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Geschrieben

Hey Profis, ich bin im ersten Ausbildungsjahr und eine Bekannte von mir kam nun mit folgendem Problem zu mir: Bandscheibenvorfall C3-C4. Op vor 2 Jahren. Im Laufe der letzten 2 Jahren kam es immer mal wieder zu Schwindelanfällen die nun immer akuter werden. Lebensqualität hat bereits stark nachgelassen. Bisher war sie bei mehreren Ärzten ohne weitere Diagnose und ohne Veränderung der Situation. Zu dem Schwindel ist nun noch weiterer undefinierte Rückenschmerzen über den gesamten Rücken.
Ich würde ihr gerne irgendwas raten bzw. helfen das es ihr besser geht. Hat jemand ein tip was ihr fehlen könnte ? Bzw. was könnte ich für Sie tun?
Vielen Dank schonmal fürs durchlesen ;)

Geschrieben

Hallo, die gute alte Ferndiagnose.
Ohne Deine Patientin jemals gesehen zu haben, kann ich nur ins Blaue vermuten.
Was Du tun kannst, ist jemanden finden, der diese Patientin befunden kann. Wenn Du an ihr noch nichts finden kannst, könnte Sie entweder nichts haben, Du übersiehst etwas oder Du weisst nicht wo Du suchen solltest. Dies ist nicht als Kritik zu verstehen, im Gegenteil, ich werte es absolut positiv, das Du fragst.
Therapeutisch kann ich Dir empfehlen, Dir die Statik anzusehen. Wenn Sie in Folge der Op eine Fehlstellungen der Hws hat, würde Sie, um die Augenlinie zu horizontalisieren, den Kopf ausgleichen. Selbst wenn Sie dadurch den ganzen Rücken schiefhält. Die zunehmenden Schmerzen deuten darauf hin, dass sie nicht mehr kompensieren kann. Wenn c3/4 punktum fixum sind, wären entsprechend Kopf und Rücken pkt mobile.
Viel erfolg

Geschrieben

Hallo!!
Schwindel ist wie jb schon sagte aus der Ferne schwierig die ursache des problems einzordnen. Schwindel hat viele Ursachen, deshalb muss es von einem Therapeuten der eine Manuelle Therapie ausbildung hat genau befundet werden.
Hier ein paar mögliche Ursachen die für mich in Frage kämen.

1.Bei vielen BS op´s kommt es zu instabilitäten.
Kann sein daß die Nackenmuskulatur eine gegenspannung aufbaut (oberflächige muskulatur) durch den verspannten nacken kann es zum schwindel kommen wegen den rezeptoren die dadurch irritiert werden

2.Der Atlas, und oberen kopfkegelenke müsste sich angeschaut werden. Es kann sein daß durc die op das vegetative Nervensystem gereizt evlt auch verletzt wurde, oder der Atlas müsste behandelt werden der etwas verrutscht ist. Eine Atlasverschiebung/blockierung ist häufig eine ursache für schwindel. und der 3.halswirbel sitz ja direkt unterm axis, also würde es mich nicht wundern wenn es da ein problem gibt.

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    • Na das ist doch mal eine hilfreiche Übersicht über deine Beschwerden. Natürlich ersetzt das nicht die Untersuchung aber hier lassen sich schonmal Hypothesen ableiten. Normalerweise sollte eine Verletztung nach solanger Zeit eigentlich abgeheilt sein. Manchmal dauert die Vollständige Heilung sogar 1 Jahr aber zumindest nach 3-6 Monaten müssten die Schmerzen wesentlich geringer sein. Was mich zu dem Gedanken führt daß deine Muskeln, Sehnen nicht das eigentliche Problem sind, sonderen dein Nervensystem. Eine Kompression der Nerven. Das muss aber nicht zwanghaft von der Lendenwirbelsäule kommen. Im Bereich der Leiste kann z.b. ein Leistennerv oder der N.femoralis eingeklemmt sein. Hast Du auch Hodenschmerzen? Es sollte sich unbedingt auch das sog. ISG (Iliosacralgelenk) angeschaut werden das häufig blockiert ist und Schmerzzustände ins Bein, Schambein, Beckenbereich provozieren kann.  Was auch noch möglich ist und einer der Häufigsten Ursachen für Beschwerden die immer noch present sind auch wenn die Muskulatur verheilt ist, sind Triggerpunkte TP Diese entwickelkn sich oft nach einer Verletzung und haben die Eigenschaft auszustrahlen. Diese sorgen sogar manchmal dafür keine Kraft im Bein zu haben. z.b. könnte ein TP im M.femoralis oder den Adduktoren in die Leiste oder ins Bein ausstrahlen. Oder ein TP ist am Sehnenansatz vom SIAS (Googeln!!!) ANsatz des M.femoris und strahelen ins Bein. Ruheschmerzen, ausstrahlen in Ruhe sind typisch dafür. Für Ruheschmerzen würde auch ein NErv sprechen.   
    • Hi Grüße, also ich merke eigentlich vier Arten von Schmerz. 1. Direkt am Ansatz rechts zieht es bei gewissen Bewegungen Richtung Schambein und in den Adduktor rein - es ist die Ansatzstelle vom Adduktor Longus & co. 2. Teilweise und manchmal nur zieht es mitten im Adduktorenbereich (ohne dass zwingend auch der Ansatz schmerzt) 3. Im Liegen habe ich DAUERHAFT die Schmerzen am Ansatzbereich neben bzw. unter dem Penisstrang beim Schambein…also die Ansatzstelle - allerdings nah an der Symphyse und weniger Richtung Innenseite - also Richtung Adduktorenverlauf. 4. Schmerzen und extremes Pudding-Gefühl und Kraftlosigkeit hinten (innen) am Bein oben vom Sitzbein / Pobacke aus bis Kniekehle herunter. Ich kann mich nicht bücken oder in die Hocke gehen mit Gewicht auf dem rechten Bein…nur aus dem linken Bein. Auch beim Treppe gehen geht das nur mit 80% Belastung über das gesunde, linke Bein.   weiter oben Richtung „klassischer“ Leiste ist die Haut ein wenig taub.   wie gesagt wurde insgesamt auch festgestellt Ödem Schambein, weiche Leisten und diskreter Labrumriss - weil ich keine Schmerzen beim Husten und Niesen habe, sowie durch eine Sonografie und durch eine Hüftgelenksinfiltration wurden die weichen Leisten und das Hüftgelenk als Hauptursache ausgeschlossen.
    • Guten Morgen Phillip, Ja das kann Ich Mir vorstellen daß das sehr belastend für Dich ist, weil Du eine Ungewissheit hast und deine Beschwerden auch schon länger. Könntest Du bitte nochmal erläutern ob deine Beschwerden eher lokal sind und wo, und ob sie entlang deiner Adduktoren ziehen? Hast du auch Taubheitsgefühle dabei und ein Brennen? ziehen die Schmerzen auch entlang der Leiste? Da dein Schmerz belastungsabhängig ist  spricht aufjedenfall für eine Muskuläre Verletzung, Sehnen, Ansätze.  Aus dem Stehgreif ist sowas natürlich schwierig da Wir Dich untersuchen müssen und die Strukturen abtasten. Was Ich nicht empfehlen würde  daß Du Übungen machst in deinen Schmerz hinein und  Dir schon die Zunge dabei abbeißt. Wo kommst Du denn her?    

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