Jump to content

Gripper/ Fingerhantel als 0815-Typ einsetzen?


Gast MikeO_O

Recommended Posts

Geschrieben

Hi folks!

Ich habe kürzlich ein Interview mit Pavel Tsatouline ("Mr. Kettlebell") gehört, der empfahl sog. Gripper zu benutzen. Das Argument war, dass wenn man fest eine Faust macht, spannt sich auch der Bizeps und die Muskulatur um die Schulter an. Das konnte ich gut nachvollziehen. Jetzt überlege ich ob ich da investieren sollte, zum einen um meinen Arm und Schulter damit zu trainieren und meine Finger zu stärken, was mit Sicherheit auch meinem Schlagzeug-Spiel zugute kommen würde.

Was meint ihr dazu? Lohnen sich solche Gripper? 

VIele Grüße

Mike

PS: Das Interview war mit Tim Ferris. Wer sich für Kraft-Aufbau interessiert sollte sich die Theorien von Tsatsouline mal anhören.


Geschrieben

Hallo Mike,
das sehe ich leider nicht so. Diese so genannten Fingergripper stimulieren eigentlich nur die Unterarme. Da die Fingerbeuger bis zum Ellbogen gehen. Ursprünglich wurden diese "Fingerhanteln" dafür entwickelt, um deine Hände zu kräftigen, dass du beim Bodybuilding die Hanteln länger halten kannst und somit mehr wiederholungen hin bekommst. Aber mit dem Bizeps hat das überhaupt nichts zu tun! Natürlich spannt man automatisch den Bizeps und die Schulter an wenn man krampfhaft versucht etwas fest zu drücken, aber du sollst ja ganz entspannt nur die Finger anspannen :D. Das musst du selber wissen, ob du das unbedingt brauchst. Als alter Schlagzeuger habe ich das eigentlich nie gebraucht - dafür habe ich aber öfter mal die Sticks fallen lassen.9_9

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb gianni:

Natürlich spannt man automatisch den Bizeps und die Schulter an wenn man krampfhaft versucht etwas fest zu drücken, aber du sollst ja ganz entspannt nur die Finger anspannen :D.

Hallo Gianni,

danke für dein Feedback!

Den Satz verstehe ich allerdings nicht ganz. Widerspricht sich irgendwie: "entspannt die Finger anspannen" :-)

Mein Ziel mit den Dingern wäre einen gesunde Steigerung meiner Griffkraft als auch Kräftigung der Arm- und Schultermuskulatur. Wenn das Ding ausschließlich die Finger trainieren würde, würde ich nicht über einen Kauf nachdenken. Vermutlich geht das auch ganz ohne Tools, und ich lasse mich da gerne belehren (am liebsten mit Links zu guten Übungen). Allerdings bietet so ein Übungsgerät zumindest mal für mich eine Erhöhung der Motivation etwas zu tun. Daher denke ich darüber nach.

Viele Grüße

Mike

Geschrieben

...ich meinte damit, dass du bei der Übung, die Schulter und den Oberarm ganz entspannt lassen musst und die Kraft nur auf die Finger/Hand konzentrieren solltst. Du kannst damit sicherlich deine Griffkraft verbessern aber bestimmt nicht deine Oberarmmuskeln!

Willst du deine Oberarme und Schultern aus gesundheitlichen Gründen kräftigen oder einfach weil du mehr Umfang willst?
Das ist die entscheidende Frage, weil dann muss das Training von Grund auf darauf ausrichtet sein.

Geschrieben

Es gesundheitlichen Gründen möchte ich an meinem ganzen Körper arbeiten :-). Leider gibts bei uns keinen Kurs zu Kettlebells, das würde mich auch sehr interessieren.

Geschrieben

Nur aus Interesse: was spräche denn dagegen, bei der Übung nicht nur die Finger sondern auch Arme und Schultern zu benutzen?

Geschrieben

Ich glaube noch nicht, dass du den eigenlichen Sinn von dem Gerät verstanden hast. Schau dir mal das Video HIER an, vielleicht wird dir einiges klarer. Das wäre das selbe als würde ich versuchen mit einer Kurzhantel meine Beinmuskeln zu kräftigen. Ich kann mit dem Gripper keine Oberarmrmuskeln trainieren, weil das eine ganz andere Muskelgruppe ist, die mit diesem Gerät gar nicht angesprochen wird. Du kannst hiermit deine Oberarme und Schultern aufbauen. Das sind Tipps für Heimtraining mit einfachen Hausmitteln, die jeder zuhause hat.

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Beiträge

    • Ioannis
      Hallo zusammen,   ich bin 31 Jahre alt und lebe seit meinem 11. Lebensjahr mit den Folgen einer unfallbedingten Hüftkopfnekrose. Seit nunmehr 20 Jahren kompensiere ich eine daraus resultierende Beinverkürzung und die entsprechende Fehlstatik.   In den letzten zwei Jahren hat sich meine Situation massiv verschlechtert: Ich leide unter chronischen Spannungskopfschmerzen sowie massiven Beschwerden in der gesamten Wirbelsäule (HWS, BWS und LWS).   Trotz zahlreicher Arztbesuche konnte für die Kopfschmerzen keine isolierte Ursache gefunden werden. Meine Vermutung ist mittlerweile sehr konkret: Eine aufsteigende kinetische Kette, verursacht durch die jahrelange Fehlstellung des Beckens und die mechanische Zerstörung des Hüftgelenks (sekundäre Coxarthrose). Mein Körper befindet sich in einem dauerhaften muskulären Schutzpanzer.   Ich ziehe nun eine Hüft-TEP in Erwägung, in der Hoffnung, die mechanische Ursache zu beheben, den Druck aus dem System zu nehmen und meine Statik zu normalisieren. Obwohl ich hier in München Zugang zu absoluten Spezialisten habe, plagt mich die Sorge:   Wie hoch ist die Chance, dass sich diese jahrelang manifestierten Verspannungsketten nach der OP wirklich lösen? Gibt es hier Betroffene, die in jungen Jahren eine TEP erhalten haben und bei denen sich dadurch auch die Probleme in Rücken und Nacken gebessert haben?   Ich habe große Angst vor einer Verschlechterung oder davor, dass der Eingriff keinen Einfluss auf die Kopfschmerzen hat. Ich freue mich sehr über eure Erfahrungen und Einschätzungen.   Liebe Grüße aus München!  
    • Gast Luca
      Hallo,   ich bin 25 Jahre alt und leide seit c.a 1 Jahr an starken HWS schmerzen und schwindel.   ich hatte schon immer mal wieder schmerzen in meiner Halswirbelsäule.    Bei mir hat es damals mit einem Lagerungsschwindel angefangen.   Plötzlich kamen auch starke schmerzen und Schwindel dazu.   am Anfang ist es episodisch aufgetreten, mit Phasen in denen ich immer noch hin und wieder arbeiten konnte.    Seit 4 Monaten wird es aber kontinuierlich schlechter.   Ich habe ein MRT von meiner HWS machen lassen, dort waren 2 bandscheibenprotusionen zu erkennen. (Bereich c2-4)   ein Röntgenbild hat ergeben, dass meine Halswirbelsäule bereits völlig abgeflacht ist.   Physiotherapie war bisher leider nicht wirksam.   HNO und Neurologe war eigentlich unauffällig.   Entzündungswerte im Körper sind aber erhöht. Momentan bin ich Krankgeschrieben, arbeiten ist mit diesen schmerzen und Schwindel unmöglich.   Öfters habe ich auch ein Kribbeln in den Armen. Taubheitsgefühle kamen leider auch schon vor.    Schmerzspritzen waren hilfreich, aber keine Lösung.    ich würde mich über eine Antwort freuen.          
    • annajule
      Also nur weil noch keiner geantwortet hat: Meine MS Klienten machen diese Übung zur Kräftigung der oberen Rückenmuskulatur mit einem elastischen Band. Arme gehen in die volle Streckung, Handflächen zeigen nach unten. In wie weit sich da etwas ändert, wenn die Diagnose Impingement Syndrom & HWS (HWS was?) ist, kann ich nicht sagen.    Gruss, Anna  

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung