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Fragen zum Hexenschuss


Bud Hill

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Geschrieben

Hallo,

wie diagnostiziert ein Orthopäde oder ein Therapeut eigentlich einen Hexenschuss?

Mal angenommen, ich  in der Meinung, dass mir umgangssprachlich die Hexe in den unteren Rücken geschossen ist, wie sieht man das und stellt man das fest?

Was sollte man dann bestenfalls überhaupt nicht tun, z. B. lange Sitzen?

Danke.

Gruß

Bud


Geschrieben

...ganz einfach Bud,
man muss ausschließen, dass es sich nicht um einen Bandscheibenvorfall handelt. Da gibt es verschiedene Tests dazu, in den man den Ischias oder die Nervenwurzel der LWS provoziert. Z.B. den straight leg test (SLR) das wäre ein typischer Test für das Lasègue-Zeichen.
Oder den Slump-Test. Ein sicheres Zeichen aber für die "Hexe" ist, dass der Schmerz ganz plötzlich kommt, bei alltäglichen Bewegungen oder nach dem Heben eines schweren Gegenstandes. Er wird meist als bohrend, stechend oder ziehend beschrieben. Der Betroffene hat das Gefühl, sich nicht mehr aufrichten oder nach vorn beugen zu können. Man spricht dann in der Fachsprache von einem "Lumbago".
Man sollte dann tatsächlich das nicht tun, was einem nicht gut bekommt xD Das merkst du schon ob du eher sitzen oder stehen sollst. Das ist ganz individuell. Am Besten aber, und das ist beim BSV auch, ist dass man viel gehen sollte. Wärme um die Muskulatur zu entspannen und evtl. Entzündungshemmer/Schmerzmittel nehmen.

Warum fragst du? Hattest du einen?

Geschrieben

Wenn man es genau nimmt wird der "Hexenschuss" Hauptsächlich durch eine Blockade eines Wirbelgelenks, durch Verspannungen oder Verkrampfungen der Rückenmuskulatur verursacht.;)

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Es war übrigens doch einer! ?

Bei meinem Orthopäden sollte ich mich nur gerade hinstellen und mich auf Fersen und Zehenspitzen stellen. Versteh noch immer nicht, was er da gesehen und/oder gemerkt haben will!? ?

Geschrieben

...man kann mit diesem Test vom Othopäden erkennen, ob du durch einen evtl. Bandscheibenvorfall neurologische Ausfälle hättest. Da das aber anscheinend nicht der Fall war,  ist es den Orthopäden egal ob Hexenschuss oder BSV. Alarmglocken läuten bei den Ärzten nur wenn du Ausfälle hast! ;)

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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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