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Luxationsfraktur Schulter - Mobilisation


ZissiS

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Geschrieben

Hallo Zusammen,

ich (39 Jahre) hatte Mitte Mai 2020 einen Fahrradunfall, bei dem ich mir eine Humeruskopffraktur links und eine Luxation des Schultergelenks nach hinten zugezogen habe. Ich wurde operiert und habe seitdem eine Platte und 9 Schrauben in meinem Oberarm. Durch die 6-wöchige Ruhigstellung des Arms und obwohl ich in dieser Zeit regelmäßig meine Schulter auf dem Schulterstuhl passiv bewegt habe, war meine Schultergelenk ziemlich steif und nur sehr eingeschränkt beweglich nach Abnahme der Bandage. Seitdem habe ich mit einer kleinen Urlaubsunterbrechung 2 Mal in der Woche ca. 30 Minuten Physiotherapie und mache täglich 2-3 Mal Mobilisierungs- und Dehnungsübungen. Seitdem habe ich schon deutliche Fortschritte gemacht. Seitlich bringe ich meinen Arm auf ca. 120 Grad (passiv), nach vorne auf ca. 140 Grad. Die Innenrotation klappt auch schon gut, komm hinten am Rücken schon auf BH-Höhe, die Außenrotation wird langsam besser, hat aber noch lange nicht die Beweglichkeit meines rechten Arms erreicht (ich bin sehr beweglich..). Kraft habe ich noch nicht so viel trainiert, setze meinen Arm aber schon wieder ziemlich viel im Alltag ein, fahre Fahrrad und schwimme auch schon ein bisschen. Jetzt ist der Unfall schon 4 Monate her und ich mache mir langsam Sorgen,  ob ich es irgendwann wieder schaffen kann, meinen Arm ganz nach oben zu strecken. Daher meine Frage: Habe ich jetzt nach 4 Monaten noch die Chance meine Beweglichkeit deutlich zu steigern? Meine Physiotherapeuten machen da nur ziemlich vage Aussagen. Eine Vertretungsphysiotherapeutin heute hat mir gesagt, dass es nach 3 Monaten postoperativ schon deutlcih schwieriger wird, die Beweglichkeit zu verbessern und das Zeitfenster für Bewegungssteigerungen maximal 6 Monate beträgt...

Über Rückmeldungen von Betroffenen und Physiotherapeuten wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüße

Franziska


Geschrieben
Am 8.9.2020 um 14:40 schrieb ZissiS:

Eine Vertretungsphysiotherapeutin heute hat mir gesagt, dass es nach 3 Monaten postoperativ schon deutlcih schwieriger wird

...das stimmt so nicht ganz. Bei einer gewöhnlichen HKF mag das Zeitfenster stimmen aber du hast ja eine Sonderform der Schultergelenkverletzung (Bruch und Luxation) hierbei können wichtige Nerven und Gefäße verletzt worden sein, die den Heilungsverlauf verzögern können. Eine weitere Behinderung des Bewegungsausmaßes ist das Fixiermaterial (Schrauben und Platten) diese können Nerven und Muskelgewebe ebenso stören. Wenn du mich fragst, kann man mehr sagen nachdem das Fixiermaterial entfernt wurde!
Hier hast du einen Link, das deiner Problematik sehr ähnelt:

 

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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