Jump to content

Übungswiederholungen bei Prophylaxen


teffi87

Recommended Posts

Geschrieben

Hallo,

wir haben einen neuen Chirurgielehrer, der immer ganz genau begründet haben möchte, warum wir was wie lange machen.

Zum Krafttraining habe ich schon gute Beiträge gefunden.

Jetzt habe ich nur noch das große Problem, dass ich nicht weiß, wie oft ich bei Phrophylaxen Training eine Übung mache (z.B. wie oft Bewege ich ein HG zur Kontrakturprophylaxe, wie oft lasse ich den Pat. vertieft einatmen zur Pneumonieprophylaxe usw.)

Es wäre super wenn mir jemand dazu Angaben machen könnte.

LG Steffi


Geschrieben

Generell sage ich, dass es keine wirklichen Richtlinien gibt, da wir INDIVIDUEN behandeln und keine Maschinen. ABER solche Zahlen sind doch oft sehr hilfreich :)))

Wenn du dementsprechende Studien betrachtest wirst du Werte finden, bei denen es sich:

a) um Mittelwerte einer großen Gruppe handelt

b) du einen Abweichungswert +/- MW dabeistehen hast

c) die Ergebnisse nicht auf alle Menschen anwendbar sind


Mit anderen Worten:

==> wir haben einen neuen Chirurgielehrer, der immer ganz genau begründet haben möchte, warum wir was wie lange machen.

Da geht es darum, dass ihr ein Gefühl für bestimmte Ent- und Belastungen bekommt, dass ihr abschätzen lernt, ob noch mehr möglich wäre ohne eure Pat. zu überfordern.

PLUS: alles was ihr begründen könnt, habt ihr auch verstanden *alteweisheit*, deshalb seht das nicht als Schikane sondern als "Hilfestellung" für euer weiteres handeln und tun.

LG trigger

P.S.: also wer Zahlen liefern kann ==> rüber damit ;)))

Geschrieben

Ich seh das auch nicht als Schikane, wär nur sinnvoll gewesen so Sachen von Anfang an zu lernen.

Was ich aber bezweifle ist die Sache mit dem Gefühl bekommen, weil er wirklich physiologische Hintergründe wissen möchte wie z.B. wenn man über Hyperämisierung detonisieren will muss man mind. 7 min. massieren, sonst entsteht keine richtige Hyperämisierung.

Sowas will der wissen. Zu allem was man macht.
Und grad bei den Prophylaxen kann ich eben nicht begründen, warum ich jemanden 5 mal tief einatmen lasse und nicht 20 mal.

Naja vielleicht findet sich ja noch jemand ders weiß ;)

Geschrieben

==> weil er wirklich physiologische Hintergründe wissen möchte

das wird bei sehr vielen Zustandsbildern leider nicht funktionieren, eben aus oben beschriebenen Gründen. Z.B.: Lungenvolumen von zwei verschiedenen Menschen mit "fast den gleichen Voraussetzungen" werden anders sein.

Solche Tabellen für einen GROBEN, eher SEHR GROBEN Überblick wären durchaus sinnvoll, was er da will sind Werte, die in der Realität nicht wirklich existieren, bzw. nur in einer Bandbreite mit hoher Streuung.

LG trigger

Geschrieben

EIne Lehrerin von mir hat es mal sehr passend ausgedrückt: " Man macht eine Übung so lange, bis eine (negative) Qualitätsänderung eintritt"...Alo beim Bewegen z.B. Ermüdungserscheinungen wie Zittern oder Angaben des Pat bei Atemübungen...es kommt ja auch immer auf den AZ des Pat an...manche sind von der Verfassung her so schlecht, dass man mit denen keine 5 Minuten Atemtherpie machen kan. Hierbei achte ich immer auf die Angaben des Pat und vegetative Zeichen...z.B. Munddreieck
Liebe GrüßeAro

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Beiträge

    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 
    • bbgphysio
      Hallo! Ich würde deine Therapeutin einfach mal darauf ansprechen ob Sie dich nicht auf ein TOS (Thoracid outlet syndrom) testen kann. Hier auch die 1.Rippe. und sich unbedingt auch den Atlas anschauen. Schwindel, Benommenheitsgefühle wenn alles abgeklärt ist aus ärztlicher Seite liegt fast immer an einer Atlasverschiebung.  Du kannst ja sagen daß Du einen Bekannten hast der ein erfahrener Physiotherapeut ist und das gesagt hat. Normalerweise muss eine Physiotherapeutin die Manuelle Therapie das untersuchen könnten. Wenn sie sich nicht auskennt dann würde Ich ganz frech sagen daß DU bitte einen Therapeuten, Therapeutin möchtest die sich da auskennt. 

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung