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Kapselmuster Schulter


Lalelu97

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Geschrieben

Huhu, ich melde mich nochmal bezüglich meiner Schulter. Links wurde ja im Januar operiert. Da bin ich leider immer noch stark in der Außenrotation eingeschränkt und ich habs auch alleine nicht hinbekommen mit Übungen diese zu verbessern. Bekomme auch momentan keine Physio deswegen. Meine Physiotherapeutin hat allerdings von einem sogenannten Kapselmuster gesprochen, wegen der Außenrotation und ich wollte mal nachfragen, was es damit auf sich hat, da es ja die Physiotherapie betrifft.

Des Weiteren hab ich wenn ich meinen Arm seitlich anhebe einen Schmerz seitlich, der bis in den Ellenbogen zieht. Ich bekomme diesen nicht weg.. nach paar Bewegungen wird es weniger aber dann paar Stunden später ist der Schmerz wieder voll da. Nach vorne hab ich auch einen brennenden Schmerz in der Kapsel wenn ich bei 120 Grad bin.. da ist dann aber auch Ende und ich komm nicht weiter. 

Ich muss in 2 Wochen wieder zur Kontrolle ins Krankenhaus zurück damit und der Arzt hatte beim letzten Termin schon von einer weiteren OP gesprochen, wenn meine Außenrotation nicht besser wird und er hat mir Übungen gegeben aber das bringt mir einfach gar nichts und ich hab sooo Angst zumal meine andere Schulter nun auch operiert wurde vor ca. 2 Wochen. Aber Abduktion und Flexion (?) ist defintiv viel besser geworden. Zumal meine Bänder in der OP auch gerafft wurden weil diese nur rudimentär vorhanden waren (ups.. ich habs voll drauf yey)

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen und genießt den freien Tag heute ? 

Liebe Grüße Laura!


Geschrieben

Hallo, das klingt ja nicht so schön.
Wieso bekommst du denn keine Physiotherapie aktuell?
Wenn der Arzt rummeckert, soll er dir gefälligst PT verordnen.

Brennender Schmerz klingt nach Nervenbeteiligung - was sagt der Arzt denn dazu?

Hast du einen Bewegungsstuhl bekommen? Wo deine Schulter passiv in ABD bewegt wird? Damit eben nichts kontrakt wird?
Wenn nicht würde ich den Arzt da auch mal nach fragen.
 

Geschrieben

Hallo Jan, danke für deine Antwort. :)

Ich bekomme momentan keine Physiotherapie, da meine Physiotherapeutin keine Termine frei hatte. Erst ab nächster Woche wieder aber heute ist noch einer frei geworden, weshalb ich heute zum Glück auch da war. 

Laut ihr ist meine Schulter aktuell entzündet und ich habe Rückschritte in der Beweglichkeit gemacht. Sie sagt ich soll ins Krankenhaus zurück damit :/

Mein Orthopäde hat gesagt ich soll damit zurück zum KH da es nicht normal wäre, dass meine Beweglichkeit immer noch so eingeschränkt ist. Mehr will er dazu aber auch nicht sagen leider.. glaub ihm ist das zu anstrengend mit meinen Schulterproblematiken.

Kann der brennende Schmerz nicht auch von der Kapsel / Entzündung kommen? Ich hatte ne Kapselraffung an der Schulter im Januar. Egal wie ich die Schulter bewege es brennt und ziept an der Kapsel und wenn ich die Übungen mache dann wird es besser aber ne Stunde später komme ich immer noch nicht weiter. 

Nein habe leider keinen Stuhl bekommen. Ich hatte allerdings in der Reha jeden Tag den Bewegungsstuhl.

Geschrieben

Nun, wir sind hier nur außerhalb und können alles nur aufgrund deiner Schilderungen deuten.
Wenn jetzt zwei Experten sagten du sollst ins KH gehen, widerspreche ich dem nicht.
Denn gut klingt das alles nicht wirklich - auch wenn es für dich unglaublich bedrückend sein muss.

Nun ist es operiert worden, weil es ja anscheinend dringend notwendig war, wenn ich mir das vorherige von dir so angucke.
Aber ich würde das schon nochmal überprüfen lassen.

Natürlich kann es auch andere Ursachen haben.
Ich denek du solltest die Übungen weiter machen wenn es dadurch besser wird und trotzdem das abchecken lassen.
Immerhin wird es durch die Übungen erstmal besser was ja irgendwo schon ein Erfolg ist.

Wünsche dir erstmal weiterhin alles Gute.!

Geschrieben

@JanPT vielen Dank! Ich war heute im Krankenhaus beim Operateur und er meinte es wären Verklebungen der Gelenkkapsel und diese würde vorne harken. Er meinte man könnte es operieren aber er würde die Notwendigkeit darin nicht sehen und ich soll nun weitere 6 bis 8 Wochen üben. In die Außenrotation komme ich immer noch nicht und die Übungen schmerzen mir so sehr, dass ich jedes Mal abbrechen muss. 

Ich beginne im August eine neue Ausbildung aber dafür muss ich fit sein. Meinst du ich kann die Verklebungen nur mithilfe von Übungen lösen? Ich habe Angst, dass es nicht klappt und ich dann in der Ausbildung da stehe und nachher nochmal operiert werden muss.. Gesundheit geht vor aber ich kann das nicht zu Beginn der Ausbildung.

Das wird ja sicherlich auch dauern mit dem Lösen der Verklebungen. Er meinte wenn es nicht besser wird dann soll ich nochmal kommen nach den 6 Wochen und ich hab leider erst nächste woche wieder physiotherapie.. aktiv komme ich selber nicht so weit wie wenn die Physio das passiv mit mir macht. 

Hast du Tipps um die Verklebungen zu lösen? 

Geschrieben

Guten Abend,

Na das klingt machbar. Heißt definitiv weiterüben.
Gib deinem Körper auch Zeit, ich meine - es wurde operiert - das dauert lange bis alles wieder regeneriert ist.
Daher, zeig deinem Körper mit den Übungen, dass er gebraucht wird.
Ich habe so keine großen Erfahrungen mit verklebten Kapseln, arbeite immer weiter - eine Kapsel zu dehnen tut enorm weh, das kann ich dir nachfühlen.
Interessant wäre zu messen wie weit du ihn in ABD/FLX/ AR/IR kommst - dann deine Übungen machst und dann erneut misst
Notieren und immer weiter machen. Natürlich auf die Haltung achten. Wärme kann bei Verspannungen gut helfen.
 

LG

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Bei einem Wert von 90/28 rief ich einen Notdienst. Richtete mich auf um sie demnächst zu empfangen und bemerkte, dass meine Symptome sich nach Aufrichtung etwas regulierten. Was aber konstant blieb war die Benommenheit und das Gefühl irgendwie unterversorgt zu sein. Blutdruck, Herzfrequenz, EKG, Sauerstoffsättigung und Blutzucker war normal und so fuhren sie wieder. Die Symtome blieben. Am nächsten Tag kamen Übelkeit und Erbrechen hinzu. Nach einem geplagten Tag fuhr ich dann am Abend in die Notaufnahme. Um eine Verbindung zu meiner Periode auszuschließen wurde ich gynäkologisch untersucht. Ohne Befund. Im Anschluss untersuchte mich ein Internist. Er vermutete am ehesten Lagerungsschwindel. Empfahl mir eine erneute HNO Vorstellung, und Termine zum Ausschluss bei einem Neurologen und Kardiologen. Über meine Hausärztin versuchte ich all das möglichst zeitnah abzuarbeiten. Auch sie nahm erneut Blut ab um weitere Faktoren auszuschließen. Lediglich mein Ferritinwert war an der Mangelgrenze. 3 unterschiedliche Ärzte meinten aber das der Wert die Symptome nicht erklärt. Zusätzlich wurde ich 2 x augenärztlich untersucht. Augendruck, Sehnerv, Blickfeld ohne Befund. Parallel habe ich Physiotherapie begonnen und mir eine Therapeutin gesucht die eine zusätzliche Fobi zum Thema Schwindel hat. Sie hat Lagerungstests gemacht, welche keine Auffälligkeiten bezüglich der Gleichgewichtsorgane aufzeigten. Ein okulomotirischer Test war allerdings auffällig. Laut ihrem Befund Verdacht auf Kleinhirn. Mit dieser Aussage bin ich erstmal ins Wochenende gestartet, hatte aber keine Ruhe. Also erneut Notaufnahme. Dort wurde ich erstmals klinisch neurologisch untersucht. Keine Auffälligkeiten, außer dem Augenzittern, welches auch die Therapeutin zuvor in ihrer Testung feststellte. Die Neurologen vermuteten keine zentrale Ursache. Empfahlen mir ein erneutes MRT mit anderen Darstellungen, ambulant einen Neurologen aufzusuchen und Spülung der Gehörgänge.  Derweilen umfassten meine Symptome Schwindel, meistens am Morgen, teilweise Schwankschwindel bei Kopfdrehungen, Benommenheitsgefühl, Übelkeit, selten Erbrechen, Kribbeln in beiden Armen und Konzentrationsdefizite. Meine kardiologische Untersuchung stand mittlerweile an. Dopplersono der hirnversorgenden Gefäße und Herzschallen unauffällig. Mit Mühe bekam ich einen relativ kurzfristigen Termin bei einem Neurologen. Zuvor bekam ich allerdings noch 2 x Physiotherapie. Dieses Mal bei einer Kollegin die auch Osteopathie beherrscht. Sie bemerkte umgehend mehrere Blockaden im Bereich der HWS und unter anderem war auch mein Atlas blockiert und meine Kiefermuskulatur sehr fest. Nach 2 Sitzungen konnte sie die Blockaden lösen. Die Symptome ließen nach der ersten Behandlung deutlich nach. 2 Tage später nach der 2 Behandlung dauerte es ungefähr 2 Tage. Dann waren alle Symptome komplett weg. Eine Erstverschlimmerung stellte sich nicht ein. 4 Tage nach der 2. Therapie hatte ich "endlich" meinen Termin beim Neurologen und war praktisch symptomfrei. Sie störte an meinen Schilderungen lediglich, dass sich das Augenzittern nicht mit einer Blockade des Atlas erklären ließ und empfahl mir, sofern Symptome wiederkehren mich jederzeit zur Akutsprechstunde vorzustellen. Ich war glücklich und dachte ich hätte es geschafft. Und könnte nach 6 Wochen Krankschreibung endlich wieder arbeiten gehen und meinen normalen Alltag fortsetzen. Heute hatte ich erneut Therapie. Allerdings nicht bei der Osteopathin, sonder wieder der Therapeutin mit der Schwindelfobi. Sie lockerte lediglich ein wenig die Muskeln an Hals und Schultergürtel. Und heute Abend stelle ich fest, dass die Sehstörungen dezent wiederkehren. Meine Angst das alles von vorne beginnt ist nun sehr groß. 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