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Möchte gern Massagen anbieten als selbständiger Physio

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Geschrieben

Hallo werte Kollegen.

Neulich habe ich mit meinen Freund rumgesponnen wie ich meine derzeitige Arbeitslosigkeit beenden könnte.

Wir sind auf die Idee gekommen das ich 2x wöchentlich in das Callcenter komme, in dem er arbeitet und dort die Angestellten massiere.

Da er eine leitende Position hat könnte er mir entsprechenden Kontakt vermitteln und Interesse seitens seiner Kollegen ist vorhanden.

Mir würde kostenlos ein Raum und eine einfache Liege zur Verfügung stehen. Ansonsten arbeite ich auf eigene Kosten.

Ich würde dies auch in anderen Callcentern anbieten wollen.

So nun würde ich gern wissen welche Versicherungen brauche ich außer Kranken-Rechtschutz-, Personenhaftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung ?

Welche Leistungen außer klassischer Massage darf ich ohne Rezept noch anbieten? Ich verfüge über die Weiterbildungen MLD und Marnitz. Demnächst auch WIrbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß.

Brauche ich noch irgendwelche anderen Zulassungenz.B. bei den Krankenkassen? (ich will ausschließlich Privatleistungen anbieten) Könnte ich eine Förderung bekommen? Ich brauche lediglich Handtücher, Desinfektionsmittel, Massagelotion und einen Quittungsblock.

Was muss ich sonst noch beachten? Ist diese Idee überhaupt sinnvoll?

Ich freue mich jetzt schon auf eure Ratschläge^^

Geschrieben

Hi - da würde ich mal im Arbeitsamt fragen - für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus gibt es auf alle Fälle Fördermöglichkeiten.

Du darfst aber nur Sachen anbieten, die rein präventiv sind oder halt Wellness. Jegliche Therapie ist nicht frei möglich (nur mit Kassenzulassung).
Alternativ könntest du dich als Freier Mitarbeiter einer Praxis anschließen, über die du auch Rezepte abrechnen könntest. Hierfür nimmt die Praxis mehr oder weniger Prozente als Provision.

Geschrieben

Danke Stephan,

also nur damit ich es richtig verstehe klassische Massagen wären ok, könnte ich dann auch so etwas wie ein Übungsprogramm für Vielsitzer anbieten? Quasi eine kleine KG passend zum Kunden? Wie sieht es mit Marnitz-Therapie aus? Ich mache bald den Kurs Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß darf ich den dann auch so einfach anbieten?

Ich war heute beim Arbeitsamt und habe mich erstmal etwas informiert.
Es gibt 3 Möglichkeiten
1. Ich arbeite komplett selbstständig und versuche das soweit auszubauen, dass ich davon leben kann.
2. Dein Vorschlag ich arbeite unter Anderem als freier Mitarbeiter
3. Dies sagt mir momentan am meisten zu. Ich arbeite angestellt irgendwo als Teilzeitkraft z.B. 20 Stunden und gehe die restliche Zeit auf eigene Faust massieren.

MFG

Geschrieben

Hey.
ich habe heute einen Vortrag von einem Unternehmensberater gehört, der spezilisiert darauf war Physiotherapiepraxen aufzubauen bzw. einem in die Selbstständigkeit zu helfen.

was ich dir an deiner Stelle empfehlen würde wäre den sektoralen Physio-Heilpraktiker machen, der über einige Unterrichtseinheiten geht, wo du dann ohne ärztliches Rezept von Privatpatienten abrechnen kannst.
Dafür gibt es aber auch Vorraussetzungen um den zu machen.

und eine ganz wichtige Versicherung: "Berufshaftpflicht"

an deiner Stelle würde ich einen Unternehmensberater zur Seite nehmen. Die Kosten zwar etwas, aber der Staat bezuschusst dich auch mit 50% wenn du diese in Anspruch nimmst. Dann bist du auf der sicheren Seite und deine Risiken sinken das du pleite gehst.

und für deine Ausstattung musst du auch Eigenkapital haben, was du nachher absetzen kannst. die goldene Regel: Umsatz - Kosten = Gewinn !!!
Du musst dir das mal alles aufschreiben und schauen wie du weg kommst.
rechne es in Zahlen aus damit du eine Verbildlichung hast.

  • 1 year later...
Geschrieben

"Hi - da würde ich mal im Arbeitsamt fragen - für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus gibt es auf alle Fälle Fördermöglichkeiten".

Das war einmal.
Heute gibt es mehr Stellenangebote als arbeitssuchende Physios.

Kommentare

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Gast
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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
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