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Hans27

Schulterluxation: "Luxatio erecta" mit Eckgelenkverletzung

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Hallo an die Runde,

ich hatte im Jahr 2010 einen schweren Unfall an/mit der Schulter. Der Arm wurde gestreckt hoch gerissen und ist luxiert und war stehend auf der Schulter fixiert. Ich habe den Arm nachdem ich gespürt hatte, das die am Gesicht liegende Hand kalt wurde, dann selbst zurückgedrückt (reponiert?). Nach Jahren habe ich nun feststellen müssen, das man diese Art der Luxation als "Luxatio erecta" bezeichnet und sie 0,5% mal bei Schulterverletzungen vorkommt. Nun meine Frage, was kann bei dieser Art der Verletzung an Verletzungen auftreten und was ist definitiv geschädigt? Für weitere Frage stehe ich gern zur Verfügung. Danke an Euch und alles Gute.

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Da kann vieles passieren.

Viel interessanter wäre - welche Einschränkungen du 10 Jahre später hast bzw was deine Problematik betrifft?

 

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  • Beiträge

    • Guest Karsten
      Hmmm ... wie wäre es, wenn man mit dem Patienten bespricht, was er möchte? Ob er z. B. dazu bereit ist, sofern er es körperlich kann ..., mehr zu machen.   Dennoch halte ich mich eher an einen vorgegebenen Therapieplan, eben aus Sicherheitsgründen. Außerdem werden die ja auch von erfahrenen Operateuren geschrieben. Und auch individuell. So kenne ich das.    Die Übung vom Kollegen war IMHO zu früh zu "falsch"!    
    • Guest Kamil
      Hallo zusammen,   ich habe seit gestern einen Patienten, den ich von einem Kollegen aus einer anderen Praxis "übernommen" habe. Dort war er zwei Wochen. Der Patient wollte eigentlich gleich nach seiner Entlassung zu mir. Ich hatte aber nichts frei. Das erste Rezept hat der Kollege "abgearbeitet".   Der Patient soll lt. Entlassungsbericht vom Chirurg je 2 x wöchentlich KG und MLD45 ab der ersten Woche post OP bekommen. Das sind schon 4 Einheiten pro Woche. Also an 4 Tagen pro Woche ist er zukünftig bei mir. Dann hat er eine CPM-Schiene für zu Hause, die er jetzt noch 4 Wochen täglich 3 - 6 x á 30 Minuten nutzen soll.   Der Kollege hatte dem Patienten zusätzlich noch eine Übung empfohlen, die er mehrmals täglich und dann 10 - 20 x machen sollte. Den Fuß, die Zehen des ausgestreckten sich in einer Orthese befindlichen Beins heranziehen, dabei darauf achten, dass das Bein möglichst gestreckt bleibt und dann versuchen, den Quadrizeps für 2 - 3 Sekunden anzuspannen.    Aber das ist doch eigentlich zu viel, oder!? Und es widerspricht ja auch dem Therapieplan des Chirurgen.   Muskuläre Entlastung ist doch wichtig, um den Anpressdruck der Kniescheibe zu reduzieren. Nur so kann Knorpel oder ein Knorpelregenerat wachsen und stabil verheilen.   Jetzt hoffe ich, dass der Patient diese Übung nicht schon zu oft gemacht hat.   Wie seht ihr das? War die Übungsempfehlung zu viel vom Kollegen? Therapiert ihr strikt nach Therapieplan, um auf Nummer sicher zu gehen, natürlich individuell je nach dem, wie weit ein Patient ist, oder macht ihr auch mehr bzw. lasst ihr auch mehr machen, wenn Eurer Meinung nach der Patient das machen kann und sollte, weil es förderlich ist?   Bin auf Eure Meinungen gespannt.   Schönste kollegiale Grüße   PS: der Patient wurde wegen einer Teilresektion des Außenmeniskus und wegen eines retropatellaren Knorpelschaden (Mikrofrakturierung und AMIC) operiert.

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