Sind die Pat. sehr depressiv, ist es günstig in der Bewegunstherapie in verschiedenen Phasen vorzugehen:
1) Phase der Zuwendung
Diese Phase dient der Vertrauensgewinnung bzw Kontaktaufnahme.
- Massagen, heiße Rolle...
Kann der Pat diese ungewohnte Nähe nicht aushalten, empfiehlt es sich die Kleidung anzubehalten und zB den Rücken mit einem (Igel-)Ball abzurollen.
2) Phase der Motivation zur Aktivität
Der Therapeut gibt vor, was gemacht wird (aktive Rolle), der Pat soll nachspüren, was angenehm/unangenehm ist.
Bsp.: Die verschiedenen Qualitäten der unterschiedl. Geräte feststellen (hart, weich, schwer, leicht...)
3) Phase der eigenen Aktivität
a) Übungen mit Kraft u. Widerstand
Übungen anbieten, die ein Ziel beinhalten!
zB den Ball so kräftig aufprellen, dass er an die Decke springt; den Ball erst 2x aufprelen lassen und dann erst fangen...
b) Einbeziehen der Atmung
zB Bewegungen in Verbindung mit dem Atem oder über die Stimme: einen rhythmischen Bewegungsablauf mit passenden Worten oder ein kräftiger Ballwurf mit einem Ton
c) Aktivierung der Beine, Füße, Leibmitte
Es ist wichtig die Beine und Füße des Pat wieder bewußter zu machen, die Kraft spürbar zu machen, den an gutem Bodenkontakt fehlt es häufig bei deressiven Pat. zB kräftiges Aufstampfen, leises Gehen...
Literatur:
- S. Krietsch & B. Heuer "Schritte zur Ganzheit"
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Von lea
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