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Welche Faszienroller, Triggersets oder sonstige Helferchen?

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Geschrieben

Hey zusammen,

 

ich bin junge 26 Jahre alt und mein Körper degeneriert mir langsam dahin weil ich seit Corona keinen Muskel bewegt habe und am Rechner dahinvegetiere.

Ich hab vor einigen Tagen vermutlich Arthritis an meinem Daumen entwickelt und dachte mir "Jetzt ist aber mal gut!"

Ich will mich jetzt langsam aber sicher regenerieren. Liebscher und Bracht hat mir geholfen, die Schmerzen in meinem Daumen zu lindern/zu eliminieren und er bewirbt immer wieder seine lebensverändernden Gerätschaften, die perfekt auf seine Übungen/den Menschen angepasst wurden.

https://www.amazon.de/s?k=liebscher+und+bracht&__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=39FKQ1MAOFFLY&sprefix=liebscher%2Caps%2C202&ref=nb_sb_ss_ts-doa-p_1_9

Ein schneller Blick reicht, um zu verstehen, warum ich diesen Post mache.

Ich kann mir seine Geräte einfach nicht leisten, will aber meine Gesundheit nicht deswegen auf's Spiel setzen.

Kennt ihr vielleicht ähnliche/bessere Roller/Triggersets/Kugeln, die ebenfalls sehr gut sind und nicht so viel kosten?

 

Um die Frage anders zu stellen: Was glaubt ihr brauche ich, um mich selbst daheim gut therapieren zu können?

Meine Problempunkte sind momentan Nacken, Rücken, Kiefer und Hüfte (Hüftimpingement).

 

Tipps wären echt hilfreich.

 

Liebe Grüße

 

Koko

Geschrieben

Hallo,

eigentlich hast du dir die Antwort schon selber gegeben. :)

 

Du bist 26 Jahre alt und soweit ich verstanden habe, ansonsten gesund.

Deine Probleme haben sich entwickelt, weil du

1) seit Corona, also 1 1/2 Jahren, keinen Muskel mehr bewegt hast, und

2) am Rechner dahin vegetierst

 

Die Lösung ist jenseits jeder Therapie oder Geräte zu finden: Du brauchst keine Therapie, sondern Bewegung. Benutze deine Muskeln und entferne dich vom Rechner. Dann regenerieren sich die Muskeln usw. von ganz allein.

Du könntest damit beginnen, jeden Tag spazieren zu gehen. Dein Telefon sollte automatisch eine App haben, die deine Schritte zählt. Setz dir ein Ziel und schau, ob du es jede Woche erhöhen kannst, bist du den Idealwert von 10.000 Schritten pro Tag erreichst.

Ansonsten? Schau dich auf YouTube um. Da gibt es Übungsprogramme (meist mit dem schönen deutschen Wort 'Workout') auch spezifisch für den Rücken oder Bauch oder Fitness oder Tai Chi, Yoga, Zumba, .... Alles kostenfrei.

Und bitte steh auf und mach mal etwas anderes als am Rechner zu sitzen. Womit hast du dich denn vor Corona beschäftigt? Denn egal was du machst oder kaufst, wenn du die Ursache der Beschwerden nicht behebst, nützt der Rest nur wenig. :)

 

Viel Erfolg, das schaffst du schon,

Anna

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb annajule:

Die Lösung ist jenseits jeder Therapie oder Geräte zu finden: Du brauchst keine Therapie, sondern Bewegung.Setz dir ein Ziel und schau, ob du es jede Woche erhöhen kannst, bist du den Idealwert von 10.000 Schritten pro Tag erreichst.

 

Ich danke erst mal für die Antworten.

Dann hätte ich doch noch eine Frage die im Physio-Forum recht angebracht sein sollte.

Bei mir wurde ein Hüft-Impingement diagnostiziert, woraufhin der Orthopäde mich logischerweise gleich operieren wollte.

Ich hab erst mal auf ne Physio bestanden, dir er mir auch verschrieben hat und ehrlich gesagt wenig davon verstanden.

Es wurde überwiegend nur an meinem Bein gezogen und sonst nichts.

 

Physio vorbei, Schmerzen noch da, und laufen ist wirklich schwierig.

Mal tut es weh, mal nicht so sehr. Ab einem Punkt (nach ca. 5-10 Minuten laufen) fange ich das Humpeln an.

Also - Ist es dennoch empfehlenswert, mich zu "zwingen" lange zu laufen?

Jeden Tag so lange, bis es anfängt weh zu tun?

 

Bin da recht ratlos..

 

Liebe Grüße

Geschrieben

Hallo,

Hüft-Impingement ist eine Beschreibung eines Syndroms. Mir war nicht klar, dass dies offiziell diagnostiziert wurde und du schon bei einem Orthopäden warst. Da hätte ich erst einmal nachfragen sollen, warum du den ganzen Tag nur sitzt. Tut mir leid.

Die Therapie für diese Art von impingement ist gezielt und interprofessionell. D.h. es kommt als erstes darauf an, was die Ursache für das 'impingement' ist.

Danach erfolgt der genaue Befund. Dieser gibt dann Hinweise darauf, was - wie - und in welchem Umfang trainiert werden sollte. Dabei werden Aspekte wie Dehnen, Kräftigen, funktionelles Bewegen, Fitness, Ausdauer, Schmerztherapie, usw. berücksichtigt.

Das lässt sich aus der Ferne nicht machen - und man kann daher leider auch keine genaueren Anweisungen geben.

 

Das mit der Physio verstehe ich nicht ganz. Was hat denn der Befund ergeben? Wie hat der Physio denn erklärt, worum es in der Therapie geht und wie die zu erwartende Heilung vor sich gehen soll? Wie hat er begründet, warum es nicht besser wurde?

 

Gruss,

Anna

 

 

 

Geschrieben

Hey Anna,

Du brauchst dich doch nicht entschuldigen :)

 

Ich hatte ehrlich gesagt recht hohe Erwartungen/Hoffnungen an die Physiotherapie und wurde mit den Sitzungen leider ziemlich enttäuscht.

Der Therapeut hat mein Bein nach dem Ziehen immer mal wieder gedehnt und mir gesagt, dass es jetzt (z.B.) außen an meinem Bein ziehen sollte. Bei mir hat leider immer nur das Gegenteil von dem gezogen, der mir genannt wurde.

Der Therapeut selbst wurde frustriert mit meinen Antworten und meinte, dass mein Körper ganz komisch reagiert.

Mehr ist auch nicht passiert. Nach dem Ziehen hat er mich gefragt, ob ich im Stehen mein Bein heben und wieder senken kann, um zu gucken, ob man das Knacksen hören kann. Leider war es nach jeder Sitzung zu hören.

 

Und in der letzten Sitzung haben wir etwas Krafttraining gemacht am Bein (und meine Beine sind relativ schwach wie's aussieht) und dann hat er mich ohne Diagnose oder Beschreibung Heim geschickt.

"Verschwendetes Geld" dachte ich mir ehrlich gesagt ^^

 

Aber nun gut. Ich erhoffe mir durch unseren Dialog keine Diagnose oder sonst was.

Ich dachte nur der Körper funktioniert vielleicht so einfach, dass man mir hier auf die Schnelle einen effektiven Tipp geben kann. :)

 

Liebe Grüße!

Geschrieben

Hallo,

das hört sich wirklich nach verschwendetem Geld an.

An deiner Stelle würde ich es mit einem neuen Rezept bei einem anderen Physio versuchen.

Wenn du suchst, schau nach Worten wie 'evidenz-basiert'.

Gruss,

Anna

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    • Hi Grüße, also ich merke eigentlich vier Arten von Schmerz. 1. Direkt am Ansatz rechts zieht es bei gewissen Bewegungen Richtung Schambein und in den Adduktor rein - es ist die Ansatzstelle vom Adduktor Longus & co. 2. Teilweise und manchmal nur zieht es mitten im Adduktorenbereich (ohne dass zwingend auch der Ansatz schmerzt) 3. Im Liegen habe ich DAUERHAFT die Schmerzen am Ansatzbereich neben bzw. unter dem Penisstrang beim Schambein…also die Ansatzstelle - allerdings nah an der Symphyse und weniger Richtung Innenseite - also Richtung Adduktorenverlauf. 4. Schmerzen und extremes Pudding-Gefühl und Kraftlosigkeit hinten (innen) am Bein oben vom Sitzbein / Pobacke aus bis Kniekehle herunter. Ich kann mich nicht bücken oder in die Hocke gehen mit Gewicht auf dem rechten Bein…nur aus dem linken Bein. Auch beim Treppe gehen geht das nur mit 80% Belastung über das gesunde, linke Bein.   weiter oben Richtung „klassischer“ Leiste ist die Haut ein wenig taub.   wie gesagt wurde insgesamt auch festgestellt Ödem Schambein, weiche Leisten und diskreter Labrumriss - weil ich keine Schmerzen beim Husten und Niesen habe, sowie durch eine Sonografie und durch eine Hüftgelenksinfiltration wurden die weichen Leisten und das Hüftgelenk als Hauptursache ausgeschlossen.
    • Guten Morgen Phillip, Ja das kann Ich Mir vorstellen daß das sehr belastend für Dich ist, weil Du eine Ungewissheit hast und deine Beschwerden auch schon länger. Könntest Du bitte nochmal erläutern ob deine Beschwerden eher lokal sind und wo, und ob sie entlang deiner Adduktoren ziehen? Hast du auch Taubheitsgefühle dabei und ein Brennen? ziehen die Schmerzen auch entlang der Leiste? Da dein Schmerz belastungsabhängig ist  spricht aufjedenfall für eine Muskuläre Verletzung, Sehnen, Ansätze.  Aus dem Stehgreif ist sowas natürlich schwierig da Wir Dich untersuchen müssen und die Strukturen abtasten. Was Ich nicht empfehlen würde  daß Du Übungen machst in deinen Schmerz hinein und  Dir schon die Zunge dabei abbeißt. Wo kommst Du denn her?    
    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.

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