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    Schlaganfallpatienten werden immer jünger

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    Wer denkt einen Schlaganfall trifft nur ältere Menschen, der irrt. Immer häufiger sind Jüngere betroffen. Das Risiko eines Schlaganfalls ist zwar ab dem 60. Lebensjahr deutlich erhöht, doch etwa 10 Prozent aller Schlaganfälle sind 15 - 40 jährige. Somit ist es für auch für junge Menschen sinnvoll, sich mit den Ursachen und Risikofaktoren eines Schlaganfalls auseinander zu setzen, und diesem vorzubeugen.

    Was ist ein Apoplex (Schlaganfall)

     

    Ein Schlaganfall, in der Fachsprache Apoplex, verursacht eine Minderdurchblutung des Gehirns. Ursache kann die Verstopfung eines Gefäßes sein und das davon versorgte Hirnareal wird dadurch nicht mehr ausreichend durchblutet. Man nennt dies einen ischämischen Apoplex. Thrombosen, Blutgerinnsel, sind häufig der Auslöser. Der Zweite Auslöser ist eine Gefäßruptur im Gehirn, sodass Blut in das umgebende Gehirn eintritt. Dies nennt man einen hämorrhagischen Apoplex. 85% aller Schlaganfälle sind auf eine Ischämie zurückzuführen.

    Auswirkungen und Risikofaktoren

    Die Auswirkungen eines Apoplexes hängen zum einen von der Dauer der Minderdurchblutung ab, zum anderen davon welches Gebiet im Gehirn betroffen ist. Zudem zählt ein Schlaganfall weltweit zu der zweit häufigsten Todesursache. Um diesem schon früh zu begegnen, sollte man die Risikofaktoren kennen, und diesen vorbeugen. Erbliche Veranlagungen steigern das Risiko, besonders wenn ein Elternteil schon einen Schlaganfall erlitten hat. Bluthochdruck, Diabetes und hohe Cholesterinwerte schädigen die Arterien, und können daher einen Schlaganfall verursachen. Notfalls muss mit Medikamenten eingestellt werden, um die Werte zu normalisieren, und ein Schlaganfallrisiko verringern. Bei jungen Frauen, die mit der Pille verhüten und rauchen, besteht zudem eine deutlich erhöhte Thrombosegefahr.

    Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung mindern das Risiko noch weiter. Wer schon zu einer Risikogruppe zählt sollte auf keinen Fall rauchen und Alkohol nur in Maßen trinken. Wichtig ist es auf mögliche Symptome eines Schlaganfalls genau zu achten, und umgehend einen Arzt aufzusuchen, damit die Schädigungen gering bleiben.

    Vorzeichen und Symptome für einen Apoplex

     

    Oft kommt ein Schlaganfall nicht unvermittelt, sondern kündigt sich an. Es kommt zu kleinen Durchblutungsstörungen des Gehirns, die wenige Minuten bis zu 24 Stunden dauern. Die Symptome sind die gleichen wie die eines Schlaganfalls. Es kann zu einem Taubheitsgefühl in Armen, Beinen oder Zunge kommen. Bei unvermittelt auftretenden Sprachstörungen, Sehstörungen, Schwindel oder Hörverlust ist es wichtig. dies ernst zu nehmen, und auf jeden Fall einen Spezialisten zu konsultieren. Typische Anzeichen sind auch unerträgliche plötzlich einsetzende Kopfschmerzen. Daher sind regelmäßige, frühzeitige Untersuchungen wichtig, die ein mögliches Risiko erkennen, und man kann dann möglicherweise schon rechtzeitig einem Schlaganfall vorbeugen.

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