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Parkinson-Gymnastik


alokin

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Geschrieben

Hallo an alle,
ich bin leider keine ausgebildete Physiotherapeutin, sondern nur Trainerin im Gesundheitssport.Ich habe aber im Rahmen eines Sportprojektes für Senioren einen 83-jährigen Parkison-Teilnehmer. Jetzt möchte ich von euch wissen, ob es bei der Ausführung von Mobilisationsübungen irgendetwas Spezielles zu beachten gibt, oder ob ich z.b. um die Aufrichtung der Wirbelsäule anzuregen, die ganz normalen Übungen wie leichte Rotation im Sitzen, oder Schulterrollen nach hinten etc. machen kann.
Es wäre toll, wenn ich eine Antwort von euch erhalten würde.

Geschrieben

HI,
kommt immer drauf an ob er sich noch aufrichten kann und wie stark der Parkinson ausgeprägt ist. generell wird er evtl. etwas länger brauchen um eine Übung umzusetzen. Aber Beckenmobi ist super also aufrichten, kippen, Oder Beckenuhr(Alle Richtungen kombiniert. Beachten halt nicht in Schmerzen rein arbeiten sondern vorher stoppen. Rotation macht theoretisch nix er geht ja nicht weiter als er selber kann.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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