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Leistenprobleme bei Fußballern

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Geschrieben

Hallo zusammen,

ich behandle momentan ein Fußball Torwart welche über Leistenbeschwerden klagt.
Schmerzen entstehen bei sidesteps, teilweise bei Ballannahmen mit dem Fuß oder Paraden, jedoch nicht bei weiten Abschlägen oder strammen Schüssen.
Im Leistenbereich ist ein deutliches Ei tastbar. Ein Leistenbruch schließe ich nahezu aus, da die typischen Symptome dazu fehlen.
Durch eine Triggerpunktbehandlung mit starker Hüftflexion werden die Schmerzen weniger und die Verhärtung weicher. Jedoch reicht das meist nur eine Halbzeit lang.


Kennt sich jemand in diesem Bereich aus oder weiß Vorschläge?

Geschrieben

so salopp kann man das jetzt nicht sagen, da es viele möglichkeiten für leistenschmerz gibt. gerade da sollte man differenzialdiagnostisch rangehen. Schau dir die hüfte an, ob sie frei beweglich ist oder wegen evtl. schmerzangabe - dann ist wahrscheinlich das gelenk das problem. dann für die widerstandtests in adduktion durch - einmal in gestreckter,-45°gebeugter,-und 90° gebeugter hüfte durch (wegen adduktoren oder symphyse. treten schmerzen bei widerstand in adduktion auf (am ehesten in 45° hüftbeugung), dann adduktoren oder symphyse. lege jetzt ein fix.gurt um das becken (symphyse stabilisiert)wiederhole den test in 45° hüftflex. sind die schmerzen weg oder deutlich weniger > symphysen-arthropatie, schmerzen unverändert > adduktoren > am ehesten M. adduktor brevis, dann querfriktionen an der insertion/Sehne oder muskel-übergang.

Geschrieben

Ich denke daß der Pat. sich einfach ne Zerrung der Adduktoren zugezogen hat. Egal welche Adduktoren es sind, ich denke die Behandlung ist immer dieselbe. DA wos wehtut ist die Ansatzreizung. Man kann massage, Friktionen an dieser Stelle machen, Strom am Ansatz oder Ultraschallbehandlung reduziert häufig die Problemchen. Ein Gelenksproblem glaube Ich nicht daß es das ist. Und du hast ja schon einen wichtigen Hinweis gegeben. Diesen Triggerpunkt, Ansatzreizung direkt behandelt und ist besser geworden. Erfahrungsgemäß dauern Ansatzreizungen immer etwas länger da es Strukturen sind die schlecht durchblutet sind und schlechter abheilen. Da kann man das ganze nur Unterstützen durch durchblutungs und Stoffwechselverbessernden Maßnahmen, und GEDULD!! überlastungen auch vermeiden

Geschrieben

Das ist das alte problem der Fußballer, ich würde unter andren seine Rückenmuskulatur trainiern! und ihn zur Dehenungen nach dem Training und Auslaufen nach Training und wettkampf überreden.

  • 1 month later...
Geschrieben

Lass dir vom Patienten direkt die Bewegungen vormachen die schmerzen und dann teste dich langsam durch. Schwammige Diagnosen rauben meist nur Zeit. Befunde ihn zuerst nochmal richtig.

  • 3 weeks later...

Kommentare

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Gast
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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
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