akeem

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  1. Hallo Ihr beiden, vielen lieben Dank. Mit dem Kieser Training hatte ich eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht, zumindest hatte ich die letzten Jahre keinerlei Schmerzen oder größere Verspannungen. An Verspannungen von Nacken oder Kaumuskulatur kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Aber diese Übung zur Halsbeugung ist bestimmt nicht so ungefährlich, das weiß ich leider erst heute. Es kann natürlich Zufall sein. Aber dass ich Ende März mit solch einer Übung anfange (und leider auch ziemlich schnell das Gewicht gesteigert habe, blödsinnigerweise in Richtung Maximalkraft) und dann ab Mai in dieser Region starke Probleme bekomme, spricht aus meiner Sicht schon für irgendeinen Zusammenhang. Vielen Dank auch für Eure Tipps zur Entspannung. Am meisten belastet momentan dieses ständige Rauschen im linken Ohr. Wenn es besonders laut ist, kann ich es durchaus positiv etwas beeinflussen, wenn ich mit einer Blackroll am Hinterkopf, direkt unterhalb des Schädels drücke. Es geht aber davon nicht ganz weg, es wird nur leiser. Aber immerhin kann ich es lokalisieren. Dass ich so etwas (genauso wie das Klingeln im Ohr, wenn ich auf Höhe des Atlas-Querfortsatzes drücke) besser keinem Arzt mehr erzähle, habe ich inzwischen auch gelernt. Die können damit nichts anfangen und schauen einen mit einem vielsagenden Blick an... Ich hatte schon zwei, drei Besuche bei Heilpraktikern, die auf ihrer Homepage ausloben, dass sie sich mit dem Atlas auskennen, das war dann aber doch eher theoretischer Natur. Vielleicht sollte ich doch einen "richtigen" Atlastherapeuten aufsuchen. LG Claus
  2. Hallo zusammen, Ende Mai bekam ich plötzlich einen Dauerschwindel und ein leichtes Rauschen im linken Ohr. Über den Hausarzt und HNO-Arzt kam ich in die Krankenhaus Notaufnahme und wurde für fünf Tage stationär aufgenommen. Neurologisch (CT Kopf, CT Angiographie Hals, MRT Kopf) wurde nichts gefunden, auch die weiteren HNO-Untersuchungen waren ohne Befund („Nein, Schwindel kann nicht von der HWS kommen“, bekam ich als Antwort auf meine entsprechende Frage). Damals fiel mir schon auf, dass ich meinen Kopf nicht ganz nach links drehen kann, das ist auch heute noch so. In den folgenden Wochen kamen Verspannungen im Nacken hinzu, das Rauschen im Ohr (links) wurde immer stärker, der Schwindel hingegen besser. Hinzu kamen Spannungskopfschmerzen, leichte Taubheitsgefühle in den Fingern und im Sommer dann noch massive Schlafstörungen. Insbesondere der Tinnitus wurde zunehmend belastend. Wenn ich auf der linken Kopfseite ungefähr an der Stelle drücke, wo sich der Querfortsatz des Atlas befindet, dann „klingelt“ es im Ohr. Für mich ist dort, in dieser Region, der Auslöser für meinen Tinnitus. Vielleicht täusche ich mich aber auch. Seit einigen Wochen sind auch noch Verspannungen im Kiefer hinzugekommen, dort hatte ich zuvor noch nie Probleme gehabt. Der Orthopäde hat ein MRT von der HWS veranlasst, dabei wurden Protrusionen (HWK 4/5, HWK 5/6 und HWK 6/7) sowie Spondylose und Osteochondrose festgestellt. Der Orthopäde hat mich dann mit der Diagnose HWS-Syndrom und Blockade Kopfgelenke zu Physiotherapie und Osteopahie geschickt. Der einzige Erfolg aus diesen Terminen war, dass die Verspannungen im Nacken etwas besser wurden. Ein HNO Arzt hatte den Verdacht, dass die Beschwerden aus dem Bereich der Kopfgelenke (insbesondere Atlas) kommen könnten und eine DVT-Aufnahme anfertigen lassen. Dort kann man gut erkennen, dass der Atlas (nach rechts?) verschoben, in Rotation und gekippt ist. Eine weiterer Orthopäde konnte das auch ertasten. Aber wirklich helfen konnte er mir auch nicht. Außer, dass ich ein Gefühl habe, woher meine Beschwerden herkommen könnten. Ich mache seit 7 Jahren Kieser Training, Ende März hatte ich erstmals eine neue Übung gemacht: Kopf gegen Widerstand, Halsbeugung nach vorne (Übung G4). Begonnen hatte ich mich 26 Pfund, zuletzt war ich bei 40 Pfund. Inzwischen habe ich gelernt, dass bei dieser Übung unter anderem auch der M. longus colli angespannt wird, der ja auch am Atlas ansetzt. Ich habe den ganz schweren Verdacht, dass diese Übung, bei der ich wahrscheinlich viel zu schnell die Gewichte gesteigert hatte, zumindest der Auslöser meiner Beschwerden sein könnte. Inzwischen gehe ich dort nicht mehr hin. Es haben in den vergangenen Wochen und Monaten so viele unterschiedliche Menschen (Osteopathen, Physiotherapeuten, Chiropraktiket, Orthopäden) an meinem Kopf und Nacken herumgedrückt, aber nichts hat geholfen. Und jetzt fangen die Ärzt auch so langsam an, mich nicht mehr ernst zu nehmen oder versuchen mich davon zu überzeugen, dass ich mich damit abfinden müsse. Und das ist umso frustrierender. Hat von Euch vielleicht jemand einen Tipp für mich? LG Claus