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Training der autochthonen Rückenmuskulatur


Gast Steffi

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Geschrieben

Hallo,

wie trainiert man bitte die tiefliegende, die sog.
autochthone, Rückenmuskulatur, besonders in der
Hals- und Brustwirbelsäule?

Danke.

Grüße


Geschrieben

Hallo Steffi. Das ist ganz einfach. Du hast ja eine globale (oberflächige) Rückenmuskulatur und eine segmentale, also tiefe Rückenmuskulatur. Die Globale ist i.d.R diejenige, die du auch im Fitnesstudio trainierst. Immer dann wenn eine Übung koordinativ anspruchsvoll wird. D.h. wenn du ausgleichen musst aus dem Gleichgewicht kommst dann springt die tiefe Rückenmuskulatur an. Du kannst also auch ein Training der Globalen Muskulatur so gestalten daß du gleichzeitig auch die tiefe Rückenmuskulatur dabei hast. Machbar ist dies durch verschieden Zusatzgeräte, instabilien Unterlagen wie Pezziball, gymnastikbälle, Airexmatten, kleinen gymnastikbällen ect. und indem man z.b. die Unterstützungsfläche verkleinert.

Hier ein Beispiel. Du kennst sicher die sog. Planches, also Unterarmstütz wo du das Becken anhebst. Das allein hat noch keinen stabilisierenden Effekt. Nun ändern wir was. Mach das ganze mit Unterarmstütz auf dem Pezziball. Als weitere Steigerung verschmälerst du den Abstand zu deinen Beinen. Dann wenn du das schaffst hebst du noch dein eines Bein nach oben. Wichtig Übungen sollten nie ganz schaffbar sein. Wenn du dich schon enrom ausgleichen musst und du kippst fast um  ist es richtig. Diese Übungen sind seher anstrengend aber sehr effektiv.

Anderes Beispiel. Seitstütz ist auch sehr effektiv. Diesmal stütz wieder auf Therapieball oder Pezziball und ein Bein zb. abheben. Rückentraining klassiches auf dem Pezziball. Rücken allein ist oberflächig. Nun bringst du wieder deine Beine so nah wie möglich zusammen und du bringst wieder eine Instabiltät mit rein wo du dich ausgleichen musst. 1-Beinstand im Stand und gleichzeitig z.b mit dem Schwungstab arbeiten.. 

Für die HWS gibt es z.b. Übungen mit seitlichem Widerstand an der HWS. Ich kenne sie als Alibertübung (Alibert=Spiegelschrank)

 

Es gibt da wirklich zahlreiche tolle Übungen die unter dem Begriff funktionelle Übungen auch bekannt sind. Ich verlinke dir dazu mal einen Buchtipp. Das ist sinnvoller wie dir die ganzen Übungen zu beschreiben.

 

https://www.amazon.de/Praxishandbuch-funktionelles-Training-Dirk-Ehrhardt/dp/313243812X/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=2O2CTTK50Q2N&keywords=funktionelle+Übungen&qid=1699791869&sprefix=funktionelle+übungen%2Caps%2C127&sr=8-1

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Meike Kk
      Hallo zusammen, aktuell schreibe ich meine Masterthesis im Bereich Public Health. Für meine Umfrage zum Thema "Risikofaktoren für Stress bei Physiotherapeuten", suche ich weitere Teilnehmer. Dauert auch nur maximal 5 Minuten, ist anonym und würde mir sehr weiter helfen! Teilnehmen können alle, die aktiv als Physio arbeiten und aus Deutschland kommen. Ich danke euch! https://uc2456.customervoice360.com/uc/Team_Meike_Karen_Kaster/b75b/
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      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
    • Gast Daggi
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