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    Schneeschippen - aber bitte Rückengerecht

    Weite Teile Deutschlands versinken derzeit im Schneechaos, für viele Bürger ist deshalb eifriges Schneeschippen angesagt. Das bedeutet vielerorts frühes Aufstehen und hinaus in die Kälte, doch das ist nicht das einzige Übel. Leider kann das Schneeschippen auch ganz schnell auf den Rücken gehen, denn schließlich hat Schnee ein ziemliches Gewicht. Wenn man dann nicht auf eine ordentliche Körperhaltung achtet, kann es in der Folge nicht nur zu Verspannungen kommen, sondern sogar zu Verrenkungen bis hin zum Bandscheibenvorfall. Wichtig ist es auf alle Fälle, dass man sich nicht überschätzt, was häufig bei älteren Menschen der Fall ist. Doch es kommt nicht nur auf den korrekten Bewegungsablauf an, sondern auch auf die Schneeschippe. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Stiel ausreichend lang ist, sonst muss man sich zu weit nach vorne beugen. Die Schneeschippe sollte auch eine Eisenkante haben, die Schuhe sollten einen rutschfesten Stand ermöglichen. Sobald beim Schippen erste Schmerzen auftreten, ist unbedingt eine Pause einzulegen, am besten lässt man sich von einem Nachbarn helfen. Wenn man mit der Schneeschippe hantiert, sollte man möglichst aus dem Schwung arbeiten und den Rücken so gerade wie möglich halten. Am ehesten lässt sich die optimale Körperhaltung mit der beim Staubsaugen vergleichen. Auch dabei geht man im unteren Teil des Rückens ganz leicht ins Hohlkreuz, während der Oberkörper nach vorne gebeugt ist. Im Grunde wird die Kraft nicht im Rücken aufgebracht, sondern kommt aus den Beinen. Durch leichtes Wippen kann die Belastung dann vom hinteren Bein auf das vordere verlagert werden, wobei das vordere Bein etwas gebeugt ist. Wenn man den Schnee dann zur Seite schaufelt, sollte immer der ganze Körper seitwärts gedreht werden, auf keinen Fall nur der Oberkörper. Aus diesem Grund macht man am besten einen kleinen Schritt auf die Seite, dann wird der Rücken nicht unnötig belastet. Wenn der Schnee nachts vereist ist, muss die Eisfläche erst in mehrere Stücke zerkleinert werden, bevor diese dann einzeln abgetragen werden können.


    Rückmeldungen von Benutzern

    Recommended Comments

    bertitrainer sagt:
    bitte erst krafttraining machen und dann schneeschippen -- dann hält der rücken das schon aus -- wer auf drehungen etc. aufpassen muss sollte es gleich sein lassen.

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    Tja, da halte ich es mit Kieser: " Ein Starker Muskel kennt keinen Schmerz."

    Das hilft auch nicht die sogenannte richtige Haltung.
    Schwache Muskeln sind nun mal faule Mitarbeiter.
    Nicht nur diese, alle Bewegungsmuster müssen trainiert werden. Der Bewegungsapparat konnte sich in den letzten 200 Jahren nicht an unsere künstlich geschaffenen Welt anpassen.

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