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Muskel verspannt


Vika

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Geschrieben

Seit langer Zeit habe ich Probleme im Adduktorenbereich des linken Oberschenkels. Nach eigener Recherche könnte meiner Meinung nach eine Art Muskelverhärtung vorliegen.

Ich habe mir vor ca. 2 Jahren ein Rennrad gekauft (bin vorher nie wirklich Fahrrad gefahren). Damit bin ich nach kurzer Zeit durch ganz Berlin gefahren, von Campus zu Campus, abends 30 Minuten zum Fußballtraining und wieder zurück (ist doch „nur“ Fahrradfahren, dachte ich mir), fast täglich. Irgendwann bekam ich Probleme mit der Hüfte (Schmerzen bei Belastung) und später auch eben im Adduktorenbereich (Verspannung, wie eine Art Dauererregung, ein stark spürbares Muskelzittern). Erst später führte ich beides auf das übertriebene Fahrradfahren (wohl gepaart mit Fußballtraining) zurück, da ich zufällig darüber im Internet erfuhr (wusste nicht, dass das typische Radsportlerprobleme sind). Später erwischte mich ein Muskelfaserriss (vor ca. einem Jahr) des linken OS-Adduktors. Habe pausiert und ein Arzt hat mir nach ca. 5 Wochen wieder ein „Go“ gegeben. Seitdem habe ich wieder die selben Verspannungen nach dem Training. Da ich bestimmte Dinge über meine eigene Gesundheit gestellt habe, trainierte ich eine Weile so weiter. Mal gab es Zeiten in denen der Muskel das gut aushielt, doch oft verspannte er eben wieder. Zurzeit pausiere ich mal wieder (passend zur Pandemiezeit) seit 3 Wochen. Selbst wenn ich den ganzen Tag zuhause bin und mich kaum bewege, verspannt der Muskel abends trotzdem. Ich hoffe natürlich dass die nun bevorstehende sportfreie Zeit der Verspannung entgegenwirken kann. Heißt das schon, dass es chronisch geworden ist? Wie lange werde ich in dem Falle diese Probleme nun aussitzen müssen? Hat schon jemand Erfahrungen in diese Richtung machen können?

Bitte entschuldigt den langen Text, aber ich glaube so kann man meine Beschwerden besser nachvollziehen. Liege ich mit meinen Vermutungen richtig? Hat jemand Erfahrungen mit Derartigem gemacht? Es wäre nett wenn man mir ein paar Tipps geben könnte. Wärme, Voltaren, Ibuprofen, Dehnen (wirkt auf mich aber eher wie eine schlechte Idee), Massage (vll mit so einem Stachelball oder eine Art Druckpunktmassage wie man es vom Faszientraining kennt). Ihr seht natürlich, dass ich hier viel mit Halbwissen um mich werfe. Gerne könnt ihr alles auseinandernehmen was nicht niet- und nagelfest . Ich möchte gerne mehr darüber erfahren.


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  • Beiträge

    • Gast Meike Kk
      Hallo zusammen, aktuell schreibe ich meine Masterthesis im Bereich Public Health. Für meine Umfrage zum Thema "Risikofaktoren für Stress bei Physiotherapeuten", suche ich weitere Teilnehmer. Dauert auch nur maximal 5 Minuten, ist anonym und würde mir sehr weiter helfen! Teilnehmen können alle, die aktiv als Physio arbeiten und aus Deutschland kommen. Ich danke euch! https://uc2456.customervoice360.com/uc/Team_Meike_Karen_Kaster/b75b/
    • salkin21
      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke

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