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    Masterstudium: MSc Manuelle Therapie

    Das Wintersemester 2011/2012 bringt einen neuen Masterstudiengang in die Universitäten, der bei vielen Physiotherapeuten Interesse wecken wird. Die Rede ist vom "Master of Science in Manual Therapy" (OMT), einer Weiterbildung auf Hochschulniveau für Manualtherapeuten. Die Einführung dieses Studiengangs verspricht bessere berufliche Chancen für Therapeuten, aber auch eine Weiterbildungsmöglichkeit auf hohem wissenschaftlichem Bildungsstand. Außerdem begünstigt dieser Masterstudiengang die voranschreitende Akademisierung im Fachgebiet der Manuellen Therapie und richtet sich an Physiotherapeuten, die bereits einen Bachelor-Studiengang absolviert haben oder über ein Diplom verfügen. Mit dieser Akademisierung strebt man eine Ausbildung nach den Standards der Federation of Orthopaedic Manipulative Physical Therapists (IFOMPT) an und arbeitet daher in Kooperation mit internationalen Hochschulen und Dozenten.

    Voraussetzungen für Studium "MSc Manual Therapy"

    Vorraussetzung für die Zulassung zu diesem Studiengang ist eine abgeschlossene, staatlich anerkannte Ausbildung zum Physiotherapeuten oder auch ein überdurchschnittlicher Bachelorabschluss in einem gesundheitsbezogenen Fach. Des Weiteren ist die Vorlage eines Motivationsschreibens Pflicht. Hinzu gehören auch Englischkenntnisse, auf der Niveaustufe von mindestes A2 (also zur grundlegender Verständigung), zu den Zugangsvoraussetzungen. Der Masterstudiengang Manuelle Therapie wird grundlegend in drei Phasen gegliedert, die sieben Semester umfassen, wobei im letzten Semester normalerweise die Masterarbeit verfasst wird. Die Kosten für den Masterstudiengang betragen 1950€ pro Semester. Die erste Phase dieses Hochschulstudiums konzentriert sich auf den Erwerb grundlegender Kenntnisse im Bereich der Manuellen Therapie und des wissenschaftlichen Arbeitens. In Phase 2, welche das 3.-6. Semester umfasst, steht das Erlangen spezifischer Kenntnisse der Manual Therapie im Vordergrund, aber auch das Erlernen besonderer Behandlungs- und Führungsstrategien. Die letzte Phase ist mit dem 7. und gleichzeitig letzen Semester erreicht und dreht sich hauptsächlich um die Masterarbeit. Hierfür wird ein wissenschaftliches Forschungsprojekt veranlasst, auf das in der Masterarbeit Bezug genommen wird. Dieses ist ebenso in internationaler Kooperation, an einer der Partnerhochschulen in Chile, Spanien oder Australien möglich.

    Überblick über die Semester

    Das erste Semester richtet seinen Blickpunkt auf die wissenschaftlichen Fachgebiete der Anatomie, Physiologie und Biomechanik. Hier stehen Untersuchungsverfahren, sowie Behandlungstechniken der Lendenwirbelsäule und der unteren Extremitäten im Mittelpunkt. Das erste Semester bezieht sich auch auf Methoden und Statistiken. Im zweiten Semester ist das Gesundheitsmanagement von Bedeutung, aber auch die Behandlung der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und der oberen Extremitäten. Pathologie, Differenzialdiagnosen, aber auch die Therapiemethoden der unteren Extremitäten und der Lendenwirbelsäule sind Kernbestandteile des dritten Semesters. Behandlungstechniken der Brustwirbelsäule, der oberen Extremitäten, aber auch der Halswirbelsäule spielen im 4. Semester dieses Studienganges erneut eine Rolle. Hier wird auch ein erstes klinisches Praktikum absolviert. Ziel des 5. Semesters des Masterstudiengangs ist das Vermitteln von Kenntnissen im Bereich der Pathologie und Differenzialdiagnose, des intrigiertem Neuromuskuloskelettales Assessment und Management und hinzu weiterer Methodik und Statistik. Mit dem Erlernen von Kenntnissen im Bereich der Ethik, Sammeln praktischer Erfahrungen, aufgrund eines erneuten Praktikums, aber auch mit der Wissensvermittlung in der Motorrehabilitaiton und Reeducation beschäftigen sich Absolventen im sechsten Studiensemester. Das letzte Semester für den "Master of Science in Manual Therapy" umfasst ausschließlich das Forschungsprojekt, sowie das Erstellen der Masterarbeit anhand dessen. Beim Erfolg dieser ist der akademische Titel des "Master of Science in Manual Therapy" die Belohnung, sowie eine Karriere auf internationaler Ebene und hohem Niveau.



    Rückmeldungen von Benutzern

    Recommended Comments

    hmm, jetzt soll man manuelle auch noch studieren.
    Da würde ich dann aber gleich osteopath studieren, wo man mit sicherheit mehr nutzen daraus zieht. Denn mt ist ja nichts anderes als der parietale teil der osteopathie. Wer also vorhat mt zu studieren den würde ich raten gleich den osteo zu machen. Auserdem sind die heutigen Mt-ausbildungen auf einem sehr hohen standard. Wieso also noch studieren, deshalb wird man nicht besser, man hat nur etwas in der hand wo man angeben kann und sich über denen stellt die normal mt gemacht haben. Noch mehr techniken, noch mehr biomechanische details. ich denke das muß nicht sein. Und warum soll man da mehr berufliche zukunft haben. Wird man dadurch ein besserer Therapeut? ich glaube nicht. Als osteo hingegen erkennt man noch weitere zusammenhänge. Aber mt studieren? Vieles wo oben im text steht wird auch schon von mt. schulen vermittelt

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    Steffi sagt:
    ehrlich gesagt hab ich ab dem abschnitt mit den kosten nicht mehr weitergelesen. wer sich das leisten kann, macht das studium wohl nur zum spaß

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    Beim Erfolg dieser ist der akademische Titel des "Master of Science in Manual Therapy" die Belohnung

    Es handelt sich hier nicht um einen akademischen "Titel" sondern um einen "Grad"

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    Als ich mir die Kosten ansah musste ich auch nur noch schlucken.
    Wer bisher dachte Fobis sind teuer, der hat sich wohl geirrt.
    Für die Summe kann man sich ja locker 10 hochrangige Fortbildungen leisten...

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    Hallo!
    Ist denn dieser Master tatsächlich vergleichbar mit z.b. holländischen Mastern? oder wird hier auch nur mobilisiert wie in der Fortbildung, oder lernt man auch das manipulieren und kann das dann auch höher abrechnen mit den Krankenkassen?
    vielen Dank!

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