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Rat/Tipp zur Ausbildung


Linchen123

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Geschrieben

Hallo ihr Lieben!

Schon seit sehr langer Zeit möchte ich eine Ausbildung zur PT machen. Mich hat allerdings immer meine innere Aufregung und das daraus entstehende schwitzen davon abgehalten. Habe nun schon beruflich in ein paar Sachen geschnuppert (Gastro, Studium etc.) und immer wieder gemerkt dass mir PT nicht aus dem Kopf geht und eigentlich das ist was ich gern machen würde. Ich habe aber halt ein großes Problem mit schwitzigen Händen. Also eigentlich liegt dem eher eine ziemliche Aufregung zugrunde. Dachte dass es sich mit der Zeit ja legen müsste allerdings habe ich nun bemerkt, dass ich schon allein bei dem Gedanken an die Ausbildung und an das anfassen/angefasst werden schon anfange zu schwitzen. Mich macht das ziemlich traurig und ratlos. Ich weiß einfach nicht was ich nun machen soll. Was meint ihr denn? Wie war das bei euch ? Hattet ihr auch schwitzige Hände ? Glaubt ihr dass ich es trotz der Aufregung probieren sollte ?

Liebe Grüße :)


Geschrieben

Das finde ich Super Linchen, dass du einen so schönen Beruf erlernen willst. Bei mir war das so ähnlich. Ich hatte schon als 13 Jähriger Krankengymnastik wegen eines Unfalls am Handgelenk. Ich war damals von dem Beruf so fasziniert, als der Therapeut an mir arbeitete und ich gleich die schnellen Erfolge sehen konnte. Es ist wirklich ein schönes Gefühl wenn man anderen Menschen helfen kann und die Patienten sind dir dann so dankbar. Ursprünglich wollte ich Elektroniker lernen aber man riet mir davon ab, da ich immer feuchte Hände hatte wenn ich aufgeregt war und das würde sich mit Strom nicht gut vertragen, hieß es :( Also habe ich mich intensiv mit dem Beruf des Physiotherapeuten befasst und verschiedene Praktika gemacht. Als ich dann mit der Ausbildung anfing und wir uns gegenseitig behandeln mussten, hatte ich anfangs auch erst mal Berührungsängste.
Das wurde aber von mal zu mal besser und irgendwann verschwand es ganz. Man wird ja Schritt für Schritt in die Kunst der Therapie eingeführt, so dass man genügend Zeit hat sich mit der Materie und den Mitschülern vertraut zu machen. Die feuchten Hände sind in dem Beruf nicht störend und die Patienten merken das gar nicht. Außerdem ist das bei Massagen ganz hilfreich, dann braucht man nicht so viel Öl xD
Heute bekomme ich schwitzige Hände nur noch wenn eine schöne Frau in meine Praxis kommt.:D

Wir haben hier im Forum die Anna, die dir bestimmt vieeel darüber erzählen kann. Anna ist nämlich Ausbilderin für Physiotherapeuten. Vielleicht liest sie ja das gerade.

Ich wünsche dir viel Spass und Erfolg in dem Beruf.

 

PS.
Wenn du etwas wissen willst während deiner Ausbildung, dann brauchst du hier nur zu fragen. Wir sind bei dir, du bist nicht alleine! Die Leute hier sind alle super und erfahren, sie helfen dir auf jeden Fall.

 

Geschrieben

Danke Gianni und 'hallo' Linchen.

Wie schoen, dass du Physiotherapeutin werden moechtest.

An deiner Stelle wuerde ich mir ueber feuchte Haende ueberhaupt keine Gedanken machen.

Bei Aufregung schwitzige Haende zu bekommen ist recht normal - das geht vielen so. Aufregung bei 'neuen Dingen' wird sicherlich immer so bleiben, aber da Sachen wie 'anfassen' und 'angefasst werden' mit der Zeit (waehrend der Ausbildung) ja nicht mehr neu sind, wird sich Aufregung legen und somit auch die Schwitzreaktion. Denk daran, dass die meisten vorher weder fremde Koerper angefasst haben, noch von Fremden angefasst wurden. Eure Lehrer werden euch, wie Gianno schon gesagt hat, vorsichtig und langsam daran gewoehnen. Zudem waechst mit andauernder Ausbildung dein Selbstvertrauen in deine eigenen Faehigkeiten - dies wirkt wiederum feuchten Haenden entgegen.

Das letzt Mal, dass ich schwitzige Haende hatte (und bei mir kam das eigentlich so gut wie nie vor), war bei meiner Massagepruefung. Unser 'Model' war krank und die Schuldirektorin hat sich 'geopfert'. Ich durfte ihr eine Gesichtsmassage geben. Der Horror schlechthin ... da bekomme ich jetzt nach 30 Jahren immer noch Herzklopfen. :) Die feuchten Haende sind allerdings schon lange weg. Das gibt sich.

Nur zu, 

viel Erfolg,

Anna

  • 4 months later...

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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
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      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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