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BWS-Mobilisation bei Scheuermann?


Gast Reinhard

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Geschrieben

Servus,

 

ich habe seit Geburt den Scheuermann BWK 4 - 7.

 

Auf die 50 zugehend habe ich das Gefühl, dass es schlimmer wird, trotz Sport oder grad wegen Sport?!

 

Ich betreibe Krafttraining, aber seit Jahren fast nicht mehr im Maximalkraftbereich. Hauptsächlich im Hypertrophiebereich. Ich mache Klimmzüge, Rudern, verschiedene Übungen für die hintere Schulter. Für den vorderen Bereich mache ich weniger an Übungen und Sätzen. Hin und wieder mache ich auch einen Handstand.

 

Ich habe lt. diversen Docs, Orthos, Physios einen starken Rücken und Core. Dennoch habe ich immer öfter das Gefühl, dass ich immer öfter irgendwie Blockaden in der BWS bekomme, die dann nur vom Chiro zu lösen sind. 😕

 

Ich mache zu Beginn einer jeden Trainingseinheit eine Mobilityroutine, die meiner Ansicht nach den ganzen Körper, somit auch die BWS, gut mobilisiert.

 

Nun frage ich mich aber, ob von all dem doch Übungen dabei sind, die ich nicht machen sollte, darf.

 

Wohl darf man nicht zu sehr oder gar nicht (?) mit der BWS in die Extension gehen?!

 

Wie mobilisiert man also richtig die BWS, wenn man dort einen Scheuermann hat und was sollte man möglichst nicht tun?

Danke.

 

Grüße


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  • Beiträge

    • MathiasBerlin
      Hallo Mona, das klingt tatsächlich nach einem typischen Morbus-Schlatter-Schub während eines Wachstumsschubs. Ein leichtes Spüren der Stelle ist meist noch okay. Wenn die Schmerzen während des Trainings deutlich zunehmen, sie danach humpelt oder die Beschwerden am nächsten Tag stärker sind, war es eher zu viel.   Dehnen, Radfahren und Kühlen sind sinnvoll. Zusätzlich kann eine Kräftigung von Hüfte und Rumpf helfen. Oft ist aber die wichtigste Maßnahme, die Trainingsbelastung vorübergehend etwas anzupassen.   Die gute Nachricht: Das Problem ist meist lästig, heilt aber mit der Zeit wieder aus.   Viele Grüße 🙂
    • MathiasBerlin
      Hallo, ja, so würde ich das verstehen. Die Ärztin hat dir erstmal Physiotherapie in Form von Manueller Therapie (MT) verordnet, weil sie vermutet, dass deine Beschwerden von der Halswirbelsäule und der umgebenden Muskulatur kommen. Normalerweise macht der Physiotherapeut beim ersten Termin einen ausführlicheren Befund als heute beim Arztgespräch. Er schaut sich Beweglichkeit, Haltung, Muskelspannung und auch an, bei welchen Bewegungen dein Schwindel oder die Beschwerden auftreten. Wichtig: Erzähl dort unbedingt, dass dich der Schwindel und die Benommenheit deutlich mehr belasten als die Nackenschmerzen. Das ist für die Behandlung eine wichtige Information. Ganz ehrlich: Wenn du nur ein Gespräch hattest und bisher niemand die HWS oder das Gleichgewichtssystem untersucht hat, würde ich die Beschwerden im Auge behalten. Sollten sie stärker werden oder neue Symptome dazukommen, würde ich nochmal ärztlich nachhaken. Viele Grüße und gute Besserung! 🙂
    • MathiasBerlin
      Hallo, eine kurze Rückfrage: Wie lange bestehen die Beschwerden denn schon? Und tritt das Kribbeln wirklich in beiden Armen gleichzeitig auf oder eher auf einer Seite? Geht es nach dem Aufstehen und etwas Bewegung komplett weg oder bleibt tagsüber etwas davon übrig? Viele Grüße Matze

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