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Fragen zur Galvanisation


moppi1910

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Geschrieben

Ich bräuchte Mal ein paar Antworten zum Thema der Elektrotherapie "Galvanisation":

- Worin liegt die praktische Bedeutung der Iontophorese bei Unterscheidung mit Kathoden- und Anodenpräparate?
- 4 polspezifische Wirkungen der Galvanisation und tritt die Wirkung jeweils unter der Kathode oder unter der Anode stärker auf?
- 6 Kontraindikationen der Galvanisation?
- Wie ermittelt man die erste Dosierstufe bei der Galvanisation subjektiv?


Geschrieben

Zum subjektiven Dosierungskriterium habe ich folgendes in meinen Aufzeichnungen:

sensibel unterschwellig: schwache Dosierung - Intensität bis zu leichtem Prickeln hochdrehen und wieder runter bis es nicht mehr zu spüren ist

sensibel schwellig: mittlere (übliche) Dosierung - Auftreten eines leichten Prickelns/ Kibbelns (nicht Brennen!!)

sensibel überschwellig: hohe Dosierung (kaum benutzt) - kräftiges Prickeln, kein Brennen

Zur Iontophorese habe ich folgendes:

=Sonderform der Galvanisation mit dem Ziel, körperfremde Ionen (Wirkstoffe) durch intakte Haut in den Körper einzubringen
= percutane Applikation
-Grundlage: Ionenwanderung+ Elektrophorese
(Ionenwanderung: In Elektrolyten bewegen sich Kationen zur Kathode und nehmen dort Elektronen auf. Anionen wandern zur Anode und geben dort Elektronen ab.
Elektrophorese: Transport nicht-ionisierter Moleküle im elektr. Feld, z.Bsp: Fette, Eiweiße, Blutzellen, Bakterien
Die Moleküle legen sich durch Adsorption an Ionen an und werden mit transportiert.)

- ein verminderter Stofftransport ist mittels anderer Gleichströme möglich (DD-Strom, URS)

Das Medikament muss unter die Elektrode gleicher Ladung. Diese fungiert dann automatisch als differente Elektrode. Negativ geladene Med.wirkstoffe werden unter der Kathode eingebracht, positiv geladene unter der Anode. Bei indifferenten Medis sollten beide Elektroden genutzt werden.

Da wird unterschieden in Unipolare Medis (enthalten nur einen Wirkstoff mit einer Polarität), Ambivalente Medis (enthalten Wirkstoffe mit zwei verschiedenen Polaritäten) und Indifferente Medis (enthalten apolare Wirkstoffe)

Kontraindikationen:
-eitrige Prozesse, Tumore, Fieber, Herzschrittmacher, Hautschäden im Behandlungsfeld, Thrombosen, Gefahr von Embolie, metallische Fremdkörper im Behandlungsfeld

Mehr kann ich dir leider nicht geben, hoffe du kannst damit etwas anfangen.

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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