von ungefähr. Wenn was wehtut muss auch eine Verletzung dahinter stecken. Planches und solche Variationen können schonmal zu einer Reizung der Schulterstrukturen führen. Ich tippe auf einer Sehnenverletzung/Reizung der Bicepssehne oder/und den Ansatz am Knochen. Möglich ist auch daß das Schultereckgelenk (ACG) was hat. Dazwischen ist ein kleines Bändchen daß womöglich ebenfalls einen Treffer abgekriegt hat. Ich würde dir aufjedenfall raten erstmal eine Pause einzulegen und für eine Zeit zumindest kein Stütztraining mehr zu machen. Das muss erstmal heilen. Vielleicht schaffst du es ja doch dir ein Rezept für eine Physiotherapie zu holen um den Heilungsprozess anzukurpeln. Da gibt es mittlerweile sehr effektive Methoden. Vorallem Ultraschall und Strombehandlung sind als Unterstützende Maßnahme sinnvoll. Das muss aber nicht extra verordnet werden sondern kann der / die Therapeut/in in die Behandlung integrieren. l.g.
  2. Ich würde sogar noch weitergehen Gianni. Ich denke daß sich da ein erweitertes TOS entwickelt hat. Und zwar eine Irritation des Plexus Cervicalis und Plexus Brachialis. Die Symptome des Plexus Brachialis TOS verursacht Taubheitsgefühle der Hände und ist den meisten Physios geläufig. Ein TOS, also ein Kompressionssyndrom des Plexus Cervicalis verursacht diverse Symptome, da hier ganz unterschiedliche Nerven betroffen sind. Schluckbeschwerden und Kloßgefühl im Hals >> N.transversus Colli Kopfschmerzen>> Nn.occipitalis Für eine Kieferproblematik also CMD spricht hingegen die Beschwerden mit den Augen (N.trigeminus) und die Kopfschmerzen (vorallem dann im Schläfenbereich) Die Hüftschmerzen haben denke Ich nichts damit zu tun. Nackenschmerzen können zusätzlich auftreten durch eine Verspannte und überlastete Muskulatur. Das interessante ist nun daß man all diese Symptome zurückverfolgen kann zu einer gemeinsammen Quelle. Es gibt anatomische Engstellen zwischen Hals und Schultergürtel wo genau diese Nerven durchziehen. Das sind für den Plexus Cervicalis vorallem die Seitliche Halsmuskulatur und Fascien. Diese Halsmuskulatur (vorallem der m.sternocleidomastoidues) kann neben eine Irritatin des N.transversus colli natürlich selbst auch ein Kloßgefühl im Hals verrursachen durche seine Verspannung. Auch der Bereich unter der 1.Rippe und Schlüsselbein. sind engstellten für ein Nervenkompressionssyndrom. Diese sind zugleich auch verantwortlich für ein TOS des Plexus Brachialis. So dürfte es eine Kombination aus einem TOS und einer CMD sein mit evtl noch einer HWS problematik wo Wirbel verschoben sind. Aber die Blockaden wurden ja bereits gelöst Gast. Ich würde z.b. in der Therapie diese ganzen Engstellen durch Maßnahmen aus der Manuellen Therapie öffnen und sich um die verspannte Kiefermuskulatur kümmern. Das ganze muss natürlich erst untersucht werden. Dafür gibt es in der physio sog. Provokationstests wo man die Symptome provozieren kann
  3. Hallo Zusammen! Ganz schön was los hier in dem Forum zur zeit Was mich interessieren würde Wo sind denn eigentlich akutell die Beschwerden? vorne hinten, seitlich? Haben sie einen ausstrahlenden Charakter in den Arm? Bei welcher Bewegung kommen sie?
  4. Guten Abend Anni! Warum möchtest du denn den Raum unter dem Schulterdach und Oberarm vergrößern? Hast du Beschwerden? Es ist so, den Raum unter dem Schulterdach vergrößern macht man wenn ein sog. Impingmentsyndrom vorhanden ist. Hier wird die sog.Supraspinatussehne quasi ab 90 Grad Schulterbewegung zwischen Oberarmkopf und Schulterdach eingezwickt. Auch eine Schleimbeutelentzündung kann zu einem Impingmentsyndrom führen. Auch hier ist die Ursache häufig weil zu wenig platz ist. Wenn du aktuell dieses Impingmentsyndrom hast dann sind die ersten beiden Übungen nicht förderlich. Das Aushängen wäre ja genau die Position die den Schmerz provoziert. Es gibt zwar den sog. schmerzhaften Bogen wo sich bis 90 grad schmerzen verstärken und ab 90 grad die schmerzen wieder erträglicher werden. Aber man muss ja an dieser Stelle erst vorbei so daß es immer wieder zu Reizzuständen der Supraspinatussehne kommt. Außerdem wäre dies nur eine Symptomatische Herangehensweise und hat keinen Dauerhaften Effekt. Das Aushängen verursacht zwar ein Traktion wo der Raum kurzfristig erweitert wird. Aber wenn dann ist eine Traktion unter 90 grad zur Entlastung bei Schmerzen sinnvoller. Hat man nun keine Beschwerden oder kein Impingmentsyndrom dann braucht man den Raum unter dem Schulterdach eigentlich auch nicht erweitern. Der Farmerswalk ist natürlich genau das selbe wie oben nur daß nicht dein Körpergewicht an der Schulter zieht sondern die Gewichte den Schulterkopf nach unten. Hier gilt ebenfalls. Möchte man den Raum zwischen Schulterkopf und Schulterdach erweitern weil man ein aktuelles (muss nicht akut sein) Impingmentsyndrom hat, sind diese Übungen nicht zu empfehlen. Oft ist es dann auch so daß die Supraspinatussehne ja auch verletzt ist. Kommt nun noch ein starker Zug drauf, der den Arm und Schulterkopf nach unten zieht dann kommt auch Zug auf die Supraspinatussehne die ja am Schulterkopf befestigt ist. Man kann sich vorstellen daß dies einfach nicht gut ist bei einer vorgeschädigten Struktur. Auserdem bei so großen Gewichten womit der Farmers walk ja durchgeführt wird ist die Gefahr einer Instabilitätsentwicklung der Schulter ein hohes Risiko da ein starker zug auf die Bandstrukturen und Gelenkskapsel kommt. Auch den oberen Trapezius zu trainieren muss Ich leider wiedersprechen und ist ebenfalls nicht sinnvoll. Der Trapezius, (oberer Teil) zieht nur den Schultergürtel nach oben aber nicht das Schultergelenk. Im gegenteil sollte dieser eher entspannt werden. Bei einem Impingmentsyndrom ziehen die Pat. oft ihr Schulter (Schultergürtel) nach oben, weil die reine Schulterbewegung ja schmerzt und sie ihren Arm nicht hochbringen. Schulterheben, also wo man mit Gewichten den Schultern richtung Ohr zieht würde Ich ehrlich gesagt überhaupt nicht machen. Auser man möchte einen Stirnacken wie Hulk bekommen . Für Bodybuilder ist dies natürlich sinnvoll aber geht es vermehrt um den Fitnessaspekt würde Ich diese Übung aus meinem Trainingsprogramm streichen. So, jetzt fragst du dich was du eigentlich dann tun kannst wenn all diese Übungen nicht sinnvoll sind. Nun, um den Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf zu erweitern ist es am Besten bestimmte Schultermuskeln auch zu trainieren die den Schulterkopf nach unten ziehen und zentrieren. Das wären v.a. die Außenrotatoren des Schultergelenkes. Ist das Impingmentsyndrom nicht mehr akut oder man möchte vorbeugend was tun kann man natürlich auch über 90 grad arbeiten. z.b. am Seilzug oder mit kurzhandeln und den Arm diagonal von der hüfte zur gegenüberliegenden Schulter mit gestreckten ellenbogen. Am schluss muss der Daumen nach hinten zeigen für die aktiviereung der Ausenrotatoren. Training des Latissimus. Wobei es hier mittlerweile wiedersprüchliche Meinungen gibt. Manche meinen daß ein Anteil dieses Muskels das Schulterblatt wieder nach Ausen rotiert wobei der Raum wieder enger wird. Ob das wirklich so ist müsste man mal recherchieren und sich mal genauer damit beschäftigen. So sind es nur Mutmaßungen. Übungen für die Ausenrotatoren findest du zahlreiche auf youtube.
  5. Guten Abend Gast Kramer. Das du so fleißig im Fitnesstudio bist und was für dich tun willst ist natürlich toll. Das kannst du auch weiterhin machen. Allerdings würde Ich dir raten Übungen wegzulassen die deine Bicepssehne zu sehr reizen. Allgemein Armtraining würde Ich ersteinmal komplett weglassen. Es gibt eineige Übungen wo du keinen Armeinsatz mit dabei hast. Du schreibst daß du eine chronische Bicepssehnenentzündung hast. Das wiederspricht sich allerdings denn entweder man hat eine chronische Bicepssehnenreizung oder eine akute Entzündung. Wenn die Struktur wei die Bicepssehne verletzt ist durch eine Überlastung beispielsweise dann befindet sie sich in der 1. von 3 Wundheilungsphasen, nämlich die Entzündung. Schwellung, Wärme, Röte, ein Ruheschmerz sind typische Anzeichen dafür. Diese Entzündung dauert i.d.R aber nicht länger wie ein paar Tage. Nach einer Woche, über Wochen, Monate wenn man immer noch die Schmerzen hat, spricht man nicht mehr von einer Entzündung sondern einer Reizung. D.h. die Sehne ist immer noch verletzt aber heilt einfach nicht. Es liegt eine Wundheillungsstörung vor. Dies kommt öfters vor da die Sehnen und Sehnenansätze sowieso schlecht durchblutet sind. Es kann aber auch sein daß man sein Problem schon sehr lange hat, sich die Sehne aber immer und immer wieder entzündet. D.h. man hat in dem chronischen Zeitraum (von chronisch spricht man wenn ein Problem mehrer Monate oder Jahre besteht, siehe erläuterung der WHO) immer wieder akute phasen wo sich das Gewebe erneut entzündet und man wieder in die 1. Wundheilungsphase rutscht. Die Bicepssehnenentzündung die immer wieder aufflammt scheint daher zu kommen daß sie am Schulterdach reibt. In der Physiotherapie sollte man deshalb versuchen diesen Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf zu erweitern. Da gibt es manuelle Maßnahmen wie sog. Traktionen wo man den Schulterkopf nach unten zieht und später durch bestimmtes Muskeltraining den Raum ebenfalls zu erweitern. Wichtig sind hierfür v.a. die Ausenrotatoren der Schulter. eine lokale Behandlung der Sehne mit massagetechniken sog. Friktionen und Ultraschall ist für die Reizung zur Förderung der Heilung ebenfalls sinnvoll. Vorausgesetzt die Sehne ist nicht entzündet. Ich weis jetzt nicht was meine Kollegen alles mit dir angestellt haben ob sie in die Richtung behandelt haben. Da du Konservativ schon vieles gemacht hast, Osteo und Physio keinen Erfolg brachten würde Ich dir raten das ganze nochmals bei Fachärzten abklären zu lassen. Am besten 2-3 Meinungen von unterschiedlich Orthopäden einholen. Ich könnte mir nämlich vorstellen daß der Fortsatz am Schulterdach der Übeltäter ist an dem die Sehne ständig reibt. Dieser Fortsatz kann natürlich nur operativ entfernt werden. Der fortsatz ist nich zu unterschätzen da die Sehne durch das ständige Scheuern auch reisen kann Hast du zufällig ein Röntgen oder MRT bild da?
  6. Da krieg Ich jetzt aber echt nen Hals ! Das gibt es doch nicht. Das ist in keinsterweise wahr. Vielleicht war es früher so, vor ein paar Jahren wo die Kassen uns wirklich noch wenig gezahlt haben. Da Ich selbst Praxisinhaber bin habe Ich die Preise ungefähr im Kopf. Die Kassen haben erst vor kurzem ordentlich erhöht. Man sagt 1 euro pro Minute sollte die Behandlung kosten. Zum Vergleich. Da wir in einem 20 minuten Takt arbeiten müssten 1 Einheit mindestens 20 euro sein. Auch vor ein paar Monaten hat die Kasse uns über 20 euro gezahlt für eine Krankengymnastik. Eine 20 min.behandlung ist da locker drin. Die Ausnahme sind normale Massagen. Da bekamen wir nie mehr wie 15 euro bezahlt was eine 15 minütige Behandlung durchaus rechtfertigt. Nach letzten Preisanpassung bekommen wir für eine Krankengymnastik aktuell ca. 24 euro pro Behandlungseinheit. Da könnte man schon fast auf eine 25 minuten Behandlung hoch. Eine absolute Frechheit was sich der Herr Kollege da erlaubt. Da fehlen mir echt die Worte wie man seine Patienten so abzocken kann.
  7. Man muß wirklich sagen daß es online sehr gute Kinesiotapevideos gibt. Es gibt Therapietechniken und Methoden da ist eine Fortbildung aufjedenfall notwendig wie diverse Fortbildungen der Manuellen Therapie. Arbeitet man schon eine Zeit als Physiotherapeut und hat sich die ganzen anatomischen Kenntnisse, Funktionen und Pathologien verinnerlicht kann man sich durchaus Inspirationen auf youtube holen. Wenn man weis wie eine bestimmte Anlagetechnik anzulegen ist kann man da eigentlich nix falsch machen. Da es für ein und das selbe Problem verschiedene Tapeanlagenansätze gibt die auch hier gezeigt werden kann man dies direkt bei seinen Patienten ausprobieren. Ich gib ehrlich zu daß obwohl Ich damals einen Tapekurs belegt habe mittlerweile andere Tapeanlagen klebe da Ich Sie effektiver finde. Einige Ideen holte Ich mir auch aus youtube Videos. Durch die Vielzahl von verschiedenen Methoden und Herangehensweisen kann man sich dann das beste raussuchen.
  8. Hallo Nele, das hört sich sehr komplex an. Da scheinen mehrere Funktionsstörungen zusammenzukommen. Ich würde dir aber für diese Art deiner Beschwerden raten eher zu einem Osteopathen zu gehen. Diese sind automatisch auch Heilpraktiker da ein Osteopath nicht praktizieren darf ohne den großen Heilpraktiker gemacht zu haben.
  9. Hey Sorry Leute, daß Ich mich solange nimmer gemeldet hab. Waren im Urlaub und hatte zur Zeit viel um die Ohren. Jetzt aber zu dem Beitrag Das könnte es wirklich sein Gianni. Das wäre die einzige plausible Erklärung das mit dem Trauma. Deswegen nützt es auf Dauer auch wenig immer wieder die Muskulatur zu lockern wenn die HWS eine chronische Instabilität entwickelt hat. Da fällt mir gerade noch etwas ein. So hier möchte Ich ansetzen. Ich denke daß der Atlas (1.Halswirbel) durch das Trauma nach vorne gerutsch ist. Eine Spannung und Druckgefühl im Kopf mit begleitender Schwindelproblematik spricht eigentlich sehr für eine Kompression der Arterie vertebralis. Nun ergeben sich für mich auch Zusammenhänge die mit den Symptomen erklärbar sind Tomson. Aktuell befindet sich das ganze in einem Teufelskreislauf. Nun was macht die Arterie vertebralis? Sie versorgt einmal das Kleinhirn das für unsere Koordination und Gleichgewicht zuständig ist und unsere tiefe Nackenmuskulatur (Nackenextensoren). Wenn diese nungedrückt wird können daraus Schwindelsymptome entstehen und zugleich ein starkes Spannungsgefühl im Nacken. D.h. Kapillare der Art.vert. können die Nackenmuskulatur nicht mehr ausreichend versorgen und der Nacken verspannt. Was vielleicht noch interessant wäre daß ja auch die Venae vertebralis über eine Atlasverschiebung kompremiert wird und es somit zu einer Stauungsproblematik kommt. Das Blut kann nicht nicht mehr abfließen was ebenfalls ein Spannungs-und Druckgefühl im Hinterkopf auslösen kann. Daß die Beschwerden in Ruhe besser sind könnte sich dadurch erklären daß der Abfluss wieder funktioniert. Um den Atlas wieder zurückzuschieben gibt es dafür eben spezielle Techniken aus der manuellen Therapie. Mit einer zusätzlichen Stabilisation der HWS kann man die Beschwerden vielleicht in den Griff bekommen. Man könnte folgendes mal ausprobieren Tomson. Verstärken sich deine Symptome wenn du deinen Kopf nach hinen neigst, also in den Nacken legst? Und lassen die Symptome etwas nach wenn du deinen Kopf nach unten beugst? Probier das doch mal aus.
  10. Nun, weist der Patient überhaupt ein Dermatom von C7 auf? Also symptome des n.medianus? Die Frage ist in wieweit sich diese Stenose auf die Symptome des Pat. auswirkt. Ich würde mich nicht immer nur auf die MRT aufnahmen verlassen.
  11. Guten Abend Richi! Welchen Effekt möchtest du denn? Der Bioswing dient ja hauptsächlich zur Gelenksstabilsation, v.a. der Arme kann aber auch als Zusätzlicher Reiz eingesetzt werden um Übungen anspruchsvoller zu gestalten. Am günstigsten ist natürlich mit dem eigenen Körper zu arbeiten. Da kannst du z.b. im Stand einfach die Arme parallel nehmen und schnelle Hackbewegungen machen. Oder schließt deine Hände zur Faust und machst vor dem Körper mit den Armen eine stehende 8. , dann immer schneller werden.
  12. Guten Abend lonewolf! Wovon du redest ist bestimmt Liebsche und Bracht. Ich halte ehrlich gesagt nicht viel von dem Konzept. Nicht zuletzt von der Art und Weise dies als Schmerzwundertherapie teuer zu verkaufen. Für ein Konzept das nur aus Druckpunkten und Dehnung besteht und alle anderen Aspekte über Anatomische und Funktionelle Zusammenhänge des Bewegungsapparates ignoriert ist einfach zu teuer und klingt nach wirtschaftlichen Interesse. Bei einem Physiotherspeuten mit einer Ausbildung zur manuellen Therapie oder einem Osteopathen bist du aufjedenfall besser aufgehoben, da dieser auch durch einen ausführlichen Befund nach der Ursache der Beschwerden sucht.
  13. Hallo Manu! Am besten die Muskeln immer wieder wiederholen. Lieber jeden Tag 5 Muskeln statt am Ende der Woche 35 - 40 Muskeln an einem einem Tag lernen. Die Muskeln nicht einfach auswendig lernen. Meistens werden sie nach ihrer Funktion beschrieben, dem Ort und die Form! Ein Beispiel. Musculus flexor Carpi radiales Brevis Ein sehr langer komplizierter Name. Ihn Auswendig zu lernen tut man sich schwer. Geh immer anschaulich und logisch ran. Der Muskel sorgt für eine Beugung also Flexion, läuft entlang des Radius und endet an den Handwurzelknochen auf der radialseite, den carpalen. Außerdem ist es der kürzere Muskel (brevis) da es auch den longus gibt. Die großen Muskeln musst du fast nicht auswendig lernen da man diese oft vom Fitnesstudio kennt. Den Muskel selbst zu spüren und abzutasten sowie anschließend seine Funktion zu machen hilft dir sehr dies zu Visualisieren statt nur durch das lernen.
  14. Hallo physiowillswissen. Funktionstests für die Wirbelsäule und Hüfte müsstest du dich einfach mal durch youtube klicken und auf suchen gehen. Hier wirst du aber sicherlich nicht alle finden. Das ist einfach zu viel. Mein Tipp. Versuch da anders ran zu gehen. Funktionstests immer gekoppelt mit einer Anamnese des Patienten. Wenn der Patient dir seinen Schmerz erläutert und sein Problem dann hast du ja schonmal eine hypothese im Kopf. Diese würdest du dann durch entsprechende Tests bestätigen. Als Beispiel. Der Patient gibt ausstrahlende Schmerzen und Taubheitsgefühle in der rechten Beinrückseite an. Gleichzeitig hat er einen stechnend Schmerz auch rechts im Bereich der Hüfte (ISG), Der schmerz verstärkt sich zudem beim Bücken. Deine Hypothese wäre also. Der Ischiasnerv wird komprimiert. Die Symptomverstärkung durch das Bücken spricht für eine Bandscheibenproblematik oder eine Blockierung des Facettgelenkes. Der Schmerz im rechten Rückenbereich für eine ISG blockade. Also machst du ja nicht alle Funktionstests wo es gibt sondern wählst die aus die für deine Hypothese in Frage kommen. Du brauchst also ISG tests z.b. den Vorlauftest im Stand. Provokationstests für die Bandscheibe. Diese wird durch kompression ausgelöst. z.b. im STand auf die Fersen fallen lassen oder Kompresseion der WS im Sitzen mit Buckel von oben. Dann testen der Beweglichkeit und abtasten der Wirbelgelenke für eine evtl. Facettblockade. Am Schluss machst du noch einen Bragard oder /und Laseque. Ich würde dir aufallefälle raten eine Fortbildung für die Manuelle Therapie zu machen. Hier lernst du die Sachen gescheit. Auserdem gibt es soviele Konzepte wo die Funktionstests immer etwas unterschiedlicher von der Durchführung sind.
  15. Genau so würde Ich es machen Gast Flo! Im Prinzip vorne Dehnen und die Rückseite des Oberkörpers kräfitigen. Brustmuskulatur am besten jeden Tag dehnen. Dur musst aber jetzt nicht alle drei Anteile dehnen das ist zuviel Aufwand. Das geht gut zwischen den Türbacken. Einfach die Arme bis 90 grad und dann lehnst du dich rein. Am besten in Schrittstellung. Und die Schulterblattfixatoren (Romboideen) und die rückenmuskulatur stärken. Wenn du das nächste mal deinen Pectoralis dehnst denk daran deine Schulterblätter hinten am Rumpf erst zu fixeren um dieser Problematik entgegen zu wirken
  16. Hallo Gast lo. Deine Wundheilung ist schon weit fortgeschritten. Wie lange die Heilung letztendlich dauert ist von Literatur etwas unterschiedlich, außerdem sieht man ja im MRT ob diese letztendlich geheilt sind. Eine Heilungsdauer kann dabei bis zu 12 Wochen dauern. Mögliche daß dieses komische Gefühl in den Bändern daher kommt das immer noch Reperationsprozesse stattfinden und das ganze zwar Stabil ist aber noch nicht vollständig geheilt. Du hast keine Schmerzen das ist schonmal gut. Zu schonen ist in der Wundheilungsphase wo du dich befindest quatsch. Am Anfang ist dies noch sinnvoll, jetzt brauch das Gewebe Stoffwechsel. Den Fuß kreisen zu lassen sehe Ich nicht so als sinnvoll an. Die letzten Wochen war dies vielleicht noch sinnvol aber nun gibt es andere Ziele. Das Allerwichtigste für deinen Bänderriss ist jetzt an der Sprunggelenksstabiliät zu arbeiten. Deine Bänder müssen sich an die Belastung wieder gewöhnen, das funktioniert nicht indem du deinen Fuß ständig kreisen lässt. D.h. dich auf 1 Bein stellen und versuchen das Gleichgewicht zu halten. Das ganze sollte schnell gesteigert werden indem du auf einer instabilien Unterlage stehst z.b. Trampolin, Decke zusammenrollen, schaumstoffkissen ect. Da gibt es zahlreiche Übungen. Du kannst einen Ball mit jemand anderem hin und herwerfen. Einen Ball in 8er touren durch die Knie fädeln ect.
  17. Hmm, hast du jetzt ein MRT von der Schulter bekommen oder von der HWS? Es gibt zwei Möglichkeiten für deine Biceps und Tricepsschwäche. Dein Problem kommt evtl. von der HWS und du hast einen motorischen Ausfall in den Wirbelsegmenten C6 und C7. Der 6. Halswirbel versorgt den Biceps und der 7. Halswirbel den Triceps. Allerdings gingen motorische Ausfälle fast immer mit einer sensiblen Störungen wie z.b. Taubheitsgefühle und Krippeln einher. Das zweite ist daß deine Muskulatur abgebaut ist. Da du aufgrund der Schulterschmerzen deinen Arm nicht mehr benutzen konntest sind nun auch deine Oberarmmuskeln abgeschwächt. Das kann depremierend sein. Deine Muskulatur lässt sich aber selbstverständlich wieder aufbauen. Dafür brauchst du allerdings zwei Zutaten. Geduld und ein hartes Training. Wahrscheinlich kennst du dich mit Muskelaufbautraining aus. Trotzdem würde Ich dir nochmal erläutern was dabei zu beachten ist. Es gibt im Prinzip 4 verschiedene Trainingsziele an denen man arbeiten kann. Ausdauer, Kraftausdauer, Muskelaufbau und Maximalkraft. Nach Steigerung geordnet. Ausdauertraining ist dabei die wenigste Gewichtsintensität, Kraftausdauer werden in der Trainingslehre zwischen 20 und 25 wiederholungen angegeben, Muskelaufbau also Zunahme der Muskelmaße mit 10-15 Wiederholungen. Maximalkraft haben z.b. Gewichtsheber. Das Gewicht einmal hochschaffen und das wars. Egal ob du Kraftausdauer oder Muskelaufbau trainierst wichtig ist daß du bis zur absoluten Grenze trainieren musst. Es hat daher keinen Sinn wenn du 12 Wiederholungen machst aber noch 10 schaffen würdest. Erst wenn die letzte Wiederholung so schwer geht daß du das Gewicht nicht mehr hochschaffst hast du das richtige Trainingsmaß. Dann reichen theoretisch auch nur 2 Trainingssätze aus. Man muss den Muskel platt machen. Andersherum gibt es auch keinen Sinn wenn du weniger wie 10 Wiederholungen schaffst, dann ist das Gewicht zu viel und du musst reduzieren. Auch wenn du jetzt dein Gewicht so weit runter reduzieren musst um die 10 - 15 mal zu schaffen ist es leider so, auch wenn du vorher vielleicht mit großen Gewichten gepumpt hast. Was dich bei der ganzen Sache vielleicht blockiert sind deine Schulterschmerzen. Bevor diese nicht verringert oder behoben werden hat dein Krafttraining dann wenig sinn. Da zu vielen Schulterschmerzen auch eine Reizung der Bicepssehne zählt sollte ein Bicepstraining erstmal ausgelassen werden. Ein physiotherapeut sollte sich mal die HWS anschauen. Da gibt es bestimmte Tests. MRT wäre gut falls nur deine Schulter gemacht wurden. Ansonsten Primär bei Schulterschmerzen müsste erst diese Behandelt werden. Danach ginge es dann zum Muskelaufbau.
  18. Klar, lass das mal abchecken Klaus! Jetzt hast du ja zwei Verdachtsdiagnosen Lagerungsschwindel und daß etwas vom Nacken und oberer Halswirbelsäule kommt. Manchmal ist es sogar beides. l.g.
  19. Hallo Flintstone! Hast du Schmerzen bei den Übungen oder fehlt dir einfach die Kraft?
  20. Na also, geht doch! Jetzt hast du so einiges aufgezählt was du mit dem Pat.machen kannst. Quasi eine Ideensammlung. Wird Zeit das ganze etwas zu entwirren. Ich möchte dir dabei helfen auch für die Zukunft wie du dir leichter tust bei einem Behandlungsaufbau. Dabei hilft es sich deine Behandlung auf bestimmte Punkte aufzuteilen. Als erstes sind deine Behandlungsziele wichtig. Dazu überlegst du dir Maßnahmen. Hast du mehrere Ziele dann würde Ich nicht verschiedene Techniken und Maßnahmen für ein und das selbe Problem nehmen die einen ähnlichen Effekt haben. Du kannst zb. 20 min. Damit verbringrn das Knie in der Rückenlage, seitlage, Bauchlage und im Sitz zu mobilisieren nur um die Zeit zu füllen. Als zweites solltest du dir die Ausgangsstellungen überlegen. Maximal 2 Stück. Wichtig wär noch zu erwähnen wie lange die Op schon her ist und was erlaubt ist. Da orientiert man sich am besten am op Schema von der groben Einteilung der Behandlung würde Ich sagen es gibt aktive und passive Maßnahmen am Patienten (zb. Pnf , MT aktive, assistierte und passive Bewegungen,pir) auf der liege dann ggf. Zusatzmassnahmen wie zb. Ultraschall, heiße Rolle. Am Schluss sollte dem Pat. die ein oder andere Übung mitgegeben werden und das ganze noch funktionell integrieren am Schluss. generell kann man bei einem Kniepatienten 2 Ziele festhalten die immer behandelt und trainiert werden sollten 1. verbessern der Kniebeweglichkeit und 2. Verbesserung der kniestabilität. Später kommt dann noch der Muskelaufbau dazu. Kräftigungen und Stabilisation kommen eigentlich immer erst am Schluss und sind das letzte Therapieziel. Außer die Beweglichkeit ist schon sehr gut dann überspringst du natürlich diesen Schritt. In der Praxis schafft man es oft nicht beides in der selben Einheit zu Behandeln aus bei einer doppeleinheit. Deshalb ist das primäre Therapieziel erst die Beweglichkeitsverbesserung und dann geht’s an die stabiübungen mit wackeliger Unterlage das zusammen mit Muskelaufbautraining kombiniert wird. Als Vorbehandlung bei deinen Lehrern würde Ich aber mehrere Facetten zeigen. Wichtig nicht zu viel Methoden zeigen dann ist deine Behandlung schnell mal überlagert es wirkt hektisch du kommst unter Zeitdruck und die Behandlungsqualität leider darunter. Eine Behandlung könnte dann als Beispiel der eingeschränkten Knieflex wie folgt aussehen. In der Rückenlage erst passives, aktives Bewegen des Kniegelenks zb. auf einem gymnastikball. Dies könnte der Pat.auch als Übung zu Hause durchführen (geht auch ohne pezziball) Danach Mobilisation der Patella nach kaudal. Ist der Pat. In einer fortgeschrittenen Wundheilung (Schema beachten!) >2 Wochen dann Nach der RL legt sich Pat. in die Bauchlage und du gehst intensiver ran. Das aktive Bewegen auf dem Pezziball dient regelrecht des Aufwärmens und zur Vorbereitung (falls er dies kann, wenn nicht im Sitz weitermachen) Pat.rutscht ganz an die Behandlungsbank. Knie in die Beugung drücken bis zur Schmerzgrenze um die Kapsel auszudehnen. Hier kannst du mit PIR arbeiten. Fuß gegen deine Schulter drücken ca.12sec. Halten Pat lässt locker und weiter in die Beugung dehnen am besten mit Hilfe deiner Schulter 2-3 mal. Am Schluss kannst du noch eine kleine Stabilisation im Stand einbauen. Zb. Gewichtsverlagerung nach vorne. 1 beinkniestand und Pat. Einen Tennisball um das nichtbetroffene Knie herum. Dies wäre ein didaktischer Behandlungsaufbau. Angefangen erst auf der Behandlungsbank, beginn mit leichteren Maßnahmen zur vorbereitung danach das ganze progressiver in BL und am Schluss wird das ganze noch funktionell im Stand Integriert
  21. Hallo Wundersam! Überleg dir doch ersteinmal selbst etwas und dann können wir dir Tips geben und Vorschläge. Am besten lernt man wenn man sich erstmal selbst etwas erarbeitet und sich damit beschäftigt
  22. Hallo! Dabei dachte Ich auch gerade an einen Lagerungschwindel. Da gibt es gute Tests um diesen festzustellen wie der Gianni ja oben bereits verlinkt hat. Außerdem könnte es sich um eine Kompression der Arterie vertebrales handeln die über den Atlas komprimiert wird, womöglich auch durch eine Verschiebung nach vorne. Daraufhin deutet das Benommenheitsgefühl in Nackenüberstreckung. Desweitern könnten verspannte nackenextensoren(Hinterhauptmuskeln) an der Problematik beteiligt sein. Durch Nackenüberstreckung erhöht sich der Tonus und die Muskulatur steht mit der Augenmotorik in Verbindung.
  23. Guten Morgen! Sorry hatte i.der letzten Zeit viel um die Ohren! Also Ich glaube dass hier der Plexuslumbosacralis betroffen ist. Nachdem die Nerven von der Wirbelsäule austreten und bevor sie letztendlich in die Beine ziehen vereinen sie sich in einem Nervengeflecht wo alle Nerven zusammenkommen. Dies erklärt warum die ganzen Beine betroffen sind einschließlich Leiste, und nicht einzelne Nerven. Da das Problem nicht von der Nervenwurzel kommt sieht man auch nix auf dem MRT. Das brennen ist Übrigens auch ein typisches Symptom für nerven und kommt nicht von einer Entzündung. Hast du eine Bauch op mal gehabt Tanja? Werden die Beschwerden nach dem Essen schlimmer?Ich könnte mir vorstellen das eine Behandlung im Bauch und ganz wichtig eine Entspannung des m.Iliopsoas dir Entlastung bringen könnte.l.g.
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