Jump to content

Bewegungstherapie Coxarthrose

Dieses Thema bewerten


Recommended Posts

Geschrieben

Hallo zusammen,welche Bewegungstherapie gibt man einem Pat,der coxarthrose hat (kräftigung? mobilisation?)PS: mogliche Muskulatur, die dabei eine rolle spielen sollte man auch beachten

Geschrieben

Hi du solltest dir erst mal anschauen was denn für Probleme bestehen und wodurch...sprich hat er Schmerzen bei Belastung oder Bewegung, sind evtl schon umliegende Muskeln hyperton, gibt es Verkürzungen usw da macht eine Detonisierung und Mobilisation durchaus Sinn. Steifhalten ist nie das mittel der Wahl. Mobilisation des Gelenks ist wichtig...zum Austausch der Gelenksflüssigkeit, um Kontrakturen oder Schädignugn anderer Körperregionen als Folge zu vermeiden, Lebensstandart zu verbessern usw....aber vielleicht solltest du vorher das Gelenk erstmal stabilisieren. Beckenstabi vor allem Glutaeen sind meistens nicht gut. Also im Grunde brauchst du beides. Aber Stabi würd ich vor Mobi machen.

Geschrieben

Hallo, im Prinzip sollten die Muskeln, welche für Rotation sowie Abduktion verantwortlich sind gekräftigt werden, ebenfalls die Ischiokrurale Muskulatur, da diese für die Hüftextension und somit für den normalen Gang sehr wichtig sind.
Krankengymnastische Techniken sind anzuwenden, um verkürzte Muskeln zu dehnen. Eventuell auch leichte Traktion des Beins aus der RL, dies wirkt meist schmerzlindernd.

Geschrieben

Hallo,
definitiv erst verkürzte, hypertone Muskulatur detonisieren. Bei Coxarthrose typisch durch Fehlhaltungen: Adduktoren, Iliopsoas, M.rectus femoris. Und dann erst die schwache, hypotone Muskulatur kräftigen d.h. Glutaeus maximus und die kleinen Glutaen. Am besten funktionell: Aufstehen-Hinsetzen in verschieden Variaten von einfach zu schwer und Treppe rauf- runter.
Hat der Patient starke Schmerzen würde ich defintiv erstmal schmerzlindernd therapieren sprich: Traktion und Kompression um die Ernährungssituation des Gelenks zu verbessern oder passive/assistive/ aktive Bewegungsübungen. Ist der Patient total arousalt hilft auch mal ne BGM die Sympathikus dämpfend wirkt. Viel Erfolg :-)

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Gleiche Inhalte

  • Beiträge

    • Hallo zusammen, erstmal Danke für den Tipp mit Staffelstein und die Recherche über die Powerinsole. Ich habe letzten Freitag am 09.01. die Schmerztherapie im Klinikum Bamberg begonnen und um dort meine Schmerzen wirklich detailliert beschreiben zu können, bin ich extra Ende Dezember (2 Tage) und Anfang Januar (4 Tage) ohne Rücksicht auf Verluste wandern gegangen. Sprich wirklich stundenlang, weite Strecken, steile Berge hinauf, durch Schnee, über Fels usw. Verlieren konnte ich ja nichts dadurch. Schuhwerk waren immer dieselben Adidas Terrex. Und bin zu einer (neuen) Erkenntnis gekommen. Ich hatte grundlegend kaum bis gar keine Schmerzen dabei, was vor exakt 1 Jahr noch katastrophal dabei war. ABER: nur solange ich in steilem oder holprigem Gelände gelaufen bin. Sobald ich vor oder nach einer Wanderung zb in einem Supermarkt auf ebenem Boden stand, fingen die Schmerzen nach wenigen Minuten stehen an. Also im absoluten Ruhezustand wenn ich einfach nur da steh, auch zuhause, hab ich die meisten Schmerzen. Da zusätzlich die Übungen Wadenheben auf der Treppe, Wadendehnen an der Wand, Rollen über eine Eisenstange und 3 min auf den Füßen knien, die Schmerzen akut kurzfristig deutlich lindern, hab ich langsam das Gefühl dass das alles was mit einem Mix aus Durchblutung und der Bodenbeschaffenheit zu tun hat. Oder die Powerinsole hat vill wirklich irgendeinen Effekt, auch wenns nur Placebo ist. Bin gespannt auf eure Meinung als Profis dazu!  Zur Therapie: Ich muss ehrlich sagen dass schon stark auf Leute mit großen psych. Problemen und körperlichen Problemen zugeschnitten, die sich mit ihren Schmerzen längst abgefunden haben und dort nur noch lernen damit umzugehen. Eine Musiktherapie (liegen in einem Raum während ein Buch vorgelesen wird+Musik läuft), Psychotherapie, Gruppentherapie bringt mich mit meinen Füßen denke ich kaum weiter. Physiotherapie ist dort wenn überhaupt nur 1x täglich als Einzelbehandlung, aber mit Abstand das sinnvollste im Programm.  VG Freddy
    • ...na bitte, da steht doch alles drin was man braucht. Du hast quasi ein beginnender Knorpelschaden hinter der Kniescheibe, vermutlich durch eine Fehlstellung der Kniescheibe, die etwas zu weit nach außen steht. Hier wäre eine Kräftigung der Muskeln vorteilhaft, die die Kniescheibe mittig halten. Hier hast du ein Beispiel für Übungen... https://www.youtube.com/watch?v=eFsoX3GHxOU  
    • Gast Gast Veri
      Nun kam der Befund vom MRT schriftlich, wo plötzlich mehr steht als besprochen wurde:   1) Geringgradige kleinflächig umschriebene retropatellare Chondromalazie an der medialen Gelenkfacette Grad I bei, den Knorpel tangierender jedoch nicht wesentlich verdickter Plica mediopatellaris   2) Leichter Gelenkerguss   3) Geringe Lateralisationsfehlstellung der Patella   4) Keine Meniskusläsion, keine wesentl. Chondropathie femitiboral, keine Osteochondrosis dissecans, keine Stressreaktion.   Würde da nun leichtes Radeln den Knorpel aufbauen? oder ist das kontraproduktiv wegen der Patella? Fraglich ist wohl auch, ob es an der Lateralisationsfehlstellung liegt oder an der Plica und wie ich mich nun verhalten sollte…   LG

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung