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TanjaK

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  1. Hallo, danke für die ausführlichen Antworten. Ich war die letzte Zeit mit einer Erkältung etwas ausgeknockt, deshalb melde ich mich jetzt erst wieder. Jan, danke für die Erklärungen. Ich bin jetzt aktuell in Physiotherapie und habe von ihm auch Übungen zum Stabilisieren meiner LWS bekommen. Er meint ich wäre unten, also im Bereich der LWS, viel zu locker und instabil und aber oben, also im Bereich der BWS, viel zu fest… Ich mache die Übungen jetzt seit ein paar Tagen, kombiniert mit drei kleinen Dehnungsübungen für die Beine. Auch vielen Dank für Deine Antwort bbgphysio! Das hört sich auch sehr interessant an. Ich hatte nie eine Bauch OP, nur jetzt im Dezember letzten Jahres eine Bauchspiegelung, aber da waren die Schmerzen ja schon da. Außerdem hatte ich vor ca 5 Jahren mal eine Ausschabung nach einer Fehlgeburt. Schlimmer wird es nach dem Essen eigentlich nicht, das wäre mir noch nicht aufgefallen. Es ist aber immer ganz kurz besser wenn ich auf der Toilette war… Was meinst Du mit einer Behandlung im Bauch? Mein Physiotherapeut hat den Iliopsoas bei der ersten Behandlung auch untersucht und meinte auch das der Muskel extrem verspannt wäre… Seitdem behandelt er ihn bei jeder Sitzung mit. Er mobilisiert auch immer die BWS und arbeitet auch an der HWS. Eigentlich an der ganzen Wirbelsäule.. Wenn der Plexuslumbosacralis betroffen ist, kann man noch etwas anderes behandeln? Bzw könnte man das mit irgendeiner Untersuchung feststellen? Ich habe morgen noch einen Termin bei einem Neuropelveologen, das Fachgebiet beschäftigt sich mit den Nerven im Becken. Ich werde das dort auf jeden Fall mal ansprechen! Viele Grüße, Tanja
  2. Ich habe Ende letzten Jahres das Buch „Unter der Gürtellinie“ von Renate Bruckmann gelesen. Dort wird beschrieben, dass solche Schmerzen auch aus Verspannungen in Muskeln, Faszien und Bindegewebe entstehen können. Im Buch ist ein ca 20 minütiges Grundprogramm aus Übungen beschrieben, welche ich über einige Monate täglich gemacht habe. Außerdem war ich dann unterstützend bei einer Pohl Therapeutin die darauf spezialisiert ist solche Verspannungen zu lösen. Triggerpunktbehandlung usw. Leider hat mir auch das meine Schmerzen nicht genommen… Seit wenigen Wochen fange ich jetzt wieder an die Übungen zu machen verwende auch die Black Roll und den Faszienroller wieder.. Es kribbelt in beiden Beinen gleich stark, Wadenkrämpfe habe ich nicht. Schmerzen habe ich nur an den Innenseiten der Oberschenkel, und eben in den Leisten, im Unterbauch, im unteren Rücken und im urogenitalen Bereich… Liebe Grüße
  3. Hallo Jan, vielen Dank für die Rückmeldung! Wenn die Beine kribbeln, dann würde ich sagen sind es die ganzen Beine, nicht nur Areale… Ich frage mich auch immer wieder ob es irgendetwas gibt was diesen Schmerz ausgelöst haben könnte, das einzige was ich mir vorstellen könnte ist folgendes. Ich habe im Sommer 2020, ich meine im Juli, mit Hula Hoop angefangen… Ich konnte den Reifen nicht halten und habe dann über mehrere Wochen, täglich ein bis zwei mal, versucht über extremes Anspannen des Bauches/Beckens den Reifen zu halten. Nach einigen Wochen hat es dann auch funktioniert und ich habe täglich ca 20 Minuten weitergeübt. Bis zum September, da haben die Schmerzen angefangen und ich habe mit dem Hula Hoop aufgehört weil ich Angst hatte, dass ich es damit noch schlimmer mache… Sonst gibt es nichts an das ich anknüpfen könnte… Meine Geburten waren 2014 und 2018, das liegt also länger zurück… Zum MRT LWS hat mich der Orthopäde überwiesen, das war aus orthopädischer Sicht unauffällig. Er meinte nur er sieht kleine Entzündungen, deshalb hat er mich zum Rheumatologen überwiesen. Dieser hat nach körperlicher Untersuchung und Bluttest aber eine rheumatologische Ursache ausgeschlossen… Zum MRT BWS hat mich der Neurologe überwiesen, dieses war aus neurologischer Sicht auch unauffällig. Macht es Sinn das MRT BWS nochmal von einem Orthopäden anschauen zu lassen? Was müsste mit diesen Nerven sein die dort sitzen? Müssten sie komprimiert oder irritiert sein? Und würde man das auf einem MRT sehen? Bzw wenn ja hätte es der Neurologe sehen müssen? Falls man es auf einem MRT nicht sehen würde, wie kann man feststellen ob dort etwas nicht stimmt? In Ruhezuständen (Sitzen, Liegen) ist es schlimmer, in Bewegung eher besser. Wie es nach viel Bewegung ist kann ich jetzt gar nicht sagen Schmerzfreie Phasen gibt es nicht, es gibt Phasen in denen es ok ist… Grundsätzlich habe ich ähnliche Beschwerden schon seit meiner Jugend, ich hatte immer mal wieder, alle paar Monate, für ein bis zwei Wochen diese Schmerzen im Unterbauch. Das habe ich immer mal wieder gynäkologisch abklären lassen, da war aber immer alles ok.. Da war aber auch mal bis zu einem Jahr gar nichts und damit konnte ich gut leben. Nach den Schwangerschaften ist es dann jeweils etwas schlimmer geworden, längere Schmerzzeiträume, bis zu drei Wochen, und Ausbreitung der Schmerzen auf die inneren Oberschenkel und unteren Rücken. Nun sind die Schmerzen seit September 2020 permanent da und haben sich auf alle beschriebenen Bereiche ausgebreitet… Viele Grüße Tanja
  4. Hallo, ich bin 34 Jahre alt, weiblich, habe zwei Kinder und seit 10 Monaten unerträgliche Schmerzen in Unterbauch, Leisten, unterem Rücken, Oberschenkeln, zum Teil mit Kribbeln bis in die Zehen und im urogenitalen Bereich. Ich war bei sämtlichen Fachärzten (Gynäkologie, Orthopäde, Rheumatologie, Gefäßchirurgie, Gastroenterologie, Neurologie), leider ohne Befund. Ich hatte eine Magen- und Darmspiegelung, eine Bauchspiegelung, eine Nervenwasseruntersuchung sowie MRTs von Schädel, HWS, LWS, BWS und Becken/Oberbauch. Organisch scheint bei mir wohl alles in Ordnung zu sein… Mein Hausarzt meint es müsste etwas funktionelles sein… Ich habe alternative Methoden ausprobiert wie Osteopathie, TCM (Akupunktur und Heilkräutertee) Pohl-Therapie, alles bisher leider ohne Erfolg. Ich habe meine Hormone und Aminosäuren kontrollieren lassen und eine Stuhlprobe abgegeben, aktuell nehme ich etwas zum Aufbau für den Darm ein was bisher aber auch keine Wirkung zeigt… Die Schmerzen verschlimmern sich im Sitzen, vor allem Autofahren oder auf einem Stuhl sitzen wirken sich besonders negativ aus. Auch langes Stehen verschlimmert den Schmerz. Am Besten ist es in Bewegung, zB beim Spazieren gehen. Im Liegen ist es mal besser, mal schlechter. Wärme tut grundsätzlich gut. Die Schmerzen sind mal stärker und mal schwächer, aber immer da. Es tut nicht immer alles gleichzeitig weh, meistens wechseln sich die Schmerzen ab, es kommt aber auch vor, dass alles gleichzeitig weh tut..In schlimmen Phasen kann ich nachts kaum schlafen. Ich würde die Schmerzen als brennend bezeichnen, so als ob alles entzündet wäre, was es aber scheinbar nicht ist.. Außerdem würde ich die Schmerzen als ziehend und vor allem in die Beine als kribbelnd bezeichnen… Gibt es hier vielleicht jemanden der mit meiner Problematik etwas anfangen kann bzw. so etwas vielleicht schon mal gehört hat? Könnte mir eine Physiotherapie hier helfen, bzw wenn ja was kann ein Physiotherapeut hier tun? Ich bin für jede Rückmeldung und jeden Hinweis dankbar! Viele Grüße, Tanja
  5. Hallo MelKr, ist bei Dir inzwischen was rausgekommen woher Deine Schmerzen kommen??? Ich habe fast die exakt gleichen Probleme die Du hast oder hattest und habe diesen Beitrag gerade mit viel Aufmerksamkeit gelesen.. Ich bin inzwischen seit fast 10 Monaten auf der Suche nach der Ursache meiner Beschwerden, habe alle Fachgebiete abgeklappert die in Frage kommen könnten. Gerade bin ich auch in Physiotherapeutischer Behandlung… Viele Grüße, Tanja
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