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Isometrisches Training

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Geschrieben

Hallo!

Ich leide seit über 1,5 Jahren an permanenten Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich rechts. Während dieser Zeit habe ich schon einige Orthopäden aufgesucht und somit auch schon mehrere Therapien, wie Krankengymnastik und Akkupunktur absolviert. Es wurde vorübergehend besser; ich war aber zu keiner Zeit schmerzfrei. Besonders nachts, wenn ich mich drehe oder beim Aufstehen nach längerem Sitzen, quälen mich heftige Schmerzen. Mein jetziger Orthopäde hat mich kürzlich 2 x chiropraktisch ohne Erfolg behandelt. Jetzt hat er mir angeboten, eine Therapie mit isometrischen Training durchzuführen. Die soll an einem Gerät der Firma Sinfomed durchgeführt werden. Acht Wochen lang (2 x die Woche) soll ich dort 15 Minuten trainieren. Dies würde meinen Schmerzen den endgültigen Garaus machen, eben einfach durch kräftigen der betreffenden Muskelpartien. Alternativ gäbe es dan noch das Kieser Training oder eine Schnwerztherapie mittels lokaler Spritzen, wobei Letzteres lediglich die Schnerzen bekämpft, jedoch nicht die Ursache.
Hat jemand schon einmal so eine Therapie mit isometrischen Training absolviert und irgendwelche Erfolge erziehlt oder kann ich mir das Geld (ca.300.- €) sparen?
Ich würde mich über Infos freuen!
Gruß backpacker61

Geschrieben

öhm - was liegt denn für eine erkrankung zugrunde?

ct abklärung gelaufen?

Meine persönliche Meinung (ohne obige Fragen beantwortet bekommen zu haben) - isometrie ist Käse, weil es nicht Alltagsrelevant ist. Aber sieht jeder anders und letztlich gilt: Wer hilft hat recht :)

Geschrieben

Hallo Stephan!

Ich bin geröntgt worden und war im MRT. Dabei wurde lediglich festgestellt, dass ich einen altersgemäßen Verschleiß der Bandscheiben und „normale“ Kalkablagerungen habe. Im Lendenwirbelbereich ist ein weißer Fleck erkennbar, der laut Orthopäden darauf hinweist, dass hier statt Muskelgewebe Fettgewebe vorzufinden ist. Mit dem bereits erwähnten Gerät
soll auf Basis der Isometrie dieser Bereich gezielt trainiert und somit auch eine stabile Abstützung der Wirbelsäule geschaffen werden, um den Schmerz zumindest stark zu reduzieren. Ich kenne aber niemanden, der so etwas schon einmal durchgezogen hat.

  • 3 weeks later...
Geschrieben

Vllt. bisschen spät aber hast du eventuell neurologische Ausfälle in den Beinen da könnte es eventuell auf einen Prolaps bzw. harmloser Protrusion hinweisen das mit dem Training für den Preis ist Geldmache ein !guter Physio! kennt bessere Methoden deine Muskulatur stabilisierend zum Einsatz zu bringen manche Praxen haben auch eine gut ausgestattete MTT (Med. Trainingsterapie )aber haste ja auch keine guten Erfahrungen musst halt andere Praxis aufsuchen wenn du kein Vertrauen zu deinem Orthopäden hast such dir nen anderen glaub mir hab da Erfahrung musste 5 besuchen bevor ich meine Diagnose bekam soviel dazu
-nur eine Vermutung- vllt. Fehldiagnose

  • 4 weeks later...
Geschrieben

@typsince87
Auch eine späte Anwort von mir:
Habe keine neurologischen Ausfälle. MRT zeigte auch nur normalen Verschleiss und eine Muskelschwäche auf der rechten Seite des LWS (als heller Fleck zu erkennen). Die Krankenkasse hat die Isometrische Trainingstherapie abgelehnt, bietet aber ein rehabilitatives Rückentraining an.
An alle:
Hat jemand Erfahrungen mit diesem Training. Habe Stimmen gehört, dass dort lediglich "Turnübungen" in einer Gruppe mit älteren Semestern stattfinden und unterm Strich garnichts bringen. Kann diese Meinung jemand bestätigen?

Geschrieben

@backpacker61, also mit genau diesem isometrischen Traing welches du meinst habe ich noch keine Erfahrung, mag ja sein dass das schon irgendwo mal funktioniert hat aber fakt ist: Arbeit= Kraft x WEG und und ohne Weg (wie bei der isometrie) keine Kräftigung, nur Tonisierung und Durchblutungsverbesserung u.s.w. und nebenbei sind 300€ echt fett.
Da bist du mit MTT echt besser beraten, wenn du dazu noch nen vernünftigen Physiotherapeut oder nen personal Trainer hast.

Geschrieben

Isometrisches Training ist in bestimmten Fällen durchaus sinnvoll. In der MTT wird es z.B bei Patienten direkt 2-3 Tage nach der Knie-OP angewendet, um die Muskulatur wieder anzusprechen ohne das Gelenk zu belasten, im weiteren Verlauf wird ein (dynamisches) Teilamplituden Training durchgeführt, immer in Begleitung einer Mobilisation des jeweiligen Gelenks.
Es stellt sich bloß die Frage, ob für Dich ein isometrisches Training sinnvoll wäre. Ich würde dies auch mit einem vorsichtigen "Nein" beantworten und schon gar nicht für 300,- €.
Wie baumel schon sagte, investiere es lieber in einen Physio mit ausreichender Erfahrung im Krafttrainingsbereich oder einem entsprechenden PT mit Therapieerfahrung.
Spätestens nach einem halben Jahr solltest Du schmerzfrei sein. Sind die Schmerzen immernoch da, ist es wohl eher ein nervales Problem oder hat eine ganz andere Ursache (z.B. HWS, Zähne, ISG, Verschiebung der Körperachsen durch einseitig verkürzte und/oder abgeschwächte M., etc.)

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Gast
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  • Beiträge

    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

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