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Spezialthema: Neuromuskulaer


Gast Gast Me

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Geschrieben

Spezialistenthema. Vermutet wird kongenitale Myopathie basierend auf Biopsie. Genetik noch nicht fertig. Gefunden wurde ebenfalls, dass ein grosser Teil meiner Typ-2 Fasern atrophisch sind. Warum ist weiterhin undeutlich aber im Moment die folgende Theorie: Kongenitale Myopathien fuehren zu Muskelsteife. Der Grund ist in der meisten Literatur nicht wirklich beschrieben, aber alle Gendefekte fuehren dazu, dass sich entweder zuviel Calcium in Skelettmuskelzellen ansammelt, oder zur Muskelentspannung nicht wieder rauskommt. Dazu gestoerter Eiweissstoffwechsel und einiges andere. Ich habe ebenfalls chronischen Magnesiummangel, vor allem wenn ich vermehrt Sport treibe. Die Theorie ist im Moment, dass meine Fasern atrophisch sind weil ich jahrelang versucht habe mit steifen Muskeln Sport zu treiben. Seit ich (wieder) viel Magnesium supplementiere sind meine Muskeln nicht mehr steif und ich kann (wieder) relativ gut Sport treiben. Zweite Problem: bei diesen Erkrankungen sind Muskeln verschieden betroffen, jedoch auf beiden Seiten gleich. Manche kann ich ueberhaupt nicht ansprechen. Mit vor allem Maschinen kann man hier wunderbar schummeln und trotzdem Uebungen ausfuehren. Freie Gewichte und Eigengewicht ist zielfuehrender.

 

Physios fuer neuromuskulaere Erkrankungen gibt es nicht in meiner Stadt. In der Nachbarstadt nur fuer allgemeine Muskelschwaeche aber nicht solch komplexe Probleme. Und ob Therapie hilft oder alles schlimmer macht kann mir niemand sagen. Wie wuerde entsprechende Physiotherapie aussehen damit ich a) nicht noch mehr Muskeln verliere, und b) die schon kaputten wieder zum Leben erwecke? c) gibt es Moeglichkeiten im z.B. Jahresabstand zu schauen ob die Muskeln besser oder schlechter werden?

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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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