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JanPT

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Beiträge erstellt von JanPT

  1. Darum ist die Anamnese so wichtig.
    Weil die Patienten kommen da nicht von selbst drauf und dieses aus der Nase ziehen kann manchmal echt ermüdent sein.
    Na immerhin haste jetzt eine gute Anlaufstelle und hast wohl erstmal genug zu tun.
    Soll mal ruhig seinen Sport weiter machen, eben Belastung runternehmen.

    Hatte selbst sehr starke Probleme mit meinem levator scapulea - ging ewig nicht weg, bin anfangs auch nicht zum Sport.
    Nachdem es aber immer schlimmer wurde, mit nem Theraband fleißig gearbeitet und anschließendes kontrolliertes Training und die Symptomatik ist fast verschwunden.

    Ein angespannter Muskel kann danach eben vel besser entspannen :)

    LG
     

  2. Haha, Danke Gianni!
    VLC Player neu installiert und schon sehe ich das ganze auch :)
    Aber auch nur am PC - Online kann ich es nach wie vor nicht sehen.

    Wie sieht es denn mit seinen Faszien aus? Könnte da einige Verklebungen erahnen.
    Linke Seite scheint deutlich "fester" zu sein.

  3. vor 3 Stunden schrieb IvoM:

    Auch aus der Sicht des Patienten ist mir die Arbeit eines Physiotherapeuten durch kleinere Sportverletzungen.

    Da fehlt irgendwie ein Adjektiv.

    Finde ich beides sehr schön geschrieben.
    Im Endeffekt zahlst du die Ausbildung, für meine derzeitige Ausbildungstätte, wo ich den Physiotherapeuten beende, habe ich nicht mal eine Bewerbung geschrieben - nur eine E-Mail an die Schulleitung - ein wenig Mailkontakt und schwups war ich zum Gespräch eingeladen.
    Ist aber auch eine etwas kompliziertere Geschichte.
    Ich will damit nur sagen, da du zahlst, ist es denen doch relativ egal.
    Die Spreu vom Weizen wird eh im Bewerbungsverfahren getrennt und im ersten Ausbildungsjahr.
    Daher mach dich nicht verrückt.
    Schlaf ne Nacht über den Text und dann sollte das passen.

    Dein Schritt gefällt mir, mir geht es genauso, die Arbeit macht Spaß und du kannst den ganzen Tag in bequemer Kleidung rumlaufen !!!
    :P

    Viel Erfolg in deiner Laufbahn als Therapeut!

  4. Hallo

    Also ich will mein Leben lang weiter medizinisch arbeiten und da guckt man sich ja doch gern nochmal was an.
    Du lernst ja nicht nur Knochen, sondern auch Muskeln, Gelenke, Bewegungen und wohin sich welcher Knochen dabei bewegt.
    Ja, wenn du die Muskeln mit Faden nachlegst - wird meist auch die Funktion von manchen verwrungenen Muskeln deutlicher.
    Ist natürlich jedem selbst überlassen wie er am besten lernen kann.

    LG

  5. Bei uns wird ein "Kurs" angeboten, wo du mit einem Dozenten alles besprichst - damit die auch eine Idee haben was dein Kenntnisstand ist.
    Ist auch von Schule zu Schule unterschiedlich was geprüft wird.
    Ich hab das am eigenen Leib erfahren, die eine Schule hatte die Standarts, die neue ganz andere.
    Wenn du das Grundlagenwissen hast, sollte das ausreichen - du musst dich gut verständigen können, dem Patienten sagen was Phase ist und was nun geschieht.
    Musst Dinge erklären können - sollst deine Arbeit aus Polen einfach präsentieren.
    So ist das, was ich dazu noch im Kopf habe.

    LG

    und viel Erfolg

  6. Guten Abend,

    freut mich wenn ich helfen konnte.
    Die Bandage ist im Endeffekt dafür da, von extern Stabilität zu gewährleisten.
    Das nicht so praktische daran ist allerdings, dass die Muskeln weniger zu tun haben - weil ja Stabilität gegeben ist.
    Diese würde ich einfach dabei haben, wenn du merkst, es wird wieder unangenehm, Bandage drum und nach einer Möglichkeit des ausruhens suchen.
    Dann direkt gleich mal hoch hinsetzen und Unterschenkel baumeln lassen - damit der Knorpel direkt entlastet wird.
    Die Übungen würde ich auch immer so einbauen, dass du danach kurz ruhen kannst, damit die belasteten Strukturen ebenfalls entlasten können und du nicht direkt danach dich hinkniest und los gehts :D

    LG

  7. Da gibts hier schon haufenweise threads zu dem thema, einfach mal suchen.
    Jeder hat da seine Lernstrategie - zum Ende der Ausbildung wirst du die meisten eh können, du wiederholst sie sooft - dass man die meisten garnicht mehr vergessen kann.
    Ich finde es gut mir vorzustellen wo der Muskel entlangläuft und mir daher die Funktion zu erschließen.
    Ein Skelett daheim zu haben erleichtert es ordentlich.
    Guck welche Muskeln für welche Funktion da sind und warum? Erschließ dir selbst warum was so ist

    In solchen Zwischenprüfungen will man ja nur ehen auf welchem Stand ihr seid, mach dir nicht zu verrückt.
     

    Ich wünsche dir viel erfolg.

    LG

    • Like 1
  8. Hallöchen,

    habe mir mal gedacht, wenn hier keiner was dazu schreibt - was hier los ist.
    Erstmal finde ich deinen Beruf cool - gibt immer super schöne Aufnahmen, wenn man dafür ein Händchen hat - kommts echt gut rüber.
    Doof allerdings, dass du Schmerzen hast.
    Die Haltung die du fürs filmen einnimmst, kann ich mir vorstellen.
    Aus dem Stand nach unten, irgendwann kommen die Fersen mit nach oben und so kannst du dann ne Zeit lang hocken.
    Problematisch ist allerdings nur, dass sich das Knie in einem sehr unnatürlich spitzen Winkel steht und die Belastung dort enorm hoch ist.
    An sich, müsstest du wahrscheinlich nur das richtige Hocken, wie beim Kleinkind erlernen und hättest weniger Probleme.
    Das Problem an der Sache ist nur, unser Körper hat schon bisschen was durchgemacht und kann dadurch nicht mehr so beweglich sein.
    Da könnte man mit Dehnung an das Problem ran - das würde ich dann tun, wenn es gerade keine akute Entzündung im Knie gibt, keine Schwellung und kein Druckschmerz, keine Übermäßige Wärme...

    Du könntest auch einfach die Haltung vermeiden und das ganze vielleicht im sitzen ausführen?
    Da muss man dann einen Kompromiss finden.

    Muskelaufbau...hmmm klar, kann man machen.
    Wäre allerdings nicht mein erster Anlaufpunkt.
    Mir wäre Stabilität im Knie erstmal wichtiger, klar gibts dafür die großen Muskeln die man aufbauen kann, aber auch allerhand kleine.
    Die werden aktiv wenn du arbeiten musst, nicht umzufallen.
    Man könnte anfangen, barfuß im Gras zu laufen, wenn das gut klappt, am Strand im feinen Sand etc.
    Je wackliger es unter dir ist, desto mehr muss dein Körper gegenarbeiten.
    Achte immer darauf, dass du nicht gegen den Schmerz arbeitest.  Und aufpassen dass du nicht umknickst und das Problem schlimmer machst als es ist.

    Wenn du jetzt nur kurzfristig Ruhe reinbringen möchtest, kann ich dir empfehlen dich auf eine Erhöhte Fläche setzen (Küchentisch bietet sich meist dafür an.) Setzt dich drauf, lässt die Beine baumeln und pendelst sie einfach locker unter dir hin und her.
    Erstmal hast du die Schwerkraft die deine Unterschenkel etwas ziehen + die Fliehkräfte beim Pendeln.
    Damit entlastest du die Menisken.
    Ein Knorpel wird nur durch Druck und Zugbelastung ernährt, das ist wie ein Schwamm.
    Drückst du drauf, geht alles raus - lässt du den Druck weg, saugt er sich wieder auf. So funktioniert auch dein Knorpel.
    Daher wäre entspanntest spazieren gehen oder lockeres Radfahren auch eine gute Sache.

    Am wichtigsten ist, höre auf deinen Körper.
    Er sagt dir schon was richtig und was falsch ist. Würde keine großen Beinübungen machen, mit Eigengewicht vielleicht gerade so noch.
    Wäre mir die Belastung auf das Knie erstmal zu hoch.
    Aber wie eben gesagt, immer so, wie es sich gut anfühlt.

    Wenns mal wieder anschwillt und heiß wird, würde ich dir raten: Kühlen!
    Nicht eiskalt, sonst frierst du dir noch was ein und durch reflektorisches Arbeiten der Gefäße wirds danach schlimmer als vorher.
    Wenn du aber so ein Eispack umwickelst und dein Knie "abtupfst" sollte es auch erstmal besser werden,.
    Alter Hausfrauentrick ist auch Magerquarkwickel, einfach in ein Handtuch, ums Knie drum rum, zweites Handtuch drüber und einziehen lassen.

    Würde sobald du wieder in DE bist, einen Orthopäden aufsuchen und dir Physiotherapei verschreiben lassen.
    OP würde ich dann machen, wenns garnicht besser wird und ein zweites MRT eine Verschlechterung zeigt.

    So, das wars erstmal von mir.
    Gute Besserung
    LG
     

  9. Hallo,

    Ein Bodybuilding Herz hier zu sehen freut mich.
    Was mich nicht freut, dass du Schmerzen hast und dir anscheinend eine ordentliche Dysbalance antrainiert hast.
    Als erstes frage ich mich was du mit "vor knapp 5 Jahren wieder aufgehört" meinst.
    Aufgehört mit dem Hardcoretraining oder machst du jetzt garkeinen Sport mehr?
    Du solltest definiitv weiterhin Sport machen, weil - wenn du das 6 Jahre so extrem mitgemacht hast, kannst du da einfach so aufhören?
    Mir würde das Herz bluten nichtmehr ins Krafttraining gehen zu können.

    Wie du schon richtig bemerkt hast, solltest du die tiefe Muskulatur trainieren, viel mit Gleichgewichtsübungen arbeiten.
    Die Muskulatur zwischen den Schulterblättern solltest du trainieren um gegen deinen Rundrücken zu arbeiten.
    Die m. rhomboideus major + minor sind dafür die Hauptkandidaten.
    Diese kannst du mit einem Theraband trainieren - nimm beide Enden in die Hände, hebe deine Arme auf 90° nach vorn.
    Bringe etwas Zug auf das Theraband, versuch dann, deine Arme gestreckt nach außen/hinten zu ziehen - die Kraft sollte aus den "Schulterblättern" kommen, die du ebenfalls versuchst zusammen und nach unten zu ziehen.
    Dabei immer schön das Brustbein zur Decke heben.


    Was fast wichtiger mmn ist, ist deine Rotatorenmanschette - diese hält deinen Oberarmkopf dort, wo er sein sollte.
    Die Schulter ist unser mobilstes Gelenk, weil es nur muskulär gesichert ist - beanspruchst du es falsch, wird auch deine Schulter falsch laufen und auf früh oder lang bekommst du Probleme.
    Als Inspiration, nimmst du ein Theraband, nimmst beide Enden in die Hand, dass es leicht auf Zug ist.
    Winkelst den Unterarm auf 90° an und lässt die Ellenbogen die ganze Übung lang am Körper.
    Dann drehst du die UA nach außen.
    Versuch dabei deine Schulterblätter in die Gesäßtaschen zu stecken und dein Brustbein zu heben.
    Solltest du so 3x20wdh machen können.

    Ich würde vermuten, deine Brustmuskel sind auch gut verkürzt, daher vorher warm machen und 30-40sek 2x die Brustmuskeln zu dehnen.

    Such dafür ruhig bei Youtube und probier es aus.

     

    Solltest du die Übungen im stehen ausführen, versuche deine Knie minimal anzubeugen und deinen Bauch leicht anzuspannen, sonst neigst du gern dazu ins Hohlkreuz zu fallen und das wäre dem nicht wirklich zuträglich.


    Dies sind natürlich auch nur ein kleiner Teil von dem, was die Hauptbeschwerden lindern können.
    Ich denke, du solltest mal einen Orthopäden aufsuchen und dir KrankenGymnastik verschreiben lassen.
    Dann sprichst du alles mit deinem Therapeuten ab, der guckt sich alles an.

    Wenn du fragen hast, tipp es ruhig hier rein.

    Gute Besserung
    LG

     

    • Like 1
  10. Kann mich gianni nur zustimmen


    Würde mich um deine Füße hauptsächlich kümmern.
    Dir KG/MT verschreiben lassen - die Stabi des Fußes aufbauen und damit auch versuchen dich wieder richtig auszurichten.
    Wichtig ist, dass du diese Übungen dann auch zuhause machst.
    Bin eigentlich kein Fan von Einlagen (wenn sie nur stützen) haben aber ebenfalls ihre Berechtigung.
    Wenn du schon beim Therapeuten bist, kannst du das "richtige" stehen auch mal erfragen.
    Nicht die ganze Zeit parallel stehen, gern auch mal in Schrittstellung oder den vorderen Fuß auf eine Erhöhung abstellen.
    Wenn möglich auch etwas laufen.
    Zusätzlich wenn du aktuell viel sitzt, Übungen für Beckenmuskulatur - damit du auch wieder etwas mobiler wirst und das ausrichten nicht ganz so schwierig wird.
    Also Physiotherapie kann ich dir nur wärmstens empfehlen.

     

    lg

    • Like 1
  11. Grüß dich,

    ich kann deine Verzweiflung voll und ganz nachvollziehen.
    Möchte dir aber auch Mut machen, beiß dich weiter durch - vom aufgeben hat man noch nie etwas gewonnen.
    Wie das rein bürokratisch aussieht kann ich dir nicht weiter helfen - da gibt es ganz andere Experten in diesem Forum.
    Wenn du aber über das nötige Kleingeld verfügst, kannst du dir weiterhin Therapien kaufen.
    Das Problem ist ja nur die Verordnung und keine medizinische Problematik.
    Theoretisch könntest du in deiner Praxis dir einfach deine Therapieeinheiten selbst kaufen - die Diagnose steht ja nun schon seit Jahren.
    Der Therapeut kennt dich und weiß wie er mit dir arbeiten muss.
    Das mit dem Fitnessstudio ist ebenfalls eine gute Idee, du kannst ganz viel selbst machen.
    Ich würde sagen, hol dir einen wirklichen, gut ausgebildeten Physiotherapeut oder Personal Trainer mit ins Studio und lass dir dort regelmäßig etwas zeigen.
    Es gibt dir natürlich eine Sicherheit wenn immer jemand neben dir steht und dir helfen kann.
    Du musst allerdings auch ein Gefühl für deinen Körper zu bekommen, wissen ob sich eine Übung gut oder schlecht anfühlt.
    Wenn etwas unklar ist, hast du ja deinen Experten, wo du regelmäßig nachfragen kannst.

    Es gibt auch allerhand Berufsgruppen die sich auf Haltungsfehler spezialisiert haben.
    Osteopathen, Rolfer, Chiropraktiker etc.
    Jeder wird dir irgendwas sagen können was du ausprobieren kannst.
    Du bist jung, du kannst noch so allerhand erreichen. Verliere nur nie den Glauben an dich und deinen Körper!

    LG

    Jan

    • Like 1
  12. Nachdem ich mich nun auch durch alle Texte gekämpft habe, würde es mich brennend interessieren was nun rausgekommen ist?!

    Ist die Platte draußen? Geht es dir besser? Wie siehts mit der Bewegung und den Schmerzen aus?

    Denn so wie angegeben ist das ja kein Zustand und umso verständlicher, dass die Motivation nachlässt.

    Vielleicht hört man ja noch was.

    Ansonsten toi toi toi :)

     

    LG

    • Like 1
  13. Hey

    @annajue
    Ja, dieser Unterschied besteht bei mir genauso.
    Nur bei "100% Nein" gehe ich von 100% aus, also garkeine Therapie an Familienmitgliedern.
    Das sehe ich halt anders und habe es begründet.
    Da haben wir anscheinend aneinander vorbei geredet.

    In meine Praxis holen und behandeln, stehe ich auch garnicht.
    Ist genauso bei Freunden und Bekannten. Das ist mir einfach unangenehm.
    Da überweise ich gern an Kollegen. Eben aus dem Grund der Objektivität, die dann nicht mehr so gegeben ist.
    Mal ein Tape, Tipps und Tricks im Alltag, gebe ich auch ungefragt.
    Wenns aber an eine komplette Behandlung geht, gebe ich dir da auch recht.
    Ich würde meinen dein "power balance" wäre in deutsch - Therapeuten/ Patienten Beziehung?!

    Werde mir den Bericht nachher mal in Ruhe durchlesen .

     

    MFG

    Jan
     

  14. vor 11 Stunden schrieb annajule:

    Interessant - ich bin 100%ig auf der "Nein" Seite.

    Bei uns raet der Berufsverband eindeutig davon ab. Ich habe mal die Stellungnahme angehaengt - wenn dein Englisch nicht gut genug ist, sag bitte Bescheid - ich helfe gern mit der Uebersetzung.

    Gruss,

    Anna

     

    Das kann ich z.B. nicht verstehen
    Wenn ein Familienmitglied totale Probleme hat, sehe ich doch nicht dabei zu?!
    Klar, wenn ich den Tag voll ausgelastet bin, werde ich dann am Abend nicht noch mit einer großen Behandlung anfangen.
    Aber Tipps geben sollte doch wohl immer drin sein - oder am Wochenende, wenn ich sehe wie sehr einer leidet. Dann sagen, ja warte mal 5 Wochen bis du einen PT Termin hast, wenn ich als Fachkraft direkt vor Ort bin? Breche ich mir da dann wirklich einen Zacken von der Krone ab, wenn ich mal 30min mich um meine Familie kümmere?
    Wenn jemand ankommt, seelische Probleme hat und einfach mal reden will, setz ich mich doch auch mit der Person hin.
    Ich hab den Beruf doch aus Empathie, in den meisten Fällen sicherlich auch wegen des Helfer-Syndroms erlernt. Dann dabei zusehen wie jemand leidet? Könnte ich nicht.
    Ich rede nicht von regelmäßigen Behandungen,  sondern im Akutfall einfach mal helfen.

    z.B. ein Tape ist schnell angelegt und wirkt langfristig.

    Kann leider nirgendwo eine Stellungnahme finden. Würde sie mir sehr gern durchlesen.
    Verstehe auch völlig, dass man nach einem langen Arbeitstag keine Lust hat das zuhause weiter zu führen.
    Aber das sollte auch nicht die Norm sein, sondern wenn was besonderes vorliegt.

    LG

    Jan

  15. Diese Frage habe ich damals meinem ehemaligen Schulleiter gefragt, weil er kein Verständnis dafür hatte, dass ich meine Familie behandle.
    Es kommt mir natürlich immer ganz darauf an, wieso behandelt werden soll.
    Wenn es nur so ein "Kannst du mich mal massieren, ist alles so verspannt" - da können sie in eine Praxis gehen und das bezahlen oder kümmern sich um eine Verordnung.
    Wenn es wie in meinem Fall ist, dass ein Familienmitglied chronisch krank ist und wirkliche Beschwerden hat, bin ich der letzte der "Nein" sagen kann.
    Ich habe diesen Beruf gelernt weil mich der Körper fasziniert und ich Menschen helfen möchte.
    Da steht die Familie an oberster Stelle und trotzdem wenn ich merke, da braucht man mehr Arbeit für, verweise ich sie auch zum Orthopäden und anschließend zu einer guten Praxis - denn sonst überarbeite ich mich nur und wird mir auch zuviel.
     

  16. Hm Ist ja Neuropraktikum - also würde ich darauf eingehen, was sie vorher konnte wieder mit ihr zu beüben.
    Vermittel ihr was sie darf und was nicht
    Beübe mit ihr den Transfer in den Sitz - Stand - Gang
    Frage sie, was sie möchte und was sie vorher konnte.
    Wenn dir das zuviel alles ist, bitte deinen Anleiter mit dir hinzugehen, das haben wir auch immer gemacht.
    Kannst auch ein paar Spannungsaufgaben geben, um die Schmerzen zu lindern und die Resorbtion zu fördern.
    Geh deine Befundsachen durch, da musst du es auch anwenden, dich fragen ob und wie es möglich ist und so lernst du.
    Es ist schon verdammt spät. mehr fällt mir atok auch nicht ein - da werden die Kollegen hier sicher noch einiges beisteuern können.

    Wünsche maximalen Erfolg und halte uns auf dem laufenden :)

     

    LG
     

    • Like 1
  17. Herzlichen Glückwunsch erstmal!

    Schöne Informationen von Gianni! Da würde ich mich auch orientieren.
    Wenn du ein Gebiet hast, was dich sehr interessiert guck mal nach was es in deiner Umgebung für Einrichtungen dafür gibt.
    Die Welt der Physiotherapie ist schier unendlich.
    Wenn du aber erstmal arbeiten willst und überlegen, würde ich sagen - bewirb dich wo du willst, es herrscht akuter Fachkräftemangel - da wirst du schon irgendwo unter kommen, hast andere Therapeuten um dich herum wo du auch mal durchschnuppern kannst, was die an Erfahrungen und Ideen für weitere Arbeitsmöglichkeiten haben.

     

    Ich wünsche dir gutes Gelingen.

    • Danke 1
  18. Was ich mir vorstellen könnte, wenn du solange mit Einlagen gelaufen bist - ist dein Fußgewölbe atrophiert/abgebaut.
    Solltest mal ein paar Fußübungen machen, ich mag z.B. wenn du deine Zehen versuchst außeinander zu spreizen
    Das kannst du kombinieren indem du versuchst mit den Zehen etwas aufzuheben bsp ein Handtuch und es zusammen zu falten.
    Dadurch kräftigst du die beiden Gewölbe - wenn du es im Stand machst, sorgst du gleichzeitig für eine erhöhte Stabilität vorallem im Sprunggelenk.
    Wenn beim Haus das Fundament schlecht ist, steht auch alles schief und krumm.
    Dadurch, dass du barfuß joggst - könntest dir damit auch einen Gefallen getan haben und das den Fuß kräftig gehalten haben.
    Da würde mich dann dein Laufstil interessieren - wenn du da was geändert hast, ändert sich auch die Kraftauswirkung auf den gesamten Körper der die "Stöße" abfangen muss.
    Was eben zu den Knien und zur LWS ziehen kann und dort Probleme verursacht.

    • Like 1
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