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      Am 11.10.2014 fand in Frankfurt am Main eine Kundgebung des Bundes vereinter Therapeuten für Ärzte, Heilmittelerbringer sowie Patienten statt. Ab 10 Uhr trafen sich Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Studenten und Schüler, Ärzte und Patienten zusammen auf dem Römer, um gemeinsam zu demonstrieren. Insgesamt waren 350 aktive Demonstranten an der Veranstaltung beteiligt.
      Ziele der Demonstration
      Die zentralen Ziele bzw. Kernthemen des Bund vereinter Therapeuten sowie der Bewegung selbst waren zum einen eine angemessene Vergütung aller Therapeuten bundesweit, der Unterlass von Strafzahlungen für alle Ärzte sowie die Aufhebung der bürokratischen Verkomplizierungen des deutschen Rezeptformats. Die Demonstranten forderten jedoch auch die Ärztebudgets für Heilmittel abzuschaffen. Auch der Fachkräftemangel stellte ein Kernproblem der Demonstration dar.
      Der Demonstrationszug
      Die 350 versammelten Demonstranten zogen vom Römer über den Römerberg an der Paulskirche vorbei. Von hier ging der Zug über die Hauptwache bis hin zum Roßmarkt, auf dem von 11 Uhr bis 12:30 Uhr eine Kundgebung stattfand. Die Demonstranten fielen vor allem durch Pfeifen, Ratschen und Schlachtrufe wie „Auf geht’s Therapeuten, lasst Euch nicht ausbeuten!“ oder „Volksgesundheit schafft ihr nie, ohne unsre Therapie!“ auf. Auch mitgebrachte Banner wurden auf dem gesamten Zug in die Höhe gehalten und sorgten für viel Aufmerksamkeit.
      Die Kundgebung der Demonstration
      Auf der Kundgebung, die nach dem Demonstrationszug stattfand, wurden sämtliche Kernthemen des BvT behandelt. Einige wichtige Menschen der Demonstration, wie David Lopez, 1. Vorsitzender des Bund vereinter Therapeuten e.V., kamen zu Wort. Er betonte, dass man an einem Punkt angelangt sei, an dem alle Heilmittelerbringer sowie deren Vertreter zusammenhalten sollten. Er erklärte, dass es wichtig sei, Patienten, aber auch Ärzte zu informieren und die breite Masse über die derzeitige Situation aufzuklären, damit sich endlich etwas in Bewegung setzt. Lopez berichtete über die reale Lohnentwicklung in den letzten 10 Jahren, die bei den Therapeuten bei über minus 6% liegt, dabei werden diese Berufe in der Ausbildung nicht vergütet. Dieser Fakt wurde mit lautem Pfeifen der Menge kommentiert. Der 1. Vorsitzende führte den Demonstranten vor Augen, dass der Aufwand für den Administrationszweig der Krankenkassen fast zweifach so hoch sei wie die Ausgaben für alle Heilmittelerbringer insgesamt. Forderungen nach einer angemessenen Vergütung waren ebenfalls Teil der Kundgebung.
      Auch Dr. Roy Kühne, ein Mitglied im deutschen Bundestag und selbständiger Physiotherapeut, wurde bei der Kundgebung angehört. Er bestärkte die Anwesenden, zusammenzuhalten und gemeinsam vorzugehen, damit man für alle Heilmiitelerbringer etwas durchgesetzt werden kann". Dr. Kühne erzählte zum Thema "Entbürokratisierung/Retaxierung" von einer aktuellen Gesetzesvorlage , bei der geplant wird, dass die Software in Arztpraxen eine Rezeptausstellung nur noch nach den aktuellen Heilmittelverordungen garantieren soll.
      Weiteres Programm
      Eine musikalische Umrahmung der Veranstaltung bot die Band "Niteshift" mit der Frontfrau Natascha Grin, die mit der treffenden Auswahl der Lieder für eine tolle Stimmung sorgten. 
      Ein Kamerateam um Thorsten Breitbach der UNSMEDIA aus Köln, hat die Demonstration sowie die Kundgebung den ganzen Tag über begleitet und arbeitet aktuell daran, einen Film über die Veranstaltung zusammenstellen, der nach Fertigstellung auf der Homepage des BvT zu finden sein wird.
      Physiowissen Kommentar
      Wir freuen uns, dass es den BvT gibt, der sich für uns Physiotherapeuten einsetzt. Fakt ist aber auch, dass 350 noch viel zu wenige sind um in der Politik Aufsehen für uns zu erzeugen. 
      Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn wir Reaktionen aus Berlin zur Demonstration vermelden können.
      Copyright: BvT - Bund-vereinter-Therapeuten.de

    • Der Glaube daran, dass sich Vegetarier gesunder ernähren und eine höhere Lebenserwartung haben als Fleischesser, ist weit verbreitet. Besonders rotes Fleisch galt lange Zeit als Verursacher von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Eine Studie unter Leitung der University of Manchester widerlegte jedoch den Mythos, dass der Verzehr von Fleisch ungesund ist und Vegetarier tatsächlich länger leben. Von mehr als 180.000 Teilnehmern wurden die Ernährungsgewohnheiten und deren Folgen unter die Lupe genommen und das Ergebnis lieferte neue und sehr interessante Erkenntnisse.
      Fleisch oder Pflanze?  Die Ernährung auf dem Prüfstand
      Studien sprechen eine deutliche Sprache
      Die Manchester-Studie befasste sich in Einzelstudien mit der normalen Bevölkerung und einer streng gläubigen Gruppierung – den Sieben-Tage-Adventisten. Diese Religionsgruppe ist im Gegensatz zur normalen Bevölkerung für eine besonders gesunde Lebensweise mit einer vegetarischen Ernährung bekannt. Das Ergebnis der Studie liefert den Beweis: Zwischen der Normalbevölkerung – den Allesessern - und den Vegetariern gibt es rein statistisch gesehen keine Anhaltspunkte für koronare Herzkrankheiten und einer erhöhten Mortalitätsrate. Der unbedeutend geringe Anteil von gläubigen Menschen mit einer höheren Lebenserwartung ist nicht auf den Fleischverzicht, sondern eher auf den besonders religiösen und strengen Lebensstil zurückzuführen. Die Schlussfolgerung ist: Eine vegetarische Ernährung hat weder auf Hirndurchblutungsstörungen noch auf koronare Herzkrankheiten positive Auswirkungen.
      In einer zweiten internationalen Studie amerikanischer und deutscher Wissenschaftler wurde beobachtet, dass die Quellen der tierischen und pflanzlichen Proteine in der Nahrung überhaupt keine Auswirkungen auf koronare Herzkrankheiten haben. Das Ergebnis macht klar, dass zwischen den koronaren Herzkrankheiten und dem Nahrungseiweiß kein Zusammenhang besteht. Ganz gleich, woraus die Proteine bezogen wurden, der Körper verwertete das tierische Eiweiß aus der Milch und dem Fleisch genauso, wie die Proteine aus dem Gemüse und den Früchten.
      Vegetarier kontra Allesesser
      Dass eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse eine Art Schutz gegen Krebs bietet, hat sich ebenfalls nicht bestätigt. Das medizinische Fachmagazin „Cancer Con-trol“ berichtet über eine Studie, in deren Ergebnis zwischen dem Verzehr von Obst und Gemüse und der Erkrankung an Darmkrebs kein Zusammenhang besteht. Die Verbreitung dieser These wird mittlerweile als Propaganda der Vegetarierlobby angesehen.
      Was den Fleischkonsum betrifft, ist es wie so oft: Weniger ist auch hier mehr. Fleisch liefert neben hochwertigem Eiweiß viele Mineralstoffe und Vitamine. Der Verzehr von Geflügelfleisch überzeugte in den Studien, denn durch den hohen Eiweiß- und dem niedrigen Fettgehalt besteht kaum ein Risiko, an koronaren Herzkrankheiten zu erkranken. Es ist deshalb auch nicht sinnvoll, komplett auf Fleisch zu verzichten. Wer öfter mal fleischlose Tage in den Ernährungsplan einbaut, ist auf der sicheren Seite. Die Ergebnisse der Studien weisen sogar darauf hin, dass Vegetarier häufiger an psychischen Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen leiden.
      Physiowissen Kommentar: Natürlich ist solch eine Studie nicht das letzte und überzeugende Argument für oder gegen eine Ernährung. Hier sind sicher noch viel mehr Parameter und Lebensumstände zu beachten. In einem sind sich die Studien jedoch einig: Ausschlaggebend für die Lebenserwartung sind in hohem Maße Bewegung und körperliche sowie geistige Gesundheit. Und daran kann man arbeiten.
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    • Wer es „mit den Knochen hat“, sieht sich oft mehr oder minder schnell dem Gebrauch von Schmerzmitteln gegenüber. Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates oft die Physiotherapie eine lohnende Alternative zu Schmerzmitteln und Muskelentspannern darstellen kann.
      Schmerz aus physiologischer Sicht
      Betrachtet man Gelenks- und Rückenschmerzen aus physiologischer Sicht, so stehen hier fast immer Statik-Probleme, sowie muskuläre Ungleichgewichte in der Verantwortung, Schmerzen und auch Entzündungen zu verschlimmern oder gar erst zu erzeugen. Betrachtet man dies am Beispiel Rückenschmerz, so ist oft die Rumpfmuskulatur verkürzt oder überdehnt, was zu Fehlhaltungen führt. Diese Fehlhaltungen wiederum sorgen für unausgewogene Druckverhältnisse, vor allem im Nacken- und Lendenwirbelbereich, das für die Betroffenen leidvolle „Kreuz mit dem Kreuz“ beginnt.
      Statt nun eine Schmerztablette einzunehmen kann der Betroffene vom Physiotherapeuten bestimmte Dehnübungen erlernen, die den schmerzenden Bereich sofort entlasten. Die Muskeln, die sich zusammenziehen, um den oft in der Länge nicht stimmigen Gegenspielern entgegenzuarbeiten und die Körperstatik zu erhalten, werden gelockert, der Schmerz und auch der Druck auf die Wirbelsäule lässt nach.
      Harmonie erzeugt Schmerzfreiheit
      Bei den meisten Menschen sind die Muskeln in der linken und rechten Körperseite unterschiedlich stark ausgeprägt. Das kann soweit gehen, dass in einer Seite Muskeln regelrecht verkürzt sind. Hier die Harmonie wieder herzustellen, kostet sicherlich Zeit und konsequentes Training, doch kann auf diese Weise Gelenks- und Rückenschmerz wirksam und vor allem dauerhaft bekämpft werden. Auch bei Arthrose- oder Rheumapatienten ist eine enorme Verbesserung der Schmerzgeschichte möglich, wenn die das defekte Gelenk umgebenden Muskeln sinnvoll aufgebaut werden, und so das Gelenk erheblich entlasten können. Als Nebeneffekt kann auf diese Weise die Beweglichkeit des Patienten oft um Jahre länger erhalten werden, als das mit einer rein medikamentösen Schmerztherapie möglich wäre.
      Harmonie im Körper hat jedoch nicht nur mit statischen Fragen zu tun, auch der ungehinderte Durchfluss von Blut und Lymphflüssigkeit trägt dazu bei. Die Physiotherapie kennt viele durchflussfördernden Methoden, wie bestimmte Massagetechniken oder auch physikalische Anwendungen, wie Wärme, Kälte oder Reizstrombehandlungen. Stauungen von Lymph- und Gewebswasser üben zum Teil sehr schmerzhaften Druck auf Körperbereiche aus. Der Physiotherapeut kann unterstützende Maßnahmen ergreifen, damit diese Stauungen abfließen und der Körper lernt, die Flüssigkeitsbahnen wieder selbst zu regulieren. Entzündungsherde können schneller abgebaut werden und entsprechende physikalische Reize unterstützen Entspannung und Beruhigung des erkrankten Bereiches.
      Schmerzlindernde Physiotherapie ist Schutz für Patienten
      Es mag sicherlich richtig sein, dass der Schmerzpatient nicht ganz ohne Medikamente auskommt. Ebenso mag richtig sein, dass die medikamentöse Therapie scheinbar besser, weil schneller, wirkt. Doch auf Dauer gesehen kann ein großer Schmerzmittelverbrauch sich als äußerst nachteilig erweisen. Die Patienten brauchen immer höhere Dosen oder stärkere Präparate, Organe werden so gefährdet und auch das Risiko der Abhängigkeit oder des Medikamentenmissbrauchs steht im Raum. Eine konsequente physiotherapeutische Unterstützung hilft, den Medikamentenbedarf zu senken und so die organische Gesundheit des Patienten zu schützen.
      Ebenso darf der psychologische Aspekt nicht unterschätzt werden. Durch Training und Übung wird der Betroffene auch seelisch gestärkt. Er ist den Schmerzen nicht mehr ausgeliefert sondern kann ihnen aktiv etwas entgegensetzen. Der Gang zum Physiotherapeuten hält den Patienten in der aktiven Position und hilft ihm, nicht im so sooft beschriebenen,  „Schmerzgefängnis“ zu bleiben.
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    • Der Bund vereinter Therapeuten e.V. (BvT) um David Lopez, Thomas Etzmuß und Matthias Ullmann hat sich die Bundesweite Interessenvertretung aller medizinischen Heilberufe zum Ziel gesetzt. Insbesondere die berufspolitischen Interessen der Deutschen Masseure, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten sollen in der Öffentlichkeit vertreten werden.
      11.10.2014 - Demonstration der Therapeuten in Frankfurt/Main
      Den bestehenden Problemen und Missständen von uns Physiotherapeuten kann nur entgegengetreten werden, wenn die Öffentlichkeit informiert und mit ins Boot geholt wird. Erst, wenn jeder Patient weiß, unter welchen Rahmenbedingungen an seiner Gesundheit gearbeitet wird, besteht die Möglichkeit, dass sich etwas grundlegend ändert. Hierfür hat die Interessenvertretung am Samstag, dem 11.10.2014 von 10:30 bis 12:30 wird in Frankfurt eine Demonstration angesetzt, zu der alle Therapeuten (Praxisinhaber, genau wie Angestellte und Schüler) herzlich eingeladen sind. Darüber hinaus natürlich auch alle, die sich informieren und/oder uns unterstützen möchten. Besonders wurde darauf hingewiesen, dass man sich lautstark äußern möchte. Erlaubt ist also alles, was Aufmerksamkeit erzeugt (Trillerpfeifen, Banner, Plakate, ... ).
      Ziele der Demonstration
      Reelle Vergütung für reale Arbeit Ende des Bürokratiewahnsinns Ein Mitbestimmungsrecht im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) Abschaffung der Richtgrößen, Budgetierung und Regresse Zukunft sichern für Heilmittelerbringer und Patienten Alle, die mitmachen möchten, sollten sich daher um 10.30 Uhr am Römer in Frankfurt eintreffen, von wo aus der Umzug sich bis zum Roßmarkt bewegen wird. Alle Informationen könnt ihr natürlich auch direkt auf Facebook verfolgen: Bund vereinter Therapeuten bei Facebook
      Erfreulicherweise wird die Demonstration auch von ersten Vertretern der Politik mit getragen, so hat Herr Dr. Roy Kühne (MdB - CDU) sein Kommen angekündigt.
      Demoaufruf (Video)

      Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen stark machen
      Sieht man es einmal ganz nüchtern, sollten Aktionen wie diese von den Verbänden ausgehen – erwarten dies doch ihre (zahlenden) Mitglieder. Sinnvollerweise wurden die größten Verbände über die bevorstehende Demo auch informiert. Die Reaktionen fallen jedoch sehr unterschiedlich aus.
      So meldete sich der Bundesverband für Ergotherapeuten, der seine Mitglieder gern informiert, die Aktion unterstützt und noch einmal ausdrücklich darauf hinweist, dass eine Verdänderung nur bei gemeinsamen agieren aller Verbände möglich ist.
      Völlig anderer Meinung ist der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e.V., der die Forderungen wohl teilt, jedoch eine Demonstration für den falschen Weg hält und somit seine Mitglieder auch weder darüber informiert noch zu einer Teilnahme aufrufen wird. Hier wäre natürlich eine konkrete Aussage schön gewesen, wie man die Probleme stattdessen angehen möchte.
      Soweit der Webseite des Verbandes zu entnehmen ist, haben sich die Physiotherapie-Verbände mit Stellungnahmen vornehm zurück gehalten. Wir werden natürlich nachfragen, wie die darüber denken und dies hier veröffentlichen.
      Interview mit David Lopez – 1. Vorsitzender des BvT
      Hallo Herr Lopez. Können Sie uns kurz ein paar Worte über Sie und den Bund vereinter Therapeuten erzählen?
      Der BvT ist ein eingetragener Verein der sich für die Verbesserungen der Rahmenbedingungen aller Heilmittelerbringer (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Masseure und Podologen) einsetzt. Die Heilmittelerbringer werden im Gesundheitssystem gleichermaßen benachteiligt daher bietet der BvT als einzige Interessenvertretung in Deutschland eine Dachorganisation für alle Heilmittelerbringer.
       
      Wie sind Sie dazu gekommen einen Verein zu gründen? Gab es dafür einen besonderen Anlass?
      Die Gründung des BvT basiert vordergründig auf der Unzufriedenheit der berufspolitischen Rahmenbedingungen und der passiven Vorgehensweise der bestehenden Verbände. Im Vorfeld der Gründung haben wir Interviews mit den Geschäftsführern der drei größten Verbände der Physiotherapie geführt, hierbei wurde schnell deutlich, dass die Verbände im Großen und Ganzen mit ihrer Arbeit sehr zufrieden sind. Eine notwendige und richtungsweisende Kursänderung ist nicht zu erkennen gewesen. Daher haben wir uns entschlossen unabhängig einen Verein zu gründen der wachrüttelt und Politik und Kostenträger gleichermaßen mit den Problemen zu konfrontieren.
       
      Bei welchen Zielen sehen Sie für uns Therapeuten persönlich den dringendsten Handlungsbearf?
      Abkopplung der Vergütung an der Grundlohnsummenbindung welche seit Jahren eine negative Lohnentwicklung mitsichbringt, Abschaffung des ausufernden Bürokratiewahnsinns welcher bislang kostenlos durchgeführt werden muss und zu Lasten der Heilmittelerbringer und Patienten fällt, Mitbestimmungsrecht im gemeinsamen Bundesausschuß, Abschaffung der Richtgößen (Budget´s) der niedergelassenen Ärzte Wir Therapeuten müssen nach Jahren der Lethargie aktiv werden. Wir fordern alle Kollgen auf, mit uns zusammen laut zu werden. Es ist bereits kurz vor 12, der Fachkräftemangel in den Ballungszentren ist allgegenwertig und kaum noch aufzuhalten. Wir fordern auch diejenigen Kollegen die bereits in Verbänden Mitglied sind sich unseren Demonstrationen anzuschliessen, ebenso gehen wir auf die Verbände zu und bitten Sie gemeinsame Aktionen mit uns abzuhalten. Wir sind der Meinung, dass wir nur gemeinsam erfolgreich sein können und werden.
       
      Wie sind die Reaktionen auf die Demo? Mit wie vielen Personen rechnen Sie bei der Demo am Samstag in Frankfurt?
      Die Demo in Berlin war unsere erste Kundgebung. Hierzu haben wir lediglich über soziale Netzweke und in unserem persönlichen Umfeld aufgerufen. Dennoch war selbige sehr erfolgreich. Die Resonanz hieraus strahlt noch bis heute. Wir erhalten beinahe täglich Anfragen per Email oder Telefon bezüglich unserer Arbeit und Zielen. Wir haben in Berlin einen gewichtigen Partner und Verbündeten gewinnen können. Mitglied des Bundestages Herr Dr. Roy Kühne ist unserer Einladung nach Berlin gefolgt und hat unsere Infoveranstaltung aktiv mitgestaltet. Seitdem kämpft er u.a. mit uns Schulter an Schulter auf der politischen Bühne um unsere Forderungen an richitiger Stelle entsprechend zu transportieren. Er wird auch in Frankfurt dabei sein und sowol bei der Demonstration mitgehen als auch an der Infoveranstaltung einen Redebeitrag erhalten. Abzuschätzen wie viele Menschen unserer Einladung in Frankfurt folgen werden ist nur ganz schwer zu beziffern, Da sich aber bereits im Vorfeld namenhafte Medienvertreter wie die neue Frankfurter Presse und der Thieme Verlag angemeldet haben und viele Kollegen Ihr kommen zugesagt haben gehen wir davon aus, zahlreich vertreten zu sein.
       
      Unterstützung aus der Politik hat sich ja mit MdB Herr Dr. Roy Kühne angekündigt. Gibt es schon weitere Gesprächsangebote aus Berlin?
      Wir haben mit Herrn Dr. Kühne ein Sprachrohr in Berlin und somit einen Fuß in der Tür. Mittelfristig gibt es eine Menge Redebedarf an welchem das Bundesgesundheitsministerium nicht mehr vorbeikommt. Bedingt durch den Fachkräftemangel ist bereits jetzt keine flächendeckende Versorgung im Heilmittelbereich gesichert. Alleine diese Tatsache bringt die Politik in Zugzwang und hier stehen wir bereit um kontruktiv und zielorientiert Lösungen zu liefern und umzusetzen.
       
      Haben Sie weitere Demos oder Aktionen geplant? Wie geht es weiter?
      Selbstverständlich sind noch viele weiteren Aktionen geplant, wir stehen erst am Anfang und werden nicht kleinbei geben bis wir Veränderungen herbeigeführt haben. Wir werden in weiteren Städten Deutschlands Kundgebungen, Demonstrationen und Infoveranstaltungen abhalten. Wir werden auf Messen present sein, z.B. auf der Therapie in Leipzig. Man wird von uns hören, in Patientenkreisen, in der Ärzteschaft, in der Politik und bei den Kostenträgern.
      Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Zeit.
      Viel Glück und Erfolg für Samstag.

    • Endlich ist die 3. Auflage des Medical Fitness veröffentlicht, ein wichtiges Handbuch für alle Trainer, Physiotherapeuten und natürlich Patienten, die gezielte Übungen zur Stärkung bestimmter Muskelpartien benötigen.
      Das Buch setzt sich aus verschiedenen theoretischen Elementen und praktischen Übungsanweisungen zusammen, welche ausführlich erklärt und übersichtlich dargestellt werden. Vor allem soll dem Leser genaues Wissen über anatomische und physiologische Zusammenhänge vermittelt werden, sodass er eine gute Grundlage und Basiswissen über den Körperbau des Menschen erhält, um die Zusammenhänge und Ursachen verschiedener physiologischer Beschwerden besser zu verstehen und beim Patienten leichter ergründen zu können.
      Jeder Spannungsschmerz resultiert aus verschiedenen Faktoren, die es durch die Analyse der Symptome zu diagnostizieren gilt. Dabei leistet Medical Fitness durch einen übersichtlichen Theorieteil eine gute Hilfestellung, da bestimmte Krankheitsbilder, Verletzungen und Symptome der häufigsten Beschwerden aufgezeigt und genau erklärt werden. Somit kann der Physiotherapeut eine genaue Diagnose stellen und daraus resultierend, gezielte Übungen in einem individuellen Trainingsplan zusammenstellen.
      Medical Fitness zeigt viele adäquate Übungen für jede Körper- bzw. Muskelpartie auf, sodass sich für jeden Patienten die geeignete Therapie finden lässt.
      Der Fokus liegt hierbei auf die Kräftigung der einzelnen Muskelpartien, Dehnübungen und koordinative Übungen, die den Körper unterstützen, den Aufbau und die Kräftigung der Muskeln fördert und zum Wohlbefinden des Patienten maßgeblich beitragen.
      Darstellung der Fitness Übungen
      Die einzelnen Übungen werden durch 284 anschauliche Fotografien dargestellt. Dabei wird jeweils die Ausgangsstellung und die richtige Durchführung der Übung abgebildet. Die Illustrationen sind sehr ausführlich und lassen sich dadurch wunderbar umsetzen. Dabei wird ebenso die Wirkung der Übungen auf bestimmte Muskelpartien näher erläutert, wobei die Risiken und mögliche Auswirkungen auch eindeutig benannt werden, sodass der Physiotherapeut sofort weiß, was er beachten muss und welche Risiken einige Übungen für bestimmte Patientengruppen bergen können.
      Gezielt trainieren
      Einige Übungen sind für bestimmte Menschen nur beschwerlich durchzuführen, wodurch das Medical Fitness immer auch Variationen zu den regulären Dehn-, Kräftigungs- und Koordinationsübungen anbietet. Hierbei ist ein Dialog zwischen Patient und Therapeut unerlässlich, um genau die richtigen Techniken anzuwenden, die zum einen Linderung und Stärkung der Muskulatur bewirken, zum anderen aber auch leicht durchführbar und auf die Bedürfnisse des Betroffenen abgestimmt sind.
      Beispiel
      Beispiel einer Übung mit Bildern. Besonders hilfreich sind die Bilder, auf denen Fehlhaltungen aufgezeigt und erklärt werden. So hat man als Physiotherapeut schnell einen Überblick, worauf im Training geachtet werden muss. 

      Gliederung
      Anatomie und Physiologie des Bewegungsapparates Pathophysiologie de Bewegungsapparates Wundheilung Körperliche Leistungsfähigkeit Orthopädie und Traumatologie Rheumatologie Schwangerschaft und Rückbildung Geriatrie Praxis - Übungsprinzipien Trainingssteuerung Untere Extremität Obere Extremität  Wirbelsäule / Rumpf Gleichgewicht Beckenboden Anhang Das Besondere der 3. Auflage
      In dieser Auflage werden gezielte Übungen für schwangere Patientinnen und ältere Menschen aufgezeigt, welche ein schonenderes und spezielleres Training benötigen. Gerade für schwangerer Frauen werden besondere Übungen aufgezeigt, die unterstützend bei der Rückbildung der Haut und des Bindegewebes helfen, um Dehnungsstreifen vorzubeugen und auch nach der Schwangerschaft für Straffheit und Spannungsfestigkeit sorgen.
      Um die Gelenkigkeit von älteren Menschen auszubauen aber auch nicht zu überfordern, wurden in der neuen Auflage von Medical Fitness tolle Übungen zur Stärkung der schwachen Muskulatur eingebaut, welche auf der einen Seite nicht zu überanstrengen dürfen, doch auf der anderen Seite den betagten Körper schonend fordern sollen, um die Körperfitness auch im Alter lange zu erhalten. 
      Diese neue Aufgabe des Medical Fitness versteht sich wie ein Rezeptbuch, wonach die Zutaten in diesem Falle die genauen Symptome und Hintergründe der Beschwerden sind und die Durchführung mit den jeweiligen Übungen verglichen werden kann, welche zur Linderung der Schmerzen maßgeblich beitragen.

    • Oft fragt man sich als Therapeut, ob wirklich neurale Strukturen betroffen sind oder ein muskulärer Hypertonus einen Schmerz verursacht. Um dies zu unterscheiden, beginnt der Physiotherapeut mit Tests:
      Test auf neurologische Beteiligung
      Einstiegstest: Der Patient wird aufgefordert nur soweit in seine schmerzauslösende Bewegungsrichtung hinein zu gehen, dass er gerade keine Symptome verspürt. Er geht also, bei diesem als Provokationstest bezeichneten Vorgang, bis kurz vor die symtomauslösende Mobilitätsgrenze des Nervensystems. Ohne die Position der Wirbelsäule und die der anderen Gelenke zu verändern, soll der Patient ein peripheres Gelenk (Hand-/Sprunggelenk) so bewegen, dass das Nervensystem auf Dehnung kommt.
      Bei dem darauffolgenden Linderungstest verändert der Patient seine periphere Gelenkstellung (Hand- oder Sprunggelenk) soweit, dass er gerade seine Symptome verspürt. Aus dieser Nervendehnposition heraus soll der Patient das entsprechende periphere Gelenk soweit in die Gegenrichtung bewegen, bis eine Entspannung des Nervensystems und damit eine Symptomlinderung entsteht. Auch hier darf er die Position der Wirbelsäule und der anderen Gelenke nicht verändern! Der Therapeut muss dabei genau auf unbewusste Ausweichbewegungen seines Patieten achten.
      neurologische Untersuchungstechniken der LWS
      Aufgrund der hohen Empfindlichkeit des neuralen Systems auf mechanische Belastungen, haben diese Untersuchungen vor allen Anderen absolute Priorität! Dies gilt nicht nur für die LWS, sondern auch bei Beschwerden im Bereich der unteren Extremität, die evtl. durch Kompression, Verklebung oder erhöhte Empfindlichkeit neuraler Strukturen zu stande kommen können.
      Beispiel: Flexion der LWS löst Schmerzen aus
      Für die Provokation bewegt der Patient aus dem Stand oder Sitz (richtet sich individuell danach, in welcher Position der Schmerz verursacht wird) also nur soweit in Richtung der WS- flexion, wie gerade noch kein Symptom spürbar ist. Danach soll der Patient eine Dorsalextension des Fußes der betroffenen Seite durchführen, bis sein Symptom spürbar ist. Ohne jedoch die vorher eingenommene Haltung zu verändern!
      Für die Linderung bewegt der Patient mit dorsalextendiertem Sprunggelenk der betroffenen Seite soweit, dass er gerade Symptome spürt. Aus dieser Position bewegt der Patient seinen Fuß in Plantarflexion, ohne wiederum die WS- /Gelenkposition zu verändern. Es kommt zur Symptomlinderung.
      Kann der Test schädlich sein?
      Alle Schmerzprovokationstests sind mit äußerster Vorsicht durchzuführen, da selbst geringe Schmerzreize die Bandscheibe und umliegende Strukturen mehr schädigen können. (kleiner Reiz- große Wirkung!) Häufig können folgende Testungen aufgrund großer Schmerzen in der WS gar nicht durchgeführt werden!
      Nerven-Mobilitätstest
      Mobilität des Nervensystems in Relation zu angrenzenden Strukturen?
      Um herauszufinden, ob das nervale System sich im Verhältnis zu angrenzenden Regionen nach cranial oder caudal bewegen lässt, geben folgende Tests Aufschluss.
      SLR Test - N. ischiadicus
      SLR (straight leg raise - gestrecktes Bein heben) Beweglichkeitstest der neuralen Strukturen des N. ischiadicus: Der Patient liegt in Rückenlage mit flektiertem Kopf (hochgestelltes Kopfteil).
      Der Therapeut beginnt passiv die Dorsalextension im oberen Sprunggelenk des zu testenden Beines einzustellen. Anschließend hebt er vorsichtig passiv das Bein mit extendiertem Kniegelenk an. Sobald der ausstrahlende Schmerz auftritt soll der Patient Stopp rufen. Der Therapeut hält das Bein in dieser Position fest und verharrt.
      An dieser Stelle kann der Therapeut den Abstand der Ferse zur Bank messen oder sich die Gradzahl der flektierten Hüfte als messbaren Befund notieren. So ist ein späterer Vergleich nach erfolgter Behandlung über Retests möglich.
      Um genau zu differenzieren, ob der Schmerz wirklich durch neuronale Strukturen des N. ischiadicus (= positiver Test) oder durch eine Muskeldehnung verursacht wurde, soll der Patient den Schmerz genau lokalisieren. Oft ist vom Therapeuten die Frage hilfreich, ob der Schmerz von der WS kommt und im gesamten Nervenverlauf spürbar ist. Zusätzlich sollte der Therapeut über die Bewegungen des Fußes und der HWS oder dem sogenannten "Bow-string-Test" die betroffene Struktur bestimmen, deren Spannungsänderung die beschriebenen Symptome wahrscheinlich verursacht hat.
      Bow-string-Test (Test der Bogensehne)
      Das Bein wird in Rücken-, Seitlage oder Sitz mit leichter Knieflexion in der Hüfte bis kurz vor die Symptomgrenze gebeugt. Der Therapeut hält mit einer Hand den distalen Unterschenkel, mit der Anderen prüft er über Druck den N. tibialis in der Kniekehle.
      Durch Dorsalextension und Plantarflexion des oberen Sprunggelenkes entstehen Spannungsveränderungen, die so palpiert werden können. Und der Nerv kann darüber leicht gefunden werden. Dann drückt er auf die Ansatzsehnen der Mm. ischiocrurales. Die Struktur, die besagten Schmerz auslöst, ist vermutlich für die Symptome verantwortlich.
      Slump- Test
      Der Patient sitzt mit flektierter WS und vollständig unterlagerten Oberschenkeln (Bankkante berührt Kniekehlen) auf der Behandlungsbank. Seine Hände werden dabei hinter den Rücken gelegt.
      Der Therapeut bewegt passiv den Fuß des zu testenden Beins in Dorsalextension, das Knie in Extension, bis der Patient seinen bekannten Schmerz oder sein Symptom verspürt. Hier wird in der Bewegung verharrt. Dann wird wieder über die Bewegungen der HWS und des Fußes genau unterschieden.

      Interpretation der neuralen Beweglichkeitstests
      Der Test ist positiv sobald die beschriebenen Symptome ausgelöst werden. Man vermutet, dass der periphere Nerv, die Nervenwurzel oder die Dura mater irgendwo in ihrem Gleiten zu umgebenden Strukturen behindert werden oder unter Spannung geraten.
      Um genauere Aussagen treffen zu können, sind weitere Tests notwendig. Zum Beispiel Untersuchungen zur Bandscheibenebene, um herauszufinden, ob die Kompression im Bereich der LWS liegt oder ob sie sich durch deren Veränderungen
      beeinflussen lässt.
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    • Im Buch „Fasziale Osteopathie" von Angelika Strunk wird dem Leser ein systematischer Überblick der faszialen Zusammenhänge im Körper und eine Anleitung für diagnostische und therapeutische fasziale Techniken dargeboten. Auf Letzterem liegt der inhaltliche Schwerpunkt des Fachbuches, dass sich hauptsächlich an Osteopathen und Physiotherapeuten richtet, die sicherlich an dem beinhalteten Schnellscreening, als zusätzliches Gimmick interessiert sind. Aber auch für Privatpersonen, die mehr über fasziale Zusammenhänge erfahren möchten, kommt eine Lektüre dieses - mit 184 Seiten sehr kompakt gehaltenen - Buches in Frage.
      Autorin: Angelika Strunk
      Die Autorin Angelika Strunk arbeitet in Belgien als Physiotherapeutin und Osteopathin mit eigener Praxis. Zugleich doziert sie am IFAO, wo sie sich für eine weitere Optimierung der faszialen Ausbildung einsetzt. Aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit als Dozentin am IFAO, als Osteopathin, sowie Physiotherapeutin verfügt sie über ein tiefgehendes Fachwissen bezüglich der faszialen Osteopathie. Daher überrascht es keineswegs, dass sie in ihrem Buch mit viel erstaunlichem, neuem und wertvollem Wissen aufwartet.
      Inhalte und thematische Aufteilung
      Schematisch ist es in drei große Teilbereiche -Grundlagen, Diagnostik und Therapie- unterteilt. Diese sind wiederum in interessante Unterpunkte gegliedert. 
      Grundlagen der faszialen Osteopathie
      So wird zu Beginn (im Themenbereich Grundlagen) z.B. die funktionelle Bedeutung als "Flussbett des Lebens" oder die psychoemotionale Bedeutung der Faszien leicht verständlich erklärt. Daneben beinhaltet dieser Bereich weitere, wichtige Wissensgebiete, wie die Embryologie, Histologie, Anatomie/ Topografie, sowie Faszien und Wissenschaft.
      Fasziale Diagnostik
      Im diagnostischen Bereich finden Therapeuten, neben der praktischen Durchführung zahlreicher, osteopathischer Tests, mit dem globalen Schnellscreening einen Leitfaden, wie man in der Kürze der Behandlungszeit: "möglichst schnell an den Ort der Probleme" gelangt. - Vor allem für Anfänger sicherlich sehr wertvoll!
      Fasziale Therapie
      Auch der Praxisteil regt Studenten dazu an, sich intensiver mit der faszialen Osteopathie zu beschäftigen. Da dessen gesamter Inhalt etwas von seiner Abstraktheit durch zahlreiche, eingfügte Fotos verliert. Diese tragen nicht nur allein zur Veranschaulichung faszialer Techniken und anatomischer Strukturen bei. Zusätzlich sind Erklärungen beigefügt, die es jedem erleichtern sollten, sich in die Thematik hineinzuarbeiten.
      Graphische Darstellung und Format
      Über Schemata, hervorgehobene "Merke"-abschnitte und Zusammenfassungen gibt die Autorin ihren Lesern schnell, kurz und prägnant einen Überblick. Die farblich gestaltete Leiste an der rechten Seite des Buches läd direkt zum Nachschlagen ein. Auch die praktische Größe und der feste Einband machen dieses Buch leicht zu einem ständigen Begleiter, wenn man mehr über die Faszienwelt erfahren und erlernen möchte.

      Systematischer Aufbau für einfaches Vorstellungsvermögen
      Ein weiterer Vorzug gegenüber bisher veröffentlichten Fachbüchern über Faszien ist die Systematisierung. Dadurch wird die räumliche Vorstellung faszialer Strukturen im Körper immens erleichtert. So ist es nicht schwer, die in dem Buch aufgeführten Techniken selbst anzuwenden und vor allem auch die Wirkungsmechanismen nachzuvollziehen.
      Alle Erkenntnisse in einem Buch
      Insgesamt hat es Angelika Strunk geschafft alle derzeit relevanten Erkenntnisse über fasziale Osteopathie zusammenzufassen und in einer prägnanten Kürze sehr verständlich darzustellen. Somit lässt sich ihr Buch selbst von Einsteigern dieser Thematik problemlos lesen, ohne das die Notwendigkeit eines riesigen Vorwissens Bedingung ist.
      Copyright: Karl F. Haug Verlag

    • Prävention ist die beste Heilung – eine Weisheit, die von vielen Physiotherapeuten bestätigt wird. Wird der Patient erst einmal von Schmerzen gepeinigt, sind die Chancen auf eine schnelle Heilung meist begrenzt. Jede frühzeitige Initiative, den Verlauf einer Erkrankung rechtzeitig zu kontrollieren ist eine sinnvolle Therapie, die den Betroffenen viel Leid ersparen können. Bedeutend besser sind die Vorbeugung und die optimierte Konditionierung des Körpers. Wer seinen Organismus auf Belastungen vorbereitet, verhindert eine ernsthafte Entzündung der Gelenke, stärkt die Muskeln und kann so Schmerzen direkt verhindern oder minimieren.
      "Prehabilitation" - Prävention UND Rehabilitation
      Im englischsprachigen Raum existiert dafür der Begriff "Prehabilitation", der sehr gut die Verbindung von Prävention und Rehabilitation beschreibt.
      Für den Insider gehört diese Bezeichnung längst zum festen Angebot der Behandlung. Jedoch ist sie für den Laien und den Patienten häufig in seiner Sinnhaftigkeit nicht transparent. Dabei könnten viele Menschen von diesen Methoden profitieren. Es müsste ihnen nur verständlich gemacht werden, welche gesundheitlichen Vorteile sie von der frühzeitigen Vorbereitung auf Belastungen des Organismus haben.
      Physiotherapie kann eine hervorragende Prophylaxe bieten. Die Patienten erfahren dadurch eine weitestgehend schmerzlose Nutzung des Bewegungsapparates oder mit der Zeit eine Motivation für Sport und Bewegung. Denn die Aussicht später einmal kaum Schmerzen oder Gelenkbeschwerden zu entwickeln, sollte doch Motivation genug sein.
      Fehlhaltungen und Dysbalancen ausgleichen bevor Schaden entsteht
      Gerade im Bereich der präventiven Maßnahmen bei Sportlern oder sportbegeisterten Menschen hat sich gezeigt, dass viele Verletzungen an Schultern, den bekannten Entzündungen im Knie und andere, durch Fehlbelastung entstandene Schmerzen, rechtzeitig verhindert werden können. Als Physiotherapeut können Sie diese Risiken im Vorfeld nicht nur bestimmen, sondern auch korrigieren. Eine Verletzung wird verhindert, bevor sie überhaupt entstehen kann. Der neue Ansatz für eine Behandlung ist so definiert, dass vor der Therapie eine ganzheitliche Untersuchung stattfindet, die alle potenziellen Schwächen analysiert und vorhandene Engpässe im Körper transparent macht. Aufgrund dieser Daten bekommt der Patient einen individuellen Behandlungsplan, der exakt auf seine Bedürfnisse abzielt.
      Befund: Analyse ohne Symptome
      Mit einer gezielten Behandlung und einer genau erfassten Befunderhebung, definiert nach Geschlecht, Alter, Gewicht, Größe und körperlicher Verfassung, werden alle Parameter sichtbar, die einen direkten Einfluss auf die Gesundheit zulassen. Exakt diese Informationen werden bei einer Prehabilitation zugrunde gelegt. Aufbauend auf diesen Faktoren kann der Physiotherapeut ein vielversprechendes Training mit den jeweiligen "Patienten" durchführen, dass sie tatsächlich besser schützt. Wenn sich diese Art von Prävention mehr und mehr etabliert, hat sie das Potenzial völlig neue Erfolge gegen zahlreiche Zeichen der Zeit zu werden. Wer ganzheitlich arbeitet, kennt diese vorbeugende Therapieform und hat sie bereits in seine Behandlung/ Trainingsprogramme integriert.
      Unkomplizierte Methode - schnelle Diagnostik
      Die Methode ist unkompliziert und kann jederzeit wiederholt werden. Die Betroffenen profitieren durch die schnelle Diagnose und wissen innerhalb kurzer Zeit, wo individuelle Problemzonen bestehen. Die Auswertung weist auf Hypomobilitäten der Gliedmaßen hin, zeigt Muskelschwächen, Haltungsschäden, falsche Bewegungsabläufe und viele andere Gewohnheiten, die sich manifestiert haben. Alles, was ein umfangreicher Befund ohnehin aufdecken sollte.
      Zur Vorbeugung werden Trainingsprogramme erstellt, deren Erfolg natürlich messbar ist. Jeder Erfolg kann beim Physiotherapeuten nachgewiesen werden. In Kooperation mit dem Therapeuten haben sich international schon sehr viele Patienten auf diese neue Technik eingeschworen. Der Erfolg hat viele Namen und Prehabilitation hat gute Chancen, sich perfekt zu positionieren.
      Prehabilitation
      Schwachstellen im Nacken, der Rücken oder jede andere sensitive Stelle am Körper kann mit intensiven Trainingseinheiten gestärkt werden. Wo auch immer die Problemzone sitzt – durch Prehabilitation werden Schäden erkannt und können sofort therapiert werden. Zeiten, in denen sich Patienten erst nach erfolgter Schädigung beim Physiotherapeuten melden, sollten zukünftig der Vergangenheit angehören. So weit muss es nicht mehr kommen, denn dank der neuen Checklisten sind bereits Affinitäten zu erkennen. Wer das Problem bei der Wurzel packt, wird mit Sicherheit größere Schäden vermeiden. Eine gute Nachricht für alle Menschen, die sich bis ins hohe Alter schmerzlos bewegen wollen. Heute werden die Muskeln gestärkt bevor sie erschlaffen und Gelenke durch gezielte Behandlung optimal gefordert und stabilisiert. 
      Video - University of Louisville
      Die Universität Louisville (USA) geht im Video noch einmal auf die maßgeblichen Vorteile von Prehabilitation ein. 

      Fazit: Das frühzeitigste Antiaging, dass es gibt!
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    • Rund 5 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter der schmerzhaften Gelenkerkrankung Arthrose. Frauen sind mit Rund 27 Prozent öfter von der Erkrankung betroffen als Männer mit 17 Prozent. Eine bekannte Therapie, bei Arthrose, ist das Spritzen von Hyaluronsäure. Diese soll sowohl den Schmerz lindern, als auch die Beweglichkeit des Gelenkes wesentlich verbessern.
      Wirkung von Hyaluronsäure
      Ein gesundes Gelenk produziert in der Gelenkschmiere eine ­knorpelernährende Gelenksflüssigkeit, die sogenannte Synovialflüssigkeit. Der Abbau und die Neuproduktion dieser Flüssigkeit stehen dabei in einem gesunden Gleichgewicht. Ist jedoch das Gelenk von Arthrose befallen, so wird dieses wichtige Gleichgewicht gestört. In der Gelenkschmiere wird eine zu wässrige und somit minderwertige Gelenkflüssigkeit produziert. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Schmierung als auch eine ausreichende Stoßdämpfung im Gelenk nicht mehr gewährleistet und die Knorpeloberfläche nicht ausreichend geschützt wird.
      Die Knorpelschicht wird ohne den Schutz schmaler und brüchig, dadurch reiben die Knochen aufeinander, das Gelenk versteift und die Betroffenen verspüren bei den Bewegung starke Schmerzen. An dieser Stelle soll die künstliche Hyaluronsäure in Form von Spritzen zum Einsatz kommen. 
      Indem sie in den Gelenkraum injiziert wird, soll das natürliche Gleichgewicht im Gelenk wieder hergestellt werden. Konkret soll die Hyaluronsäure die Gelenkflüssigkeit wieder zähflüssiger machen und den Gelenkknorpel durch eine Hyaluronsäureschicht entlastet und schützen. Folglich soll die Gelenkbeweglichkeit dadurch gefördert und der Schmerz gelindert werden.
      Hyaluronsäurespritzen bringen nur wenig Nutzen
      Die Theorie verspricht eine langfristige Therapiemöglichkeit, in der Praxis ist die Hyaluronsäure jedoch kritisch zu bewerten.
      So wurde in einer von der Bertelsmann Stiftung beauftragten Studie festgesellt, dass die Behandlung mit der Hyaluronsäure die Schmerzen lindern und unter Umständen auch die Beweglichkeit verbessern kann, jedoch hält diese positive Wirkung nur kurzfristig an. Schon nach wenigen Monaten konnten bei den Betroffenen keine Verbesserungen mehr nachgewiesen werden, sodass auf längere Sicht die Therapie keine Erfolge erzielt. 
      Ein Schelm, wer hier eine lukrative Einnahmequelle für Ärzte wittert? Wird Patienten nicht selten sogar nach der Spritze abgeraten Physiotherapie in Anspruch zu nehmen und das Knie zu schonen. Das schont allenfalls das Budget des Arztes. 
      Nebenwirkungen von Hyaluronsäure Spritzen
      Im Gegenteil, dass Spritzen von Hyaluronsäure birgt, sogar einige Risiken und Nebenwirkungen. Durch das Injizieren der Säure kann es zu schlimmen Schwellungen und Gelenkentzündungen kommen, auch allergische Reaktionen können nicht können nicht ausgeschlossen werden.
      Es besteht ebenfalls die Gefahr, dass durch die Hyaluronsäure-Injektionen Keime in den Körper gelangen können.
      Physiotherapie als sinnvolle Alternative
      Es ist empfehlenswerter Arthrose mit konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie und Bewegungstraining zu behandeln. Es ist darüber hinaus wichtig, das der Lebensstil von den Betroffenen an die Erkrankung angepasst wird.
      Unter Umständen hilft bereits eine Gewichtsreduktion enorm um die Gelenke zu entlasten. Ebenfalls sollte das Gelenk weitestgehend durch gelenkschonende Aktivitäten in Bewegung gehalten werden. Hierunter zählen beispielsweise leichtes Schwimmen und Übungen im Wasser sowie Radfahren und Spaziergänge.
      Sportarten mit starken Impulsen sollten hingegen unbedingt vermieden werden.
      Hierunter fallen zB:
      Fußball Alpin Ski Tennis Volleyball Joggen Kampfsportarten. ... Besonders sinnvoll gestaltet sich Physiotherapie bei Arthrose. Durch die professionelle Betreuung werden Fehlhaltungen erkannt, falsch ausgeführte Übungen korritiert und somit falsche Gelenkbelastungen verhindert. Physikalische Therapien können, mittels Wärmebehandlungen und Massagen, ebenfalls zur Schmerzlinderung beitragen.
      Nich zu vergessen, führt häufig auch falsches Schuhwerk oder Fehlstellung der Füße zu starker Belastung im darüber gelegenen Kniegelenk. Hier können neben Krankengymnastik häufig auch orthopädische Schuhe helfen das Kniegelenk auszubalancieren um Fehlbelastungen zu vermeiden.
      Schmerzmittel bei Arthrose?
      Eine schmerzhafte Arthrose kann mit schmerzstillenden Medikamente in Tablettenform behandelt werden, was jedoch nur eine zeitweise Therapie darstellen sollte. Schmerzmedikamente können natürlich helfen das Symptom Schmerz zu unterdrücken, jedoch ist dies natürlich keine Ursachenkonforme Behandlung. Die häufigsten und frei verkäuflichen Medikamente greifen sogar noch tiefer in die Physiologie des Körpers ein, indem Sie die körpereigene Wundheilungen (auch am Knorpel) verlangsamen. Weitere Nebenwirkungen, wie zB. Schädigungen von Leber oder Nieren kommen weiter hinzu. 
      Arthroskopie - die schnell verordnete Kniespiegelung
      Patienten mit Schmerzen sind natürlich daran interessiert, dass Ihr Problem Ernst genommen wird. Tritt nich gleich beim ersten 6er Rezept Physiotherapie eine merkliche Besserung ein, drängen viele Patienten schon wieder zum Arzt. Natürlich können weder wir Therapeuten, noch der Arzt zaubern. Nicht selten wird man als Patient zu einem Orthopäden oder Chirurgen überwiesen, der mit einer Kniespiegelung Abhilfe schaffen soll. Kurz mal operiert, das Gelenk gespült und vielleicht noch etwas der Meniskus geglättet und schon soll das Knie wieder wie neu ein. FEHLANZEIGE! Liegt die Ursache in Fehlhaltung oder muskulären Dysbalancen, ist die Kniespiegelung häufig überflüssig. 
      Etwas humoristisch nähert sich Dr. Eckart von Hirschhausen diesem Thema mit erstaunlichen Ergebnissen. Hätten Sie gedacht, dass es in manchen Gebieten Deutschlands 65 mal so viele Arthroskopien durchgeführt werden, wie in anderen Regionen?

      Letzter Ausweg: Neues Kniegelenk

      Noch einmal: "LETZTER AUSWEG". In Zeiten von lukrativen Operationen wird heute häufig bereits zu früh ein neues Kniegelenk eingesetzt.
      Daher hier eine Bitte an unsere Patienten: Bitte nutzen Sie alle Techniken aus, die die moderen Physiotherapie zu bieten hat! Kalkulieren Sie jedoch ein, dass dies mit Mühen und auch etwas Selbstdisziplin einher geht. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zeigen Ihnen gern, wie Sie Ihrer Haltung, Muskeln und Gelenken etwas gutes tun können, jedoch müssen Sie den Weg auch maßgeblich mit gehen. 
      Gute Besserung! 
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    • Ob beim Skifahren, Fußball, der Leichtathletik oder Modesportarten wie beispielsweise Zumba, oftmals ist es nur eine minimale Fehlbelastung, ein Sturz oder falscher Tritt, die zu sogenannten Muskelläsionen führen. Freizeitsportler meinen häufig, sie hätten sich vielleicht nur gezerrt und lassen viel Zeit verstreichen, bis sie sich zu einem Arztbesuch durchringen können. Bei Muskelrissen und Muskelfaserrissen nehmen die Schmerzen oft über Nacht zu, da sich ein Hämatom (=Bluterguss) bildet, das auf die umliegenden Strukturen drückt. „Dabei erhöht die unmittelbare Erstversorung durch einen Arzt oder Physiotherapeuten deutlich die Chancen auf einen zügigen Heilungsprozess, die rasche Wiederaufnahme des Trainings und die erfolgreiche Teilnahme an Wettkämpfen", erklärt Dr. med. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.
      Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt
      Gerade während der Fußball-WM taucht der Name Dr. Müller-Wohlfahrt Name immer wieder in den Medien auf. Er ist als Manschaftsarzt des FC Bayern München sowie der Fußball Nationalmannschaft erster Ansprechpartner, den Lukas Podolski, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Co. bei Verletzungen konsultieren. Der mittlerweile 71-jährige Orthopäde und Sportmediziner hat während seiner beruflichen Laufbahn schon nahezu alle Krankheitsbilder von Sportlern behandelt und gilt als abosoluter Experte für Sportverletzungen. Sein gesammeltes Wissen erschien 2010 im Referenzwerk "Muskelverletzungen im Sport", von dem vor wenigen Tagen eine komplett überarbeitete Auflage im Thieme Verlag erschien.
      Buchinhalt mit dem Ziel: Muskelverletzungen schneller zu heilen
      Der Blick auf den Profisport zeigt deutlich, dass muskuläre Probleme und Verletzungen wesentlich schneller heilen, als bei Otto Normal. Aber auch Physiotherapeuten, die solche „Fälle“ in ihren Patientenakten haben, können einiges dafür tun, den Behandlungszeitraum zu verkürzen und so ihren Patienten zur vollständigen Genesung zu verhelfen. In dem 420 Seiten umfassenden Werk, hat das Autorenteam (Hans-W. Müller Wohlfahrt, Peter Ueblacker und Litz Hänsel) alle Erfahrungen aus über 35 Jahren Sportmedizin zusammengetragen und ein informatives und hilfreiches Nachschlagewerk verfasst, das Diagnosestellungen und Untersuchungstechniken genauso ausführlich behandelt wie die Themen Muskelentlastungsverband oder physiotherapeutische Maßnahmen.
      Gliederung
      Funktionelle Anatomie der Skelettmuskulatur Physiologische Grundlagen und Sportphysiologische Aspekte Molekular- und Zellbiologie der Muskelregeneration Physiologische Muskelheilung und Störfaktoren Epidemiologie von Muskelverletzungenen im Fußball Terminologie, Klassifikation, Anamnese und klinische Untersuchung Ultraschalldiagnostik Magnetresonanztomografie Differenzialdiagnosen des Muskelschmerzes Verhaltensneurologie und Neuropsychologie, Muskeln und Sport Konservative Therapie Bedeutung der Wirbelsäule bei Muskelfunktionsstörungen und -verletzungen Operative Behandlung von Muskelverletzungen Physikalische und physiotherapeutische Maßnahmen und Rehabilitation Bedeutung des Aufbautrainings nach (Muskel-)Verletzungen Präventive Maßnahmen Besondere Fälle aus dem Hochleistungssport Schwerpunkt Rehabilitation - Erweiterung in der 2. Auflage
      Das Werk beinhaltet eine umfassende Klassifizierung von möglichen Muskelverletzungen und richtet sich als Fachbuch an alle Sportärzte, Sportphysiotherapeuten und Orthopäden, die solche Verletzungen genau kennen und nach Anregungen für ihren Behandlungspfad suchen. Besonderen Wert legen die Autoren – Dr. med. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, Dr. Peter Ueblacker und Dr. Lutz Hänsel – auf das neu hinzugekommene Kapitel „Bedeutung des Aufbautrainings nach (Muskel-Verletzungen)“, in welches die ganze Erfahrung der Ärzte eingeflossen ist. Praxisnah und verständlich wird geschildert, welche neuen Erkenntnisse es in diesem speziellen Bereich „Rehabilitation“ gibt. Das Nachschlagewerk ist dieses Jahr bereits in der zweiten Auflage und komplett überarbeitet und erweitert erschienen.
      "Seit ich Dr. Müller-Wohlfahrt, Mull, kennengelernt habe, ist er die medizinische Vertrauensperson für meine Spiele gewesen. [...] Ich weiß, wie häufig Muskelverletzungen im Spitzensport vorkommen und wie schwierig es ist, sie richtig einzuschätzen. Umso mehr bin ich stolz darauf, dass wir in all den Jahren nur sehr wenige muskuläre Probleme bei den Spieldern des FC Bayern zu beklagen hatten. Die ist sicher auf die feine Abstimmung zwischen Trainerteam und medizinischer Betreuung, Trainingssteuerung und präventiver Behandlung zurückzuführen" Jupp Heynckes Copyright: Thieme