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  1. Weite Teile Deutschlands versinken derzeit im Schneechaos, für viele Bürger ist deshalb eifriges Schneeschippen angesagt. Das bedeutet vielerorts frühes Aufstehen und hinaus in die Kälte, doch das ist nicht das einzige Übel. Leider kann das Schneeschippen auch ganz schnell auf den Rücken gehen, denn schließlich hat Schnee ein ziemliches Gewicht. Wenn man dann nicht auf eine ordentliche Körperhaltung achtet, kann es in der Folge nicht nur zu Verspannungen kommen, sondern sogar zu Verrenkungen bis hin zum Bandscheibenvorfall. Wichtig ist es auf alle Fälle, dass man sich nicht überschätzt, was häufig bei älteren Menschen der Fall ist. Doch es kommt nicht nur auf den korrekten Bewegungsablauf an, sondern auch auf die Schneeschippe. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Stiel ausreichend lang ist, sonst muss man sich zu weit nach vorne beugen. Die Schneeschippe sollte auch eine Eisenkante haben, die Schuhe sollten einen rutschfesten Stand ermöglichen. Sobald beim Schippen erste Schmerzen auftreten, ist unbedingt eine Pause einzulegen, am besten lässt man sich von einem Nachbarn helfen. Wenn man mit der Schneeschippe hantiert, sollte man möglichst aus dem Schwung arbeiten und den Rücken so gerade wie möglich halten. Am ehesten lässt sich die optimale Körperhaltung mit der beim Staubsaugen vergleichen. Auch dabei geht man im unteren Teil des Rückens ganz leicht ins Hohlkreuz, während der Oberkörper nach vorne gebeugt ist. Im Grunde wird die Kraft nicht im Rücken aufgebracht, sondern kommt aus den Beinen. Durch leichtes Wippen kann die Belastung dann vom hinteren Bein auf das vordere verlagert werden, wobei das vordere Bein etwas gebeugt ist. Wenn man den Schnee dann zur Seite schaufelt, sollte immer der ganze Körper seitwärts gedreht werden, auf keinen Fall nur der Oberkörper. Aus diesem Grund macht man am besten einen kleinen Schritt auf die Seite, dann wird der Rücken nicht unnötig belastet. Wenn der Schnee nachts vereist ist, muss die Eisfläche erst in mehrere Stücke zerkleinert werden, bevor diese dann einzeln abgetragen werden können. Copyright: Steve Masson | Thinkstock Images
  2. Gast

    Fahrradfahren im Winter

    Fahrradfahren ist für viele Menschen nicht nur Hobby, sondern auch Verkehrsmittel und die tägliche Dosis Sport in einem. Das macht das Fahrrad auch so beliebt, denn es hat viele gesundheitliche Vorteile. Zum Einen wird natürlich der Stoffwechsel verbessert und die Fettverbrennung angeregt. Weiterhin profitieren Radfahrer von einer guten Fitness, für die keine endlose Strecke pro Tag zurückgelegt werden muss, um diese zu halten. Hinzu kommt, dass sich auch der Blutzuckerspiegel durch regelmäßiges Fahren verbessert und damit auch die Gesamtgesundheit. Leider ist das Radfahren aber auch viel von der Witterung abhängig, allerdings lassen es sich viele Menschen nicht nehmen, auch im Winter mit ihrem Drahtesel unterwegs zu sein, was bei den vielen Vorteilen auch nicht verwunderlich ist. Das Augenmerk liegt auf der Ausrüstung Gerade im Winter gibt es beim Radfahren einige Dinge zu beachten, um den Winter auch unbeschädigt zu überstehen. So ist erst einmal eine solide und wintergeeignete Ausrüstung nötig, zu der unweigerlich auch passende Reifen zählen, die in Schnee, Matsch und Eis einen sicheren Halt bieten. Das vermeidet unnötige Unfälle, die vor allem bei der Straßenbeschaffenheit sehr böse enden können. Auch die Bekleidung ist besonders wichtig und es empfiehlt sich, mehrere Kleiderschichten übereinander zu ziehen, die später unkompliziert wieder ausgezogen werden können, um nicht unnötig zu Schwitzen. Auch Wechselsachen sind bei einer Fahrt im Winter nützlich, um nicht den ganzen Tag in der durch Schweiß klammen Bekleidung ausharren zu müssen. Schutz für die Atemwege Natürlich sollten auch die Temperaturen beim Radfahren nicht unterschätzt werden, denn vor allem der Fahrtwind macht dem Radfahrer im Nachhinein oft schwer zu schaffen. Neben dem zusätzlichen Kälteempfinden, das sich durch den Fahrtwind einstellt, kann man sich hier sehr schnell erkälten. Betroffen sind hier in erster Linie die Atemwege und darunter natürlich die Bronchien. Vor allem, wenn die Belastung so groß ist, dass ausschließlich durch den Mund geatmet wird, können die Bronchien sehr schnell unterkühlen und den Fahrer somit für einige Tage bis Wochen außer Gefecht setzen. Deswegen sollte die Belastung beim Fahren so gehalten werden, dass der Fahrer bequem durch die Nase einatmen kann, da die Luft hier bereits etwas vorgewärmt wird. Schuhe für Hände und Füße Wer schon einmal im Winter Rad gefahren ist, der wird sich vor allem an die kalten Hände erinnern können, die sich unweigerlich und oft bereits nach den ersten Minuten einstellen. Das liegt daran, dass die Hände am Lenker kaum bewegt werden und die Kälte hier somit eine große Angriffsfläche hat. Handschuhe sind hier die Pflicht und wem dazu der nötige Halt am Lenker fehlt, der kann auch spezielle Handschuhe mit Gumminoppen erwerben, die verhindern, mit den Händen vom Lenker abzurutschen. Zu guter Letzt sind auch die Füße schnell abgekühlt und verursachen ein unangenehmes Frieren. Deswegen sollte hier sehr auf entsprechendes Schuhwerk geachtet werden. Dabei ist allerdings nicht das Motto, so dicke Socken, wie möglich anzuziehen und den Schuh damit gut auszufüllen. Vielmehr ist es wichtig, dass der Fuß noch etwas Bewegungsfreiheit im Schuh hat, damit die Durchblutung optimal Verlaufen kann und durch zu enge Schuhe nicht beeinträchtigt wird. Ist das gewährleistet, steht dem Fahrvergnügen auch bei Wind und Wetter im Winter nichts mehr im Wege. Copyright: © alextan8 - Fotolia.com

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