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Handgelenk stärken (Musiker, Probleme mit Sehnenscheiden)

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Geschrieben

Hallo,

ich bin Musiker und spiele, wenn die Zeit da ist, je Woche etwa 12 Stunden Cello und je 3 bis 4 Stunden Klavier, Gitarre/Bass und Schlagzeug.

Vor zwei Jahren hatte ich bereits einmal Probleme mit den Sehnen auf dem Handrücken einer Hand (Kribbeln, Ziehen, Stechen, nur leicht schmerzhaft) beim Zugreifen (Fahrradbremse) und beim Spreizen der Finger während des Spiels (z. B. auf dem Klavier eine Oktave greifen).

Ich habe das jetzt wieder, verbunden mit leichten Schmerzen in den Handgelenken. Die Schmerzen in den Handgelenken hatte ich zu Beginn vor allem beim Beugen und Strecken, mittlerweile ist es insgesamt besser. Stärkere Schmerzen, Schwellungen oder ein Knirschen der Sehnen hatte ich nicht, so dass ich von einer Überlastung der Sehnenscheiden, aber ohne Entzündung, ausgehe. Ich denke, dass ich das Ganze einer Zeit mit vielen längeren Übeeinheiten zu verdanken habe, zudem habe ich Liegestützen mit gestrecktem Handgelenk gemacht, was wohl vielen Probleme bereitet.

Kann ich meine Hände trainieren, so dass die Muskeln im Handgelenk und der Hand stärker werden, die Sehnen beweglicher und somit die Hand insgesamt belastbarer? Das Musikmachen ist ja bereits ein Training der Kraftausdauer, macht es Sinn, daneben mit Gewichten zu üben? Welche Dehnübungen wären sinnvoll?

Danke!

Gruß,
Thorsten

Geschrieben

Hallo Thorsten,

wodurch hat sich der Schmerz gebessert?

Schmerzen im Handbereich können - neben bei Musikern sehr häufigen Sehnenscheidenproblemen - diverse Ursachen haben. Wenn sie nach einer Zeit des vermehrten Übens auftreten, kann die Ursache eine akute Überlastung der Muskulatur (sprich Triggerpunkte sein). Diese müssen nicht nur im Bereich des Unterarms liegen. Beim Cello spielen ist der Arm in der Schulter abduziert (seitlich angehoben) und wird aus der Schulter vor und zurück bewegt, oder? Die Ursache könnte also auch aus diesem Bereich kommen. Brustmuskel und Biceps-Triggerpunkte z.B. strahlen in den Handbereich aus. Der würde auch zu deinen Liegestützen passen.
Des weiteren beruhen Schmerzen im Handgelenk beim Liegestütz häufig in einem Mobilitätsproblem der kleinen Handwurzelknochen (Os capitatum kann nicht unters Os lunatum abtauchen) oder des Radius im Handgelenk- oder Ellbogenbereichs (Hand- und Ellbogen gehören funktionell zusammen).

Gruss
alex

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Rai
      Hallo, Ich habe am rechten Knie einen Riss des Innenmeniskus, der jedoch konservativ behandelt wird und aktuell halbwegs okay ist von den Beschwerden. Nun ist jedoch beim selben Knie ein neues Problem aufgetreten. Ich bin vor ein paar Wochen etwas schneller gegangen und hatte plötzlich einen extremen Stich im rechten Knie, konnte danach gar nicht mehr richtig laufen. Ich war auch beim Orthopäden, der herumgetastet und einen Ultraschall gemacht hat (aufgrund einer bestehenden Schwangerschaft lehnt der Orthopäde eine MRT konsequent ab und hat deshalb direkt einen Ultraschall gemacht). Er meinte, dass mein Fibulaköpfchen blockiert ist und man im US am Köpfchen Flüssigkeit von der Reizung sieht. Ich solle eine Bandage tragen. Ich habe dann die Bandage auch brav getragen, hatte jedoch das Gefühl, dass diese die Schmerzen oft eher verstärkt hat. Ich war dann diese Woche erneut beim selben Orthopäden, weil die Schmerzen nicht auszuhalten waren und ich Angst hatte, dass hier etwas Gröberes vorliegt, was ggf. operiert werden müsste. Er hat nochmal einen US gemacht (Flüssigkeit ist noch immer da) und richtig "herumgeruckelt" am Knie und plötzlich war es viel leichter. Er hat also wahrscheinlich die Blockade des Fibulaköpfchen gelöst. Er hat mir Physiotherapie verschrieben (Indikation: "Fibulaköpfchenblockade mobilisieren"), da habe ich aber noch keinen Termin bekommen. Es war jetzt drei Tage viel, viel besser mit den Schmerzen, aber heute bin ich die Treppen hinuntergegangen und zack, der Schmerz (Stich im Knie und nach unten hin zum Sprunggelenk ausstrahlendes Ziehen) ist wieder voll da. Ich bin richtig verzweifelt - es kann doch nicht sein, dass ständig dieses blöde Fibulaköpfchen blockiert?! Was kann ich denn selbst machen, um die Blockade zu lösen und zu verhindern, dass das ständig wieder passiert? Wenn jetzt bald auch noch bei fortschreitender Schwangerschaft das Gewicht steigt und die ganze Muskulatur und Körperhaltung etc. sich verändern, wird das ja wohl eher schlechter als besser werden?  Hat jemand irgendwelche Tipps, was ich machen kann? 🥲 Vielen Dank!
    • Hallo Phillip. Leider ist das schwierig dir so helfen zu können und wir  kommen eigentlich nicht weiter. Ich könnte dir da viele Ursachen aufzählen was sein kann, was man sich anschauen sollte. Solange Ich dich nicht gesehen habe und befundet kann Ich Dir leider auch nicht sagen was sinnvoll ist, da es immer der Gesammteindruck ist und sich alle maßnahmen, -zusammenhänge daran orientieren was Ich als Therapeut festgestellt hab. Ich habe schon Patienten aus dem Physioforum hier gehabt die zu Mir persönlich gekommen sind. Wenn sie weiter weg kamen haben die sich hier in der Region ein Hotel genommen.  Gruß Thomas
    • Huhu, ich hab mich mal hier angemeldet weil ich genau die gleichen Probleme habe.   Nach ISG einrenken ging der Spaß los. Gesäßschmerzen, Genitalschmerzen, Muskelschmerzen um das Becken. Manchmal Rückenschmerzen.   Bin bei gefühlt 20 Ärzten und Krankenhäusern gewesen. Die finden nix. Nur eine Bandscheibenvorwölbung S1 L5 und minimal L4 L5. Sollte aber nicht davon kommen.   Kann nicht mehr arbeiten und gehe gefühlt allen Leuten auf die Nerven damit.   Ich hatte da einen Beitrag in einem Forum entdeckt der sich mit meinen Beschwerden deckt.  Leider hat diese Person dort nicht mehr berichtet wie die Sache ausgegangen ist. Link: https://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=129100   Hab keine chronische Darmerkrankung.

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