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Forschungsstand zu MS


davidjakobstern

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Geschrieben

Ein herzliches Hallo in die Runde,
Meine Mutter wurde vor Kurzem mit MS diagnostiziert, und die letzten Wochen waren sehr holprig, sehr emotional und teilweise sehr unbeholfen. Wenn plötzlich die Diagnose das Leben verändert, ist es, als falle man in einen See und vergisst kurzzeitig, wie man schwimmt.
Wir informieren uns mittlerweile ganz gezielt immer wieder über MS, und es hilft uns total, uns beispielsweise mit dem aktuellen Stand der Forschung zu beschäftigen, Experteninterviews zu lesen und die Krankheit besser zu verstehen. Das hilft uns, mit der Angst umzugehen. Gesellschaftlich ist MS ja größtenteils noch so stigmatisiert, dass wir uns jetzt dazu berufen fühlen, aufzuklären, während wir selbst unser Wissen darüber überhaupt erst aufbauen.

Ich bin auf einen Artikel gestoßen, den ich klasse fand, weil er den aktuellen (teils schwerwiegenden) Zustand aufzeigt, aber auch Wege, die bereits eingeschlagen werden und vielversprechend klingen. Ich glaube, das, was das in mir auslöst, ist Hoffnung. Das Interview ist mit Tjalf Ziemssen, der auch hinter "Multiple Sklerose 360°" steckt (ganz große Empfehlung, besonders für Menschen mit Neudiagnose): www.sanitaets-online.de/experteninterview/multiple-sklerose-management
Wollte das unbedingt teilen, weil ich persönlich mich immer über neuen Input freue. Vielleicht ist das für den ein oder anderen hier relevant.

Gruß


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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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