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Geschrieben

Hallo zusammen...ich bin neu hier und möchte mal ein Thema zur Diskussion stellen bzw. würde gern mal Eure Meinung dazu hören...

danke vorab :)

Folgende Situation...

Angestellter Physio seit über 3 Jahren / Berufspraxis ca. 8 Jahre / diverse Fortbildungen / Arbeit im Ort in kleiner Praxis

vor ca. 2 Jahren Übernahme der Praxis durch Tochter der Chefin

seitdem arbeitet "Alt"Chefin immer noch ein paar Stunden pro Woche ( Minijob ? )

seit Jahresanfang endlich Mindestlohn, vorher weniger , Urlaub 24 Tage

Weiterbildungen werden selber gezahlt und müssen rausgearbeitet werden

seit etwas über einem Jahr gute Freundin der Chefin auch in Praxis ( Putzen / Verwaltungskram )

Anfang des Jahres neue Kollegin - noch keine Weiterbildungen etc. gleiche Konditionen wie die Berufserfahrene

kürzlich Gespräch wegen evtl. Gehaltserhöhung / Entgegenkommen bei Weiterbildungen..Aussage...fachlich TOP, aber mangelnde Motivation...Gehaltserhöhung ab nächstem Jahr generell auf 9 Euro ( auch die Neue )

geldwerte Vorteile ( Tankgutschein o.ä. ) nur bei besonderer Leistung

Weiterbildung nur wenn Praxis dienlich Freistellung und dann evtl. auch Beteiligung an Kosten

letzter Hammer...nur durch Zufall bemerkt, da Unterlagen offen in Praxis rumlagen...jetzige Chefin stellt eigenen Mann für 13,50 Euro / h als Hausmeister oder so ein...

erbrachte Leistungen keine erkennbar

 

Das ist die derzeitige Lage...Therapeut gefrustet und schon diverse Bewerbungen geschrieben...Fazit: am besten raus aus der Physiotherapeuten - Sklaventretmühle...

 

Wie würdet Ihr Euch in so einer Situation verhalten...

 

 

 

Geschrieben

Erinnert mich an diesen Beitrag den wir hier kürzlich hatten. Das war schon nicht schön aber das hier ist absolut lächerlich.

Also ich denke das ist hier echt schon dreisst und ausnutzen im höchsten Maße aber i.d.R. bringt dieser Beruf oft genug Nährboden für solche Konditionen mit. Das du das aber solange mitmachst?

Ich kann dir nur raten das du dich schleunigst nach was anderem umsiehst bevor du deine ganze Lust am Beruf verlierst. Auchg arnichts erwähnen das du was suchst. Das bringt rein garnichts bei solchen Menschen. Einfach machen und attacke.  Oder du suchst dir eben ein anderen Beruf, wo man nicht ganz so versklavt wird,falls du das schon wie oben benannt in Erwägung gezogen hast. Wenn du aber ansich gerne als Physio arbeitest, kannstes doch locker woanders versuchen. Was denkst du?

Lg

Geschrieben

Die Lust am Beruf ist eigentlich schon seit dem ernüchternden Gespräch weg...statt mich angemessen zu entlohnen wird hinter meinem Rücken noch der Mann eingestellt...auf Weiterbildungen hab ich auch keinen Bock mehr...ich frag mich wozu, man ist dann noch qualifizierter und ärgert sich noch mehr über den Hungerlohn...

Nur von Empathie für die Patienten und aus reiner Selbstaufgabe für den Beruf füllt sich mein Kühlschrank leider auch nicht....

Würde der Ehemann nicht noch halbwegs gut verdienen, müsste man aufs Amt und dort zum Bittsteller werden...frustrierend trifft es nicht mal annähernd...

Augenscheinlich ist ja genug Geld da, so schleift man es halt anders an der Steuer vorbei in die Familienkasse...wenn es mit den anderen beruflichen Sachen klappt, krach ich meine Kündigung auf den Tisch...na das wird ein Spass...bin ja gespannt, ob unter den Bedingungen die Bewerber Schlange stehen...

Wie ist es eigentlich rechtlich...darf man andere Mitarbeiter derart besser stellen als andere...nur weil eigener Mann...hat man dagegen keine Handhabe ?

 

 

Geschrieben

Zum im Beruf bleiben kann ich nur sagen, das es in anderen Praxen z.T. auch nicht bessere Konditionen gibt...mehr als 9,50 Euro hab ich noch nie zu hören bekommen ( Ausnahme sind hier nur die Krankenhäuser oder Rehakliniken, da tariflich gebunden ) dazu käme dann noch, das ich evtl. noch die Fahrtkosten von meinem knappen Einkommen berappen muss....

Soviel zum Thema - verkauft euch nicht unter Wert

 

Geschrieben

Noch ne "nette " Anekdote am Rande - bin grad so schön in Fahrt - letztens eine Patientin von Beruf Gebäudereinigerin, die meinte wir hätten es ja richtig gut als Therapeuten wegen des Verdienstes und wir lägen doch wohl deutlich überm Mindestlohn...meine Reaktion war nur: dazu sag ich jetzt mal nix...Reaktion der Patientin : betretenes Schweigen...

Augenscheinlich haben 99 % der Patienten null Ahnung von unseren Arbeitsbedingungen...Hauptsache etliche Verbände, mit nem riesigen aufgeblähten Verwaltungswasserkopf, die Mitgliedsbeiträge verheizen und rein gar nix an diesen bescheidenen Umständen ändern...ich unterstell dann mal böswillig mit nem garstigen Sprichwort allgemein bekanntes Lobbygekünkel ( wie in anderen Branchen auch an der Tagesordnung )

Sprichwort : Wess Brot ich fress, des Lied ich sing >:(

 

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Gast
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  • Beiträge

    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.
    • Gast Arnold
      Moin,   sagt doch mal bitte, ich habe bzw. hatte seit Wochen eine ISG-Blockade. Diagnostiziert von Orthopäden 1. Der schickte mich nach Hause und ich sollte den Bereich wärmen, Hüftbeuger dehnen, Becken kippen, möglichst in Rückenlage schlafen ...   Nun hatte ich sechs Wochen (!) täglich (!) irgendwelche Übungen gemacht, die man so auf Youtube findet. Ich glaub, es gibt keine Übung, die ich nicht gemacht habe.   Es wurde nicht besser.   Da der Orthopäde 1 im Urlaub war, war ich bei seinem Vertretungsarzt. Der "renkte" mich ein und zwei Tage später hatte ich keine Probleme mehr.   Was ist denn nun das Geheimnis von diesem Einrenken?   Wie macht man das bitte selbst?   Grundsätzlich habe ich mich je Übung in dieselben Positionen gebracht, in die mich der Orthopäde 2 "hingelegt" hat und dann ruckartig gedrückt, geschoben ... hat.    Bin für Eure Tipps und Tricks sehr dankbar.   LG
    • Hallo Blume,  das ist schon mal gut, dass beim HNO alles i.O. war. Wir können dir aber hier leider nicht weiterhelfen, da man dazu "therapeutische Befunde" erstellen müsste und das geht nur Live! Wir können dir nur Tipps geben was man eventl. alles untersuchen lassen könnte um die Problematik einzugrenzen. Aber ich denke, deine Physio ist auf dem richtigen Weg, was du uns bisher berichtet hast. Hast du noch beschwerden oder ist es schon besser geworden? .

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