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Memo101

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  1. Guten Tag! Mein Name ist Jan, bin selber Physiotherapeut und: Mich würde interessieren wie ihr euren Patienten befundet und was ihr mit welcher Relevanz kennzeichnet? Wonach fragt ihr? Und woraus ergeben sich für euch logische Konsequenzen? Also wo wird aus den erhobenen Daten (dem Befund und den Aussagen) schon eine Therapie? Was sind eure Wichtigsten Indikatoren für die von euch angewandten Handgriffe, Therapien, Training? Und mir besonders wichtig: Wie begegnet ihr den unterschiedlichen und teil widersprüchlichen Befundsystemen aus Fortbildungen? Ich frage weil ich mich in einem Konflikt befinde: Ich habe in meiner Grundausbildung zum Physiotherapeuten viel Basiswissen mitgenommen. Allerdings bin ich mit mehr Fragen als Antworten aus der Ausbildung herausgegangen und stehe irgendwie vor diesem riesigen medizinischen Konstrukt, einem aufgeblähten und kostspieligen, teils unlogischen Fortbildungssystem, das schwer zu überblicken ist. Als einfaches Beispiel: In der Ausbildung erklärte uns unser Physiologe das massive Kräfte notwendig sind um ein menschliches Hüftgelenk zu manipulieren. So stark, das ein einzelner Therapeut diese nicht aufbringen kann. Logisch dazu erklärte uns unsere MT- Lehrerin das eine Traktion am HG NICHT dazu benutzt wird um den Gelenkspalt zu vergrößern, sondern um der Kapsel einen anderen Reiz zuzuführen, der sich dann positiv auf das Gelenk und das Schmerzverhalten auswirkt. Das erschien mir logisch und in sich schlüssig. Der Instructor einer Maitland Fobi erzählte mir wiederrum, dass es sehr wohl möglich ist per Traktion den HG- Spalt zu beeinflussen, dies sei im Röntgenbild nachweisbar. Wem glaube ich jetzt? Einem Arzt oder einem Physiotherapeuten der eine Fortbildung gibt und wahrscheinlich massive Erfahrungswerte besitzt? Und eben jene Inkonsistenz treibt mich und viele meiner Freunde und Kollegen um. Scheinbar findet man aber im Laufe der Zeit seine Antworten, was dann zu einem eigenen therapeutischen Weltbild führt. Wie bewertet ihr das? Und wie sind eure Erfahrungen? Liebe Grüße, Jan

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