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8.50 zu wenig?


dashsora91

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Geschrieben

Hallo,

ich habe eine wichtige Frage: Ich habe ab morgen Probearbeiten in einer Physiopraxis

Die Chefin meinte heute zu mir es wären dann vom Lohn her 8.50 die Stunde ,40h pro Woche, mit 24 Urlaubstagen im Jahr. 

Was ist eure Meinung dazu? Es kommt mir wenig vor, allerdings bin ich auch noch Berufseinsteiger ich bin erst letzten Monat mit der Ausbildung fertig geworden. 

Ich weis nicht ob ich da schon Ansprüche stellen kann...Ich bin mir da sehr unsicher..


Geschrieben

Hey, also als ich das gelesen habe, musste ich erstmal alles pausieren und dir schreiben.

Ich will es diesmal garnicht so ausschweifend gestalten. Lehne es es ab!

Es ist immer wieder ein hin und her, lieber 8,50€ als garnicht arbeiten? Mag schon sein ABER:

Du hast 3 Jahre einen schweren Beruf erlernt, der fordert viel ab und ist ganz bestimmt nicht mit Mindestlohn zu vergüten. Also ich komme selber aus einer Wirtschaftlich eher schwachen Region aber das habe selbst ich bis jetzt nicht angeboten bekommen! (9,00€ war das niedrigste was ich bis jetzt angeboten bekam)

Also über die Urlaubstage möge man sich streiten aber als Anfänger, nagut würde ich halt erstmal die 24 Tage nehmen. 

Aber 8,50€ geht garnicht! Natürlich sind wir alle mal frisch ausgelernt gewesen und man kennt das Problem. Darf ich schon was einfordern? JA, darfst du. Denn selbst als Anfänger hast du sicherlich mehr verdient als den Mindestlohn. Das ist in meinen Augen lächerlich. Also wenn du eine Wahl hast, würde ich dich doch bitten noch was anderes zu testen. Denn du musst ja nicht dort anfangen, wenn er nicht bereitwillig ist mehr zu zahlen, dann such dir was anderes. Praxen gibts an jeder Ecke inzwischen!

Glaub mir, am Anfang ist man da immernoch sehr verklemmt und traut sich das nicht einzufordern. Aber du wirst dich darüber ärgern. Selbst wenn du ne' Weile dort bist. Bis es erstmal zu einer Lohnerhöhung kommt, dauert das schon ne ganze Weile. Und du hast ja bestimmt kein Staatsexamen gemacht um am Monatsende bei 40h (glaub mir dabei bleibt es in den meisten Fällen nämlich auch nicht) mit vllt. 1000€ heimzugehen. Natürlich musst du noch sehen ob du woanders Chancen hast? Wie ist die Erreichbarkeit/Kostenaufwand zum erreichen deines Arbeitsplatzes? Wie ist das Umfeld? Gefällt es dir? 

Sowas rechnet man auch meistens noch mit ein. Liegt er günstig erreichbar bleiben dir Spritkosten erspart, liegt er weiter weg, musst du zu dem niedrigen Lohn auch noch obendrauf Sprit einrechnen. usw. usw. 

Mach dir innerlich so ein bisschen eine Pro/Kontraliste und spreche mit jemandem darüber. Aus Gesprächen ergibt sich meistens noch mehr was einem manchmal garnicht gleich auffällt. Dann sind 8,50€ manchmal besser als woanders 10,00€ zu bekommen und 30km jeden Tag zu fahren. Aber wie ich bereits sagte, dass ist wirklich die unterste Grenze und das ist der Beruf nicht Wert.

Versuch es mit Probearbeiten und dann entscheide dich.

Besten Gruß!

Geschrieben (bearbeitet)

Danke für deine ehrliche Antwort, ich würde es wirklich gerne ablehnen aber dafür hab ich vllt doch nicht so den Ar*** in der Hose. Eine ehemalige Kollegin von mir hatte mich kontaktiert das sie dringend Hilfe brauchen und so bin ich da gelandet. Ich habe dort zwei gute Bekannte, klar es gibt da auch welche die ich nicht leiden kann aber die gibts überall.

Und naja es ist direkt im Nachbarort von daher auch ganz bequem zu erreichen....also kaum Spritkosten usw.

Dazu kommt ja das ich noch bei meiner Familie im Haus wohne, aber ich wollte halt auch gerne mal ausziehen.

Ich hab jetzt drüber nachgedacht das vllt erstmal zu nutzen um mir was aufzubauen...oder Erfahrung zu sammeln.

Ich habe ja auch noch keine Weiterbildungen...vllt liegts auch daran..

Ich weis echt nicht was ich machen soll...ich warte mal die Probezeit ab. 

 

Ich komme übrigens aus Sachsen-Anhalt, wenn das eine Rolle spielt. Ich weis ja nicht inwiefern sich das in den Bundesländern unterscheidet. 

bearbeitet von dashsora91
Geschrieben

Ja bin auch meist über Kontakte zu diesen oder jenen Stellen bekommen. Mir ging es auch so, man möchte sich ja auch was aufbauen. Aber schau erstmal was das arbeiten bringt. Aber vergiss nicht, um zu Leben brauch man nunmal Geld. Egal was andere sagen oder wen du kennst. Ich habe Wohnung, Auto und Lebensmittel zu bezahlen. Mit 8,50€/h wird auch nicht viel mit Ausziehen. Es gibt doch soviele Physiotherapien. Mach dich niemals abhängig. In erster Linie ist es wichtig das du leben kannst. Halt dir mehr Optionen offen.

Geschrieben

Ja klar jeder brauch das Geld, aber da ich ja wie gesagt noch zu Hause wohne also noch keine Miete, Strom usw. bezahlen muss kann ich erstmal ein paar Monate das Geld ansammeln und mir eben was aufbauen.

So dachte ich das jedenfalls...

Sie meinte es wäre dann erstmal für ein Jahr, was danach kommt/käme weis ich nicht. 

Geschrieben

Joa, das musst du dann selber wissen.

Wenn es für dich so ok ist, dann ists eben so. Man neigt zu Beginn aber dazu, gleich schnell alles anzunehmen weil man ja "ach so dankbar" dafür ist, dass man arbeit bekommt. Deshalb meinte ich, wenn man sich andere Praxen anschaut, fühlt man sich manchmal sogar gleich ein Stück besser. Das trägt nämlich auch mit zur Erfahrung bei.

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Ich würde dir auch raten es nicht anzunehmen. 8,50 € dafür ist mancherorts nicht mal mehr eine Putzfrau zu bekommen. Ich komme auch aus einem östlichen Bundesland und habe es bereut nicht viel früher in ein westliches zu wechseln. In Bayern und Baden Württemberg verdient man noch ganz gut. Wære ich noch mal in deiner Ausgangslage würde ich es sofort nach der Ausbildung gemacht haben. Es lohnt sich auf jeden Fall. Du bist zufriedener und die Arbeit macht mehr Spas wenn man mehr Geld verdient. In einer Rehaklinik ist meist schönes Arbeiten. Versuch es! Ich wünschte ich hätte es eher getan.

Wünsche dir viel Glück.

Geschrieben

Hey,

Also ich würde es auch ablehnen... habe damals mit MLD-Weiterbildung als Berufsanfänger mit etwas über 11€ angefangen, 40Std, 24Urlaubstage. Und Berlin steht bekanntlich auch nicht ganz oben, was die Rangliste der Bundesländer des Physio-Lohns angeht...

Wenn du sagst, du möchtest eventuell auch ausziehen oder so, rechne dir das mal durch. Such ne Wohnung raus mit dem Warm-Preis, überschlage Strom, Internet, Essenskosten und rechne, was du benötigst, um auch noch leben zu können. Ich weiß nicht, was eure Mieten sagen, aber mit 8,50 kommst du meist kaum hin... Rechnen wir mal, dass du bei 40Std um die 1300€ Brutto hast (grob 8,50€ mal 40Std. mal 4 Wochen im Monat) - mit einem Brutto-Netto-Rechner aus dem Internet durchgejagt und du weißt grob, was dabei übrig bleibt... ich empfehle dir, es wirklich durchzurechnen... ehrlich, Verkauf dich nicht unter Wert. Nur weil man da jemanden kennt? Ich weiß nicht... ich würde weiter suchen und mich mal umhören, was andere Praxen so anbieten. Viel Glück, dass du die für dich richtige Entscheidung triffst ;)

Geschrieben

Nicht für 8,50€ es gibt bessere Angebote!

Und verkaufe dich nicht unter deinem Wert, du hast eine Top-Ausbildung!

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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