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    PhysioWissen

    Was macht Obst eigentlich so gesund?

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    Jedes Kind weiß, dass Obst und Gemüse sehr gesund sind, doch das liegt längst nicht nur an den Vitaminen, die in großer Menge darin stecken. Forscher haben nun versucht herauszufinden, was genau für die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst und Gemüse verantwortlich ist. Vor allem den Apfel hat man bei diesen Untersuchungen genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass er eine ganze Menge sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Diese scheinen sich besonders in der Krebsvorsorge bezahlt zu machen, denn im Tierversuch konnte nachgewiesen werden, dass im Dünndarm Darmkrebsvorstufen reduziert werden konnten, und es scheint auch eine gute Waffe für die Vorbeugung von Lungenkrebs zu sein. In allen Pflanzen sind diese sekundären Pflanzenstoffe zu finden, dazu zählen zum Beispiel unter anderem Polyphenole, Flavonoide und Phytosterine. In der Natur sollen dieses Substanzen wahrscheinlich zum Schutz vor Umwelteinflüssen und Fraßfeinden dienen. Die sekundären Pflanzenstoffe können auch für die Farbe einer Pflanze verantwortlich sein, wie zum Beispiel bei den Heidel- und Himbeeren, den Karotten oder dem Spinat, bei den Zwiebeln sorgen sie dafür, dass uns beim Schneiden die Tränen kommen. Wenn man sich gesund ernährt, dann nimmt man täglich unzählige sekundäre Pflanzenstoffe über die Nahrung auf. Wissenschaftler konnten bisher auch nur einen geringen Teil dieser Stoffe erforschen, auf diesem Gebiet ist noch viel Arbeit notwendig, teilweise gab es bei den Untersuchungen auch einige Widersprüche, was die Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe angeht, auch hier ist weitere Forschung notwendig. Bereits in den vergangenen Jahren hatte man gehofft, dass man durch die Verabreichung einzelner dieser Stoffe Krankheitsrisiken mindern könnte, doch entsteht der positive Effekt wohl erst im Zusammenspiel mehrerer solcher Substanzen. Auch wenn vieles noch nicht geklärt ist, so wird auf jeden Fall weiterhin empfohlen, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Allerdings sollte man so häufig wie möglich die Schale an den Nahrungsmitteln belassen, da sich gerade direkt unter der Schale die höchste Konzentration an sekundären Pflanzenstoffen befindet.
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