Jump to content

Fahrtzeit = Arbeitszeit?

Dieses Thema bewerten


Recommended Posts

Geschrieben

Hallo,
Das ist mein erster Beitrag,drum hoffe ich,nicht allzu viele Fehler einzubauen.
Falls doch,bitte ich,diese zu entschuldigen.

Zur Sache: Ich bin seit einem Jahr,frisch nach der Ausbildung,berufstätig in einer Praxis als Angestellter,40 Stunden,Vollzeit.
Ich habe meinen Vorgänger nahtlos ersetzt,und seine Patienten übernommen.

Mein Problem nun: Ist es rechtlich erlaubt,die Fahrtzeit,zwischen Hausbesuch - Patienten,nicht als Arbeitszeit gelten zu lassen?

Meine Chefin erklärte mir das,mit der fehlenden Bezuschussung durch die KK,und dem Wegfall von Kilometerpauschalen.


Mein größtes Problem jedoch ist: Ich fange in der Regel 8.30 Uhr an,bis 12 Uhr habe ich ca. 5HB Patienten,danach 1 Stunde Mittagspause,daraufhin i.d.R. HB Patienten bis 16 Uhr.. und Abends nochmal 4 Stunden in der Praxis.
Komme ich im Schnitt auf 11 Stunden täglich.Die unbezahlte Zeit zum Schreiben der AM´s nicht mit eingerechnet.

Dadurch das es jedoch nicht als Arbeitszeit zählt,habe ich zutun,meine 40 Stunden in der Woche vollzubekommen.

Auf Anfrage einer Umverteilung von Hausbesuchen (da es nur noch eine 30h,und eine 20h Fachkraft gibt),kam als Antwort nur: Nein,das bleibt so,sie will es nicht anders.

Kann mir da jemand helfen?
Vielen Dank.
MfG

p.s.: Ich sollte erwähnen,unsere Chefin vergütet jeden Kilometer mit 0,10Euro.Nutzung des eignen Wagens wird vorausgesetzt.

Geschrieben

oh mann, das kenne ich und das war bei meinem ehemaligen Arbeitgeber genauso....Fahrtzeit ist Arbeitszeit, Dein Chef bekommt deswegen ja für einen HB auch mehr von der Kasse als für eine Behandlung in der Praxis.Welcher Wegfall von km- Pauschale? Bin ich da nicht auf dem neuesten Stand? Wie dem auch sei, ich kenne das, 10 oder 11 Stunden zu arbeiten und nur 8 bezahlt zu bekommen. Hatte das auch mal so... und das waren wirklich weite Strecken zu fahren weil die alle auf verschiedene Orte verteilt waren. Lass dich nicht übers Ohr hauen, ich weiß, dass solche Methoden aber leider immer mehr an der Tagesordnung sind. Es stimmt schon, dass die HB´s von der Kasse nicht üppig bezahlt werden, aber überhaupt keine Zeit zu bezahlen für die Fahrt, das geht auch nicht!Ich habe mir damals schleunigst eine andere Arbeitsstelle gesucht, bekomme dort Fahrzeit u. Kilometergeld und meine Chefin muss trotzdem nicht verhungern!

Geschrieben

Danke für die Rückantwort.Wenigstens gehts einem da nicht alleine so..auch wenn ich es niemanden wünsche.

Mir hat sie es so erklärt,dass die Kassen für die Verodnung Hausbesuch,zusätzlich noch eine "Umstandspauschale" (weiß nicht,wie ich es sonst nennen soll) bezahlt haben.Also,einen festen Grundpreis,um das Ganze attraktiver zu machen.
Habe schon im Internet etwas recherchiert,aber zu so einem Thema nix gefunden.

So werde ich das jetzt wohl auch machen,und sehen,dass ich woanders unterkomme.Neben dem Thema kommt auch noch Mobbing dazu,eine 2 Klassen Mitarbeiterschaft,etc.

Weiß nur nicht,ob ich mich dazu noch rechtlich beraten lassen sollte..

Geschrieben

ganz klar der weg zu den hausbesuchen ist arbeitszeit. bei uns is das gar kein thema. du kannst dich da ja nich hin zaubern und du würdest ja wenn du dort keinen patienten hast auch nich hin fahren.

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Gleiche Inhalte

  • Beiträge

    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung