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Baby Torticollis muscularis congenitus Schiefhals


Schneggldeggl

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Geschrieben

Hallo, unser Kleiner (M.) hat seit der 4. Lebenswoche einen Schiefhals mit deutlich verdicktem Muskelstrang. Seitdem wird einmal wöchentlich Therapie nach Vojta und Dehnübungen gemacht. Unser Physiotherapeut ist immer sehr optimistisch und sagt, das wird schon. 
M. ist jetzt ein Jahr alt und der Muskelstrang ist noch fühlbar etwas verdickt, aber nicht mehr sichtbar verdickt. M. hält seinen Kopf beim Laufen noch geringgradig schief und die Schulter auch etwas höher. Auf dem Rücken schlafend wird der Kopf ausnahmslos einseitig gehalten. (Da er viel tragend schläft und auf der Seite, gibt es keine Probleme mit Kopfverformung)
Der Physiotherapeut sagt, das kann sich eben ziehen und er hatte schon mehrere Kinder mit dieser Diagnose. Ich habe ihn auch auf die Möglichkeit der Op angesprochen und da hat er bloß abgewunken, dass das auch ohne Op wird.

Was sind eure Erfahrungen, wie lange kann sich das ziehen? Ich mache mir Sorgen um Langzeitschäden (HWS, Rücken). 

Geschrieben

...hast du dir diesen Thread schon mal durchgelesen? Das Thema hatten wir schon mal behandelt. Da sind sicher ein paar wertvolle Tipps für dich dabei. Ansonsten würde ich auch dir auch raten, weiterbehandeln und abwarten. Und glaube mir, viele Kinderkrankheiten verschwinden mit der Zeit (fast von alleine;)).

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb gianni:

...hast du dir diesen Thread schon mal durchgelesen? Das Thema hatten wir schon mal behandelt. Da sind sicher ein paar wertvolle Tipps für dich dabei. Ansonsten würde ich auch dir auch raten, weiterbehandeln und abwarten. Und glaube mir, viele Kinderkrankheiten verschwinden mit der Zeit (fast von alleine;)).

 

Hi. Den habe ich mir durchgelesen, danke dir! Dennoch sind die Fragen offen, die ich gestellt hatte... es geht mir um Erfahrungswerte von anderen Therapeuten. 

Geschrieben

....das kann man nicht genau sagen, da jedes Kind inividuell auf Reize reagiert. Warst du schon mal beim Osteopathen*In (die sich auf Kinder spezialisiert haben)? Wichtig wäre auf jeden Fall den Atlas (die Atlanto-axiale Symmetrie) des Babys wieder herzustellen/auszurichten!
Erfahrungsgemäß reicht das aber nicht aus, die Ausrichtung einmalig vorzunehmen, da die Muskulatur den Wirbel in die (fehl)Stellung zurückzieht!

Geschrieben

Unser Physiotherapeut ist auch Osteopath. Also in meinen Augen sind Erfahrungswerte nicht: „jedes Kind ist anders“, sondern „hey, ich hatte schon mal ein Kind mit muskulärem Schiefhals, was erst nach drei Jahren in Ordnung war.“ Oder, „hey, ich hatte schon mal ein Kind mit muskulärem Schiefhals, was echt hartnäckig war, aber nach einem Jahr war alles in Ordnung.“ Etc. 

ich würde mich einfach sehr über Erfahrungen von Physiotherapeuten freuen    

 

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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