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Newsletter - Flexibilität bis zum Umfallen

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Geschrieben

Liebe Kollegen,

wir freuen uns, euch die nunmehr 7. Generalüberholung unserer Webseite www.Physiowissen.de seit ihrer Gründung 2004 präsentieren zu können. Nach außen präsentieren sich die einzelnen Bereiche jetzt noch besser getrennt und für Physios, die nur wenig Zeit haben sind die zuletzt wegen immer mehr Besuchern weiter gestiegenen Ladezeiten nahezu halbiert worden. Wer wie wir immer mal auf vergessliche Patienten warten muss weiß: warten ist doof.

Thematisch haben wir uns in den letzten Tagen mit 2 sehr kontroversen Themen beschäftigt.

Flexibilität bis zum Umfallen – Fehlzeitenreport 2012

Das wissenschaftliche Instituts der AOK hat die Fehlzeiten von Angestellten im Jahr 2012 ausgewertet und kam zu bedenklichen Ergebnissen. Die immer weiter steigenden physischen und psychischen Anforderungen im Berufsalltag führen in den letzten 20 Jahren zu über 120 Prozent steigenden psychischen Erkrankungen. Besonders häufig sind die sozialen Berufe vertreten. Hier führt unserer Meinung nach der Zwiespalt nach außen stets gesund und fit zu wirken, obwohl es nach innen oft anders aussieht zu erheblichen Spannungen. Gründe für innere Spannungen gibt es für Physiotherapeuten leider genügend. Kurze Behandlungszeiten und der damit verbundene Zwang sich zum Teil alle 15 Minuten in eine neue Person hineinversetzen zu müssen steht sicher sehr weit oben auf der Liste.


GKV Patienten erhalten im Schnitt 1,5 Medikamente pro Tag

Diese Zahl kann man mit Blick auf die Pharma-Lobby nahezu unkommentiert stehen lassen. Unser leider unerfüllbarer Traum wäre wohl eine Gegenstudie, die schwarz auf weiß die Einsparungen von Chemie belegt, wenn wir all unser Wissen auch einsetzen können. Natürlich haben viele Krankheitsbilder durch moderne Medikamente Ihren Schrecken verloren, aber so genannte Zivilisationskrankheiten wie Rückenschmerzen könnten wir sicher deutlich bessern .. wenn wir dürften.

Einen guten Start in eine erfolgreiche Woche,
Stephan Schmied

  • 1 year later...
Geschrieben

" Kurze Behandlungszeiten und der damit verbundene Zwang sich zum Teil alle 15 Minuten in eine neue Person hineinversetzen zu müssen steht sicher sehr weit oben auf der Liste."

Das ist von den KKV´en/Sozialgesetzbuch so gewollt:
Nur das mediz. und ökonomisch Notwendige kommt zur Anwendung.
HME und Ärzte müssen das Beste daraus machen.
Immerhin können wir PT selbstbestimmt, entsprechend der therapeutischen Kunst, unseren Beruf ausüben.

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Gast
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    • Gast Arnold
      Moin,   sagt doch mal bitte, ich habe bzw. hatte seit Wochen eine ISG-Blockade. Diagnostiziert von Orthopäden 1. Der schickte mich nach Hause und ich sollte den Bereich wärmen, Hüftbeuger dehnen, Becken kippen, möglichst in Rückenlage schlafen ...   Nun hatte ich sechs Wochen (!) täglich (!) irgendwelche Übungen gemacht, die man so auf Youtube findet. Ich glaub, es gibt keine Übung, die ich nicht gemacht habe.   Es wurde nicht besser.   Da der Orthopäde 1 im Urlaub war, war ich bei seinem Vertretungsarzt. Der "renkte" mich ein und zwei Tage später hatte ich keine Probleme mehr.   Was ist denn nun das Geheimnis von diesem Einrenken?   Wie macht man das bitte selbst?   Grundsätzlich habe ich mich je Übung in dieselben Positionen gebracht, in die mich der Orthopäde 2 "hingelegt" hat und dann ruckartig gedrückt, geschoben ... hat.    Bin für Eure Tipps und Tricks sehr dankbar.   LG
    • Hallo Blume,  das ist schon mal gut, dass beim HNO alles i.O. war. Wir können dir aber hier leider nicht weiterhelfen, da man dazu "therapeutische Befunde" erstellen müsste und das geht nur Live! Wir können dir nur Tipps geben was man eventl. alles untersuchen lassen könnte um die Problematik einzugrenzen. Aber ich denke, deine Physio ist auf dem richtigen Weg, was du uns bisher berichtet hast. Hast du noch beschwerden oder ist es schon besser geworden? .
    • Gast Blume
      Beim HNO war alles unauffällig. Ich habe unten noch die weitere Entwicklung bis jetzt angefügt. Kann es auch mit den Bandscheiben zusammenhängen?

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