Osteopathie wirkt bei Migräne von Kindern und Jugendlichen



Osteopathie wirkt bei Migräne von Kindern und Jugendlichen
Physiotherapie
1 Kommentar


Osteopathie wirkt bei Migräne von Kindern und Jugendlichen

Früher war Migräne vor allem eine Erkrankung des Erwachsenenalters, doch heutzutage leiden auch immer mehr Kinder und Jugendliche unter den quälenden Kopfschmerzen. Leider sind Kopfschmerzen nicht das einzige Symptom, denn oftmals werden sie auch von Übelkeit und Erbrechen begleitet.

Schulmedizin bringt kaum Abhilfe bei Migräne

Leider gibt es schulmedizinisch gesehen keine Möglichkeit, die Migräne dauerhaft in den Griff zu bekommen, meistens hilft nur die Einnahme von Schmerztabletten, was jedoch nicht zur Dauertherapie geeignet ist. Außerdem wird durch Medikamente ja nicht die Ursache beseitigt, sondern es erfolgt lediglich eine Behandlung der Symptome.

 

Studie: Wirkung von Osteopathie 

Eine Studie hat nun gezeigt, dass Kindern und Jugendlichen durch osteopathische Behandlungen geholfen werden kann, wobei es zu einer Verminderung der Häufigkeit, der Intensität und der Dauer der Migräne-Attacken kommen kann. Bereits nach etwa drei Behandlungen konnten betroffene Kinder und Jugendliche eine deutliche Linderung der Symptome verspüren. Das gute an der Osteopathie ist, dass die Patienten vollkommen ohne Nebenwirkungen behandelt werden können. Darüber hinaus kann sogar eine Behebung der Ursachen erfolgen, so dass der Patient auch auf lange Sicht weniger Probleme hat.

Migräne-Therapie durch Osteopathie

Der Osteopath wertet zuerst medizinische Befunde aus und führt eine ausführliche Anamnese durch. In der Osteopathie wird der menschliche Körper als Einheit gesehen, und nicht nur einzelne Organe behandelt. Da alle Strukturen des menschlichen Organismus irgendwie miteinander verbunden sind, muss die Ursache nicht zwangsläufig an der schmerzenden Stelle zu finden sein.

Der Körper wird systematisch abgetastet, die Behandlung erfolgt nur mit Hilfe der Hände. Während einer Studie wurden Patienten zwischen acht und fünfzehn Jahren viermal osteopathisch behandelt, und fühlten sich sogar noch ein halbes Jahr danach wesentlich besser, einige erfreuten sich sogar an vollkommener Beschwerdefreiheit.

+2
hilfreich

Preis inkl. MwSt - Verkauf über Amazon.de | Variantenpreise können abweichen
Versandkosten gemäß Auszeichnung am Produkt

Bewertung: 5.0 - 2 Stimmen (1-5)
iStockphoto | ThinkstockFoto

Meine Meinung

Autor

Über Stephan Schmied

Stephan Schmied ist seit 2005 Physiotherapeut und hat sich als Manualtherapeut im Fachbereich Orthopädie spezialisiert.

Als Betreiber von Physiowissen.de ist er stets an allen Innovationen im Bereich Physiotherapie sowie Gesundheit und Gesundheitsmanagement interessiert.
claudiamc bei Physiowissen
Kommentar von claudiamc
23.03.2011 11:00

Den Artikel kann ich nur bestätigen Unser Sohn hatte Probleme mit migräneartigen Kopfschmerzen. Die Schulmediziener haben ihm dann die gängigen Medikamente verschrieben Damit wollten wir uns aber nicht abfinden und so haben wir es mal bei einem Osteopathen in Köln versucht http://www.waider-osteopathie.de . Und siehe da, er hat das in den Griff bekommen. Die Kopfschmerzen waren eigentlich am Ende nur ein Symptom und das Problem lag an einer anderen Stelle. Das nennt man dann osteopathische Ketten. Super spannendes Thema.

Physiotherapie Forum aktuell: