Jump to content

Recommended Posts

Geschrieben


Liebe Leute ich (Berufseinsteiger) brauche eure Hilfe.

Ich habe eine Patientin (60 Jahre alt) die vor ca 10 Wochen eine proximale Humerusschaftfraktur hatte. Diese wurde konservativ versorgt und in der PT wurden in den ersten 6 Wochen Lymphe, Pendelübungen und passiv -assisitves Bewegen im schmerzfreien Bereich (ca.60 ABduktion, 90 Elevation, 20 AR. Die Pat. war/ ist sehr schmerzsensibel. Dann war sie ca 4 Wochen verhindert, hat aber Übungen zur Automobilisation (mit Stab, an der Wand, Handtuch über der Tür) gemacht.

Nun ist die Bewegung zwar besser, so funktionieren z.B alle funktionellen Griffe, bis auf den Schürzengriff (IR), jedoch tritt bei allen Bewegungen eine strake AWB im Schultergürtel auf. Die Schulter geht ab ca 50 ABduktion und 70- 80 Elevation mit hoch zum Ohr. Sie kann den Arm ab da quasi nur duch die Elevation des Schultergürtels heben. Hinzu kommt ihre ohnehin schlechte Haltung in Protraktion
Bei der passiven Bewegung ist ein relativ festes Endgefühl ohne AWB zu spüren.

Da die Pat. wie gesagt, sehr schmerzsensibel ist und eine leichte Osteoporose hat, bin ich mit Techniken aus der MT wie leichter Traktion sehr vorsichtig. Ich weiß auch nicht, ob ich bspw. das Kaudalgleiten des Humeruskopfes in RL machen kann oder ob es wegen der Osteoporose kontraindiziert ist. Aber ich muss ja die Kapsel irgendwie dehnen.

Bishaer versuchen ich den Trapezius zu dehnen und mit mobilisierenden Massagetechniken zu beeinflussen. Dann arbeite ich mit Scapula-Pattern in SL und Sitz sowie Wiederlagernde Mob. für das SG in SL. Haltungsschule lasse ich nebenbei auch einfließen.

Welche weiteren Möglichkeiten zur Mobiliation habe ich noch?
Welche Strukturen sollte ich noch überprüfen?
Welche Übungen kann ich der Pat. noch als Hausaufgaben geben?
Und wie kann ich am besten mit einem Krafttraining beginnen, da ich denke, dass die AWB auch durch fehlende Kraft aufrcht erhalten wird?

Vielen Dank für alle Vorschläge.

Geschrieben

- Humeruszentrierung kannst du machen

- Techniken aus FBL

- Kaudalgleiten solltest du sogar machen, weil dies ja eingeschränkt ist, wenn sie so früh die Schulter hoch zieht

- Geht die Scapula zu früh mit bei ABD? Wenn ja: Widerlagernde Mobi der Scapula in Richtung medial, während du mit dem Arm in ABD gehst, ASTE: SL

- BWS Mobilisation im Sitzen mit abgelegten Armen. Kommt es vom proximalen Partner auch zur Bewegung im Schultergürtel

zur Stabilisierung: - stützaktivität z.B. an der Wand

- ADL - Training (wichtig!) was ist ihr Ziel was sie erreichen möchte?


- zur Kräftigung: vorsichtige distaler Widerstände (Hanteltraining, Zugapparat)
- Rotatoren kräftigen



ich hoffe ich konnte dir erst mal helfen ;)

Geschrieben



Ja danke marisarossi19,

habe nur etwas Angst beim Kaudalgleiten, wegen der Osteoporose. Naja wenn ich es vorsichtig mache, kann ja eigentlich nichts passieren. Außerdem war die Knochenheilung bei der Pat. absolut normal, was die Röntgenkontrollen gezeigt haben. Dürft als für diese Technik keine Kontraindikation sein, oder?

Liebe Grüße

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Gleiche Inhalte

  • Beiträge

    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung