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Genu valga

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Geschrieben

Einen schönen guten Abend zusammen,

ich war die Woche wegen belastungsabhängigen Schmerzen in den Knien beim Arzt. Dieser hat über einen Knick-Senk-Spreizfuß und leichte x-Beine geschimpft und mir neben Einlagen ein Rezept für Krankengymnastik gegeben. Außerdem knirschen die Knie wohl ziemlich. Die KG kann ich jedoch erst im nächsten Jahr starten, aber gibt es etwas, das ich vielleicht bis dahin schon an Übungen machen kann? Also Fußgymnastik kenn ich ein bisschen, aber welche Muskeln muss ich stärken, um das Kniegelenk zu stabilisieren? Und sollte ich weiterhin joggen gehen und fahrradfahren, auch wenn es wehtut?

Ich wünsch schöne Feiertage, schönen Gruß
Michi

Geschrieben

Eine paar kurze Fragen vorab, wie alt bist du, wenn ich fragen darf?
Wurde das Knie geröngt? Wo genau sitzt dein Schmerz? Mehr vorne, unter dem Knie (Schienbein) oder seitlich oder direkt oben drauf?
Und noch eins, bei welcher Belastung hast du Schmerzen? Z.B. beim Treppensteigen, beim hinknien oder hast du den so genannten Anlauf- und Startschmerz nach einer Ruhephase?

Geschrieben

Hi,

Ich bin 35. Schmerzen hab ich vor allem außen und oben drauf. Ich sitze beruflich den ganzen Tag am PC und merke es da, dass mir die Knie wehtun wenn ich länger mit angewinkelten Beinen sitze. Dann sind auch die ersten Schritte nach dem aufstehen echt unangenehm. Ansonsten wenn ich länger laufe (bergab ist schlimmer, als bergauf) oder im Fitnessstudio bei der Beinpresse, beim Treppensteigen oder wenn ich stark in die Knie gehe. Ein Röntgenbild gab es bis jetzt noch nicht - meinst du, das wär nötig?

Danke und heute einen gemütlichen Heiligabend! ?

Geschrieben

Hallo Michi,
also meiner Meinung nach muss das Knie nicht unbedingt geröntgt werden, ich denke für eine Arthrose bist du normalerweise zu Jung.
Außer du hattest mal ein Unfall, hast Professionell Sport betrieben oder die schmerzen schlimmer werden sollten.
Ich teile auch die Vermutung deines Arztes, dass eine Fehlstellung der Füße für deine Knieschmerzen verantwortlich sein können.
Du kannst anfangs gerne Einlagen tragen um eventuelle Reizungen des Kniegelenks zu beruhigen.
Allerdings würde ich die Einlagen nicht für immer und ewig tragen, die Fußmuskulatur gewöhnt sich sonst zu sehr daran, dadurch bauen diese Muskeln erst recht ab, die für dein Knick-Senkfuß verantwortlich sind und werden faul! Ich würde eher parallel die Fußmuskulatur trainieren, damit du von den Einlagen wieder weg kommst. Es gibt auf Youtube genügend Anleitungen dafür. Hier ist ein Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=Xa908OAQl70
Schlagworte sind: Knick-Senkfuß, Kurzer Fuß nach Janda und Propiozeptives Training der Füße (mit Balance Pad)

Aber ehrlich gesagt, wenn du mich fragst, ist mir die Diagnose zu einfach, zu einseitig. Diese Symptome könnten auch ganz gut zu einem anderen Krankheitsbild passen, nämlich dem so genannten "tractus-iliotibialis-Syndrom" oder auch Läuferknie genannt. Das betrifft zwar vorzugsweise Menschen mit O-Beinen aber die Sehne, die es betrifft, kann genauso bei anderen Fehlstellungen oder Blockaden des Kniegelenks/Hüfte gereizt werden. Ich hab´s dir rausgesucht, bevor ich mir hier die Finger wundschreibe. :D Lese es dir mal durch und du wirst feststellen, das würde auch zu dir passen: https://www.onmeda.de/krankheiten/laeuferknie-symptome-1480-4.html

Wie auch immer, ich denke eine gesunde Mischung von beidem kann nicht schaden. Sehen wir mal was dein Physio dazu sagt. Du kannst uns gerne auf dem Laufenden halten.

Frohes Fest...

Geschrieben

Danke für die ausfürliche Antwort! ? Habe ehrlich gesagt nie viel Sport betrieben, aber ich war bis vor ein, zwei Jahren noch etwas übergewichtig, ist ja auch eine Art von Belastung. Ab welchem Alter sollte man denn an eine Arthrose denken? Ich kenne auch jemanden in meinem Alter mit Arthrose. Aber es stimmt, dass mit dem Läuferknie würde auf alle Fälle auch gut passen. Und wenn ich das richtig gelesen hab, sollte ich dann erstmal die Gelenke schonen, oder? Also nicht mehr laufen gehen bzw. vorher diesen Tractus dehnen.

Dankeschön und ebenfalls frohes Fest!

Geschrieben

...es kommt immer darauf an was man im Leben mit seinen Gelenken angestellt hat.☝️ Wie gesagt, jahrelange Überlastung durch zu intensiven Sport, Übergewicht, Unfälle aber auch genetische Veranlagung führen zu einem vorzeitigen Gelenkverschleiß. Es gibt keine Altersgrenze, das ist richtig. Man kann aber davon ausgehen, dass im "Normalfall" das durchschnittsalter, in dem sich eine Arthrosen entwickelt, bei ca. 50 Jahre liegt.
Übrigens sagt man trotzdem Läuferknie dazu auch wenn man kein Läufer ist. Das ist so ähnlich wie beim Tennisellbogen.
Auf jeden Fall erst mal schonen. Den Tractus würde ich mit einer Faszienrolle bearbeiten, nicht zu hastig rollen, ganz langsam!
Aber lass dich erst mal behandeln, ich denke der Physio wird dir sicher Hausaufgaben und ein paar gute Tipps mitgeben.
Außerdem wird er dich bestimmt zu Beginn, mit ein paar Tests, befunden um der Ursache genauer auf dem Grund zu gehen.

Bis dann...

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Ich hab noch mal ne Frage. Meine Knie sind mittlerweile was besser geworden, knacken aber immer noch und tun manchmal weh. Habe bis jetzt geschont, gekühlt und dieses eine Band an der Oberschenkelseite gedehnt. Bzw. versucht, es mit einem Tennisball auszurollen. Es ist aber so kalt draußen geworden, dass ich mir beim Dehnen immer wieder was zerre oder überdehne, weil ich mich ja nicht richtig aufwärmen kann/ darf. Wie wichtig wäre es die Übungen weiter zu machen? Oder gibt es mit dem Aufwärmen einen Trick? Ziehe mich immer schon sehr warm dafür an. ? Oder reicht es wenn ich jetzt nur noch kühle? Und ich reib es abwechselnd mit Voltaren und Arnika ein. Bilde mir ein, das es was bringt, oder ist das Quatsch? Und ich hab das Gefühl, auch wenn ich im Fitnessstudio nur die Muskeln im Oberkörper trainiere wird es auch schlimmer. War entsprechend jetzt eine Woche garnicht mehr beim Training und es ist besser geworden. Würde aber eigentlich schon gerne zumindest ein bisschen trainieren können, möchte halt nicht wieder zunehmen. Gibt es da was, was ich machen kann? Habe meine Krankengymnastik leider erst am 17.01.

Geschrieben

Hallo Michi,
es ist nicht einfach das Gewicht zu halten wenn man nicht seine Füße einsetzen kann. Egal was du machst um Fett zu verbrennen, brauchts du deine Füße oder die Arme dazu um den Puls auf Touren zu bringen. Außer☝️ du gehst schwimmen. Dann hättest du, durch den Auftrieb, Gewichtsverlust = Gelenkschonender und du kannst dich gut auspowern!
Hast du evtl. mal versucht Bandagen anzulegen. Versuch das mal, vielleicht ist das ja schon eine Lösung für dein Problem.
Schaumal hier:
https://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=kniebandage+für+sport&tag=googhydr08-21&index=aps&hvadid=174346216274&hvpos=1t3&hvnetw=g&hvrand=378285571985552938&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=b&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=20229&hvtargid=kwd-13059076094&ref=pd_sl_5zvvqmxx1k_b

Geschrieben

Eigentlich hatte ich gehofft, diese Knie-Geschichte wäre eine Sache von ein paar Wochen, dann würde es sich nicht lohnen, mir extra Bandagen zu kaufen. Oder wie lange dauert so ein Läuferknie normalerweise? Falls es das ist, aber das denke ich schon. Und gibt es wirklich einen Unterschied zwischen den 80,- Bandagen und den billigen aus dem Aldi? Schwimmen wär tatsächlich noch ne Möglichkeit, das stimmt. Also brauche ich nicht mehr zu dehnen? Danke schonmal. ?

Geschrieben

...freilich, der hier zum Beispiel für unter 10.- € tut´s auch:
https://www.amazon.de/Vigo-Sports®-Kniebandage-Schmerzlinderung-Genesung/dp/B07GRDVT1V/ref=sr_1_14?ie=UTF8&qid=1546867565&sr=8-14&keywords=kniebandage+für+sport
aber schaue drauf, dass du sie nicht zu groß kaufst und nicht zu locker sitzt!

Theoretisch könntest dir auch ein Tape drauf kleben, aber das ist zu umständlich für einen Laien. Außerdem sollst das nicht immer tragen, sondern nur bei den sportlichen Aktivitäten, wo du normalerweise schmerzen hättest. Und nur so lange, bis sich das Knie wieder erholt hat.
Ich würde das auf jeden Fall erstmal machen um weitere Schäden vorzubeugen, bis der Physio die genaue Ursache ermittelt hat. Man kann auch schwer die genaue dauer der Remission voraussagen, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.;)

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    • Hallo Maike, mir geht es aktuell ähnlich. Wie geht es dir heute und hat alles abgeheilt, wenn ja, wie lange hat alles gedauert. Gruß Kurt 
    • Guten Tag an alle,   vor mehr als 2 Wochen begann bei mir der erste Schwindelanfall, nachdem es in meinem unteren Rücken stark gezogen hatte- vermutlich falsch bewegt.(!?)   Ungefähr eine halbe Stunde danach drehte sich plötzlich alles. Egal, ob ich stand, saß oder mich hingelegt hatte. Ich wusste nicht, was mit mir geschah, da ich sowas bis dato noch nie erlebt habe. Volker Panik probierte ich alles aus, was mir in den Sinn kam. Füße hoch, kalten Lappen auf den Nacken, kalte Dusche, Bewegung aber es hörte nicht auf. Es fühlte sich so an, als würden jeden Moment die Lichter ausgehen!  Nach ungefähr 6 Stunden hielt ich es nicht mehr aus und rief den Notarzt. Blutdruck top, Sauerstoff top, EKG top, Pupillentest top. Kein Grund für KH sagten Sie. Ich nahm eine Parac.. und ca. 30 Minuten später stabilisierte es sich dann langsam wieder. Ein Freund kam, um mit mir etwas spazieren zu gehen, was gut getan hat. Zwar fühlte ich mich immer noch etwas wackelig und benommen aber der Schwindel war für den Rest des Abends weg.   Am nächsten Tag wachte ich auf und siehe da: Schwindel. Es fühlte sich so an, als wäre mein Körper nicht in Balance und als würde ich immer in eine Richtung neigen. Draußen kam es mir so vor, als würde sich der Boden bewegen, weshalb ich Angst hatte raus zu gehen.   Die Nächte waren am schlimmsten, denn sobald ich mich hinlegte und versuchte zur Ruhe zu kommen, traten Schwindel auf, was mir einen gestörten Schlaf bescherte. Langsam aber immer mehr fing es an, dass sich mein Rücken ab der Mitte bis zu meinem Nacken total verspannte.   Ich war in der Zwischenzeit beim HNO, alle möglichen Tests waren negativ. Ich war beim Orthopäden, welcher sich der Sache leider nicht richtig angenommen hatte und mir nach ein zwei Rücken knacken Physiotherapie verschrieb. Ich war beim Chiropraktiker, welcher einige Blockaden im unteren Rücken, sowie meinem Becken löste. Die Spannungen ab der HWS aufwärts fiel ihm selbstverständlich auch auf, jedoch fiel es ihm schwer, diese zu behandeln. Linke Seite konnte er wieder auflockern, rechts nicht. Er sprach denn von Atlas usw. und meinte: „Sie haben aber was Anspruchsvolles mitgebracht“.   1. Termin beim Physio, durch diverse Augen Übungen festgestellt, dass schnelleres hin und her bewegen meines Kopfes (links-rechts mehr als oben-unten) meine Sicht bzw. Meinen Fokus verlangsamt. Als würde das Bild etwas nachziehen. Übungen für zu Hause bekommen. Freitag ist der nächste Termin.   Seit 2 Tagen klappt es mit dem schlafen etwas besser, nachdem ich ein paar Übungen (hier aus dem Forum) für die Stabilisation der HWS mache. Ich fühle mich auch besser nach den Übungen.    Allerdings habe ich gleichbleibende Schmerzen an der HWS aufwärts sowieso am ganzen Nacken herum, die nach kurzem Abklingen wieder präsent sind.   Ich werde erstmal schauen, was die Physiotherapie bringt, bevor ich den nächsten Schritt gehe.   Auch habe ich demnächst einen Termin bei einem anderen Orthopäden und hoffe, dass man ein MRT (?) oder CT (?) macht, um mal zu gucken was genau da hinten vor sich geht. Ich werde berichten.   Für jede Hilfe und jeden Tipp danke ich euch im Voraus.!!!!      
    • Vielen lieben Dank für die ganzen hilfreichen Infos. Ich werde mich jetzt nur auf die Schulter konzentrieren und dann schauen. Ich bin jetzt 2 Wo auf Urlaub, sie hat ein ganz intensives HÜP von AAmit bekommen

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