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Tendinitis DD Zerrung Quadricepssehne


mario89

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Geschrieben

hi, mein pat. hat diese Diagnose. er spürte vor ca 2 wochen beim treppe runterlaufen plötzlich ein knacken oberhalb der patella (also quadricepssehne). und hat seither immer wieder probleme. keine bew.einschränkrungen, kontrakturen oder hypertonien die relavant wären. nur wenn er zB lange steht tuts ihm an der stelle weh oder beim treppe hoch bzw meist treppe runterlaufen kommt immer mal wieder ein schmerz in form von einem stich in diesen bereich. wenn ich ihm im sitz kräftig mit dem daumen genau oberhalb der patella reindrücke gibts ein punkt der unangenehm ist. sein arzt sagte er könne sich gut vorstellen dass es ein minimaler riss der sehne gab, er solle es jetz aber mal mit KG versuchen. es wurde kein rö gemacht, wenns nach den behandlungen nicht besser ist kommt er wohl in MRT.
was kann ich nun bei so einem patient sinnvolles machen? würde mich sehr über gedankenanstöße freuen DANKE


Geschrieben

hallo, also ich vermute auch irgendeine kleinere weichteilverletzung in den muskelfaserchen. Meist geht diese verletzung einher mit myofascialen triggerpunkten. Also einfach mal den muskel durchpalperen, wo er schmerzen hat die evtl. ausstrahelen, oder du so ne stelle gefunden hast, dann triggern, trigerrpunkt behandeln.

Elektrotherapie um den stoffwechsel, die durchblutung des muskels zu verbessern hat man gute erfolge. oder ultraschall

Geschrieben

Dem schließe ich mich an - ich vermute auch eine Muskelzerrung oder einen kleinen Muskelfaserriss.

Therapeutisch ist das nicht so einfach etwas zu tun. Stell dir vor du hast ein Gummiband in dem ein kleines Loch ist, wenn du dann Power drauf gibst ist die Gefahr, weiterer Schäden größer.
Ich kann mich auch nicht erinnern jemals da einen Therapieansatz gelernt zu haben aber aus Logik heraus macht es sinn den Muskelstoffwechsel hochzufahren um die Reparation voran zu bringen. Massage des umliegenden Gebietes, Tonussenkung des Muskels sowie der zuführenden Sehne usw..

Direkt die Stelle Triggern? Kannst du mir sagen, auf welchem Mechanismus das helfen soll? Kann ich mir grad schwer vorstellen, aber kann auch kein Gegenteil beweisen.

Geschrieben

ok danke euch schonmal. ja an so was hab ich auch gedacht massage/bgm in dem gebiet für durchblutung un somit auch stoffwechsel verbesserung. aber das ist evtl auf dauer auch langweilig kann man dass vllt mit bewegung kombinieren? pnf oderso kann ich ja auch vergessen würde nur mehr schaden anrichten. also der pat ist fit nur wie gesagt er spürts hald noch beim langen stehen und treppe laufen.
nein ich habe nicht triggern gemeint, sondern nur dass er direkt an der stelle ein druckschmerz hat...
wäre denk ich auch nicht sinnvoll an der "schadenstelle" große mechanische reize zu setzen ..?

Geschrieben

hallo, wenn dieser schaden natürlich ziemlich akut ist, und der hat oberhalb der patella diesen riss würdee ich auch nicht drauf rumdrücken um den schaden natürlich nicht größer zu machen. Aber es könnten sich triggerpunkte manchmal bilden an entfernteren stellen, da der muskel durch das trauma einen kurzen sauerstoffmangel erleidet und sich so kontraktionsknötchen bilden, die triggerpunkte.
Wenn der patient aber nach etwas längerer zeit immer noch schmerzen oberhalb der patella hat würde ich trotzdem an der stelle rumfriktionieren und massieren, da nun die narbe probleme machen könnte die sich im muskelgewebe gebildet hat, und der stoffwechsel nicht mehr funktioniert. Abfallprodukte nicht mehr abtransportiert werden können ect.


einen therapieansatz in meiner pt ausbildung hab ich aber auch nicht gelernt , später behandelst du ja sowieso etwas anders als du es in der ausbildung gelernt hast. Aber ich denke der ansatz ist schon der, den reperationsvorgang hochzufahren, stoffwechsel verbessern, den muskel helfen die verletzte stelle zu reparieren, und das wäre elektro strom, BGM, auch lymphdrainage bringt ja auch stoffe zu der verletzen stelle, aber was ist natürlich effekiver? mit strom hab ich z.b. was muskelrisse angeht gute erfahrung gemacht. Was mach noch machen könnte, also kein muskelaufbau, aber trotzdem quatriceps trainieren, mit sehr wenig gewicht, so daß du nicht im hypertrophie bereich sondern im aeroben bereich, im ausdauerbereich bist. mehr kapillare und hypochondrien werden gebildet, der muskel wird besser verstoffwechselt, die verletzte stelle bekommt sozusagen mehr zugangswege, mehr straßen für die rettungskräfte, für substanzen die für die wundheilung zuständig sind.

So könnte man vielleicht erst paar übungen machen für den stoffwechsel mit therapband evtl. aber nur ein ganz leichtes, gelb z.b, pnf finde ich hier z.b. zu kompliziert. Oder/und bgm und am schluß ultraschall und strom.

Geschrieben

@steffan.
Manchmal wenn der schaden an ner sehne, ansatz ist, dann wäre es durchaus sinnvoll hier zu massieren, friktionieren, aber nur nur an ner sehne ansatz. Wenn es natürlich kein kompletter muskelriss ist.
Denn hier willst du mit absicht einen schaden setzen, so daß eine entzündung entsteht. Die begründung ist folgende.
Entzündung ist ja eine ganz normale (also erste) phase der wundheilung. Bei sehnen (z.b. supraspinatus-inpingment, aber durhaus auch patellasehne) und ansätzen, daß sind stoffwechselarme gebiete, diese strukturen sind schlecht durchblutet.
Was passiert wenn etwas schlecht durchbblutet ist?
Es kann nicht so heilen wie es sein sollte. Wenig kapillare, die die wunde mit wichtigen substanzen versorgen, entzündungsmediatoren, schlechter abtransport von stoffwechselprodukten entzündungsmediatoren ect.
Dadurch verzögert sich natürlich auch die wundheilung, somit auch die entzündungsphase, bis hin zum stillstand. sprich dieser schaden kann nicht heilen, und die probleme trägt man zimelich lang mit sich herum. Also veruchst du den motor wieder anzukurpeln, bringst ne neue entzündung rein, damit die wundheilung wieder ihren normalen gang geht, oder gibst dem ganzen nen arschtritt;-)

Die entzündungsphase dauert ca. 1 woche, wenn der patient aber nach 3 wochen ca. immer noch probleme hat, dann ist die akute phase ja schon vorbei.

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  • Beiträge

    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂

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