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Heilpraktiker


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Geschrieben

da wir ja hier auch einige heilpraktiker unter uns haben und mich das thema auch brennend nach meinem examen interessiert würde ich gerne mal über die vor- und nachteile bescheid wissen.

vor und nachteile?

wo / wie die ausbildung / prüfung?

kostenpunkt?

was dürft jetzt mehr (konkret)?

usw :]

ein fragendenstellender und neues thema anregender


raphi


Geschrieben

Vorteil: Du darfst jeden sofort behandeln, du kannst schneller und effektiver behandeln, da du Medikamente geben darfst (grade habe ich wieder die Notfall-Homöopathie benötigt...)!

Nachteil: Du mußt immer die Notfälle im Hinterkopf haben, immer an das schlimmste denken, denn es sortiert dir keiner dier Patienten vor (eine eingeklemmte Rippe mcht schnmal gerne die gleichen Symptome wie ein akuter Herzinfarkt, so und das muß ich nun differnzieren - ein Physio bekommt nur die Rippe,. denn der Herzinfarkt wurde vom Arzt schon ausgeschlossen!)

Kosten. Je nach Schule (bis 10 000 Euro), Prüfung ca. 500 Euro

Ausbildung: Al gousto...ich habe sie so nebenbei gemacht, weil ich gerne lerne und -wenn ich ein Ziel habe- ich auch finishe!!! (Sportler halt ;-)

Ich darf HEILEN und ihr nicht!!! Ich kann jeden Patienten, ohne das er vorher beim Arzt war HEILEN - das ist besonders für meine Sportler wichtig. die trainieren, verletzen sich, kommen zu mir - ich heile oder schicke sie zum Arzt (weil der Knochen schrott ist oder der Meniskus oder sonst ein grund für´s MRT). Auch bei Erlätungen oder rezidivierenden Halsentzündungen (gerne bei Schwimmern) kann ich handeln - Spenglersan G! Super Sache!

Ich darf Blut abnehmen, ich darf Medikamente verordnen, ich darf Spritzen (das war übrigens meine Hauptmotivation während der Vorbereitung!!!)

UND ich darf DIAGNOSTIZIEREN!!! Es gibt endlich keinen Ärger merh, wenn ich mal wieder sage "och, da ist der Meniskus wohl schrott!" oder ähnliches!

USW...mehr Fragen ergeben mehr Antworten...

Mami

Geschrieben

"
Vorteil: Du darfst jeden sofort behandeln, du kannst schneller und effektiver behandeln, da du Medikamente geben darfst (grade habe ich wieder die Notfall-Homöopathie benötigt...)! "


kannst du mir das mal genauer beschreiben?

Geschrieben

Nun ja, die Patienten brauchen nicht erst zum Arzt zu gehen. Sie dürfen direkt zu mir zur Behandlung und da ich orthopädisch recht fit bin, ist das bei Kassenpatienten (die bei guten Orthopäden bis zu drei Monaten warten müssen) schon praktisch...

Dann darf ich den Patienten auch Medikamente verordnen. Und mit den richtigen Kügelchen und Tropfen geht die Heilung halt noch schneller. WEnn ein Schwimmer beispielsweise nach dem Training seine Haare nicht trocken hatte, dann bei diesem schönen Wetter mit offenen Fenster fährt und daraufhin seinen Kopf nicht merh drehen kann etc. Kann ich physiotherapeutisch am nächsten Tag, ohne das er beim Arzt ein Rezept erbetteln mußte arbeiten und ich kann ihm ein passendes homöopatisches Mittel geben, dann ist er schnellsten wieder fit!

Ok???

Geschrieben

Hallo!

Ich habe auch seit diesem Jahr den HP und kann es nur empfehlen ;o)
Und so teuer ist es garnicht, da man ja die PT Ausbildung hat, hat man eigentlich schon ziemlich viel wissen für die Prüfung, d.h. es reicht eigentlich ein paar Kurse zu machen um hauptsächlich die Praxis zu lernen. ich habe ein Fernstudium gemacht und dann Prüfungsvorbereitungskurse und lag bei ca. 2500,-

Ansonsten kann ich mich den Vorteilen von Physiomami nur anschließen. Man hat auch viel mehr Spielraum bei den ganzen Fortbildungen.

LG
Iceangel

Geschrieben

"

ann ich physiotherapeutisch am nächsten Tag, ohne das er beim Arzt ein Rezept erbetteln mußte arbeiten und ich kann ihm ein passendes homöopatisches Mittel geben, dann ist er schnellsten wieder fit!

"

dann muss der patient es aber privat bezahlen oder darfst du quasi ein rezept für dich ausstellen?

Geschrieben

@Raphi: Ja, die Patienten müsse es privat bezahlen. Es gibt für Kassenpatienten die Möglichkeit einer Zusatzversicherung, aber bei meinen Preisen lohnt sich das nicht ;-)

Das machen die Patienten aber gerne, denn ich heile gerne und therapiere nicht so vor mich hin. Es macht einfach Spaß, wenn ein Patient bspw. nach vier Jahren vergeblicher Arztbesuche nach einer Behandlung bei mir wieder joggen kann.

Ja, das lohnt sich! Denn jeder zufriedene Patient bring neue.

Ich dürfte ein KG-Privat-Rezept ausstellen. Damit könnte dann auch ein Kassenpatient zu einen Physio gehen, müßte dann zwar selber zahlen, aber auch das machen die teilweise lieber, als bei einem Orthpäden betteln zu gehen.

Davor sollte man keine Angst haben. Die Kassen-Patienten haben das "neue System" verstanden...sie müssen einfach einige Leistungen privat bezahlen oder sich privat versichern.

Wichtig ist, dass du immer besser werden mußt - ausruhen güldet nicht!

Denn: Wer aufgehört hat, besser zu werden - hat aufgehört gut zu sein!

Mami

Geschrieben

danke, jetzt macht sich mir einiges klar :]


"
Denn: Wer aufgehört hat, besser zu werden - hat aufgehört gut zu sein!
"

einem leistungssportler brauchst du sowas nicht zu sagen ;-)

a propos das mit einer behandlung, das habe ich mit meinen noch recht begrenzten schülerwissen sogar schon oft erlebt, dank brügger und viszeraler osteopathie.

Geschrieben

"...wenn ein Patient bspw. nach vier Jahren vergeblicher Arztbesuche nach einer Behandlung bei mir wieder joggen kann. ...

Ja, das lohnt sich! Denn jeder zufriedene Patient bring neue. "

Ganz meine Philosophie :))) Ich versuche immer meine Patienten so schnell wie möglich und mit so wenig Behandlungen wie möglich zu therapieren. Die Mundpropaganda ist auch so eine Art legales "Schneeballsystem" wo du oben an der Spitze profitierst, wenn du gut bist.

"Wichtig ist, dass du immer besser werden mußt - ausruhen güldet nicht!

Denn: Wer aufgehört hat, besser zu werden - hat aufgehört gut zu sein! "

Die Konkurrenz schläft nicht!!! Heute mit den privaten Akademien und Schulen werden doch PT´s am Fließband produziert. Ja es ist genug Bedarf vorhanden und wer bereit ist in sich zu investieren wird immer sein Klientel haben. Wie Mami schon schrieb => ausruhen güldet nicht!

Wie sang der Falke (FALCO) damals so schön: Immer weiter rauf die Leiter - reach the sky

"Die Kassen-Patienten haben das "neue System" verstanden...sie müssen einfach einige Leistungen privat bezahlen oder sich privat versichern.
"

Seien wir uns mal ehrlich. Es hat immer schon eine Zweiklassen-Medizin gegeben und die wird es immer geben. Wer sich selbst was wert ist, wird im seinen Körper und die dazugehörige Seele gut investieren. In ein paar Jahren werden wir sowieso das amerikanische System haben, wo wir uns alle privat versichern müssen um überhaupt noch Leistungen zu bekommen. Darum jetzt schon gute Kontakte zu Ärzten aufbauen, ausbauen, halten und gut mit ihnen zusammenarbeiten. Kann sein, dass das mal die einzige Möglichkeit ist sich von Topmedizinern behandeln zu lassen.

Übrigens: Deutschland ist das einzige Land wo der HP anerkannt ist und in Deutschland ist das eine gute Sache. In Österreich arbeiten einige HP´s unter den Deckmäntelchen des Energetikers. Wo kein Kläger, da kein Richter :)))

trigger

  • 11 months later...
Geschrieben

Hallo!
Möchte gern nach meinem staatsexamen berufsbegeleitend eine Ausbildung zur Heilpraktikerin machen. Bin mir aber unschlüssig, ob das als fernstudium, selbststudium und als schulische ausbildung machen soll. Was habt ihr da für erfahrungen gemacht?
Die frage wäre da auch für mich, welche praktischen kurse ich brauche, um die prüfung zu bestehen.
LG sencha

Geschrieben

Bin mir aber unschlüssig, ob das als fernstudium, selbststudium und als schulische ausbildung machen soll. Was habt ihr da für erfahrungen gemacht?
IXH HABE MICH HINGESETZT UND GELERNT. ICH HATTE MICH BEI DER ALH ANGEMELDET, DA ICH RELATIV KURZFRISTIG ENTSCHLOSSEN HATTE HP ZU WERDEN. ES WAR VON DAHER HOLFREICH, ALSDASS ICH DADURCH SCHNELL WUSSTE, WAS ICH ZU LERNEN HATTE. WENN DU DIREKT NACH DEM EXAMEN ANFÄNGST, BIST DU JA NOCH IM THEMA. KAUF DIR DAS BUCH "NATURHEILPRAXIS HEUTE2 VON ELVIRA BIERBACH. DA STEHT ALLES DRIN, WAS DU BRAUCHST.
Die frage wäre da auch für mich, welche praktischen kurse ich brauche, um die prüfung zu bestehen. DAS HÄNGT VON DIR AB...UNTERSUCHUNGSTECHNIKEN SOLLTE MAN SCHON BEHERRSCHEN UND EIN KURS INJEKTIONSTECHNIKEN KANN GARANTIERT AUCH NICHT SCHADEN. PRÜFUNGSVORBEREITUNGSKURSE SIND ERFAHRUNGSGEMÄSS FÜR LEUTE WICHTIG, DIE NOCH NIE EINE PRAKTISCHE/ MÜNDLICHE PRÜFUNG MACHTEN.

Geschrieben

Hallo physiomami!
Danke,jetzt sehe ich doch schon ein großes stück klarer. :)
Untersuchungstechniken und injektionstechniken wollt ich eh machen, war mir nicht wirklich sicher was noch sein muss. Jede organisation, die dahingehend was anbietet, war doch vom kursangebot anders und das verwirrt bei der suche ein wenig.
Dane nochmals!
LG sencha

Geschrieben

Seminare bei Robert Nonnen...wenn er denn noch welche macht. Der Mann hat vierzig Jahre Erfahrung und ein Wochenende kostet 300Euro - weil er Spaß dran hat und nicht weil er damit KOhle machen will.

Ich verdanke ihm so ziemlich mein gesamtes HP-Wissen (und noch vieles mehr!),

schick mir ne Mail, dann schick ich dir seine Adresse,

Gabi

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  • Beiträge

    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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